041 Nachtigallen
041 Nachtigallen PDF 
Geschrieben von: CKomet   
30.12.15 um 17:10 Uhr
Brynjolf, Akkirah und Vilkas fanden Karliah im Trainingsraum, wo sie alleine mit ihrem Bogen übte.

"Karliah, das Mädchen hat etwas im Hause von Mercer gefunden." Akkirah schüttelte leicht den Kopf. Bryn würde es nie lernen sie beim Namen zu nennen. Karliah drehte sich zu ihnen um. "Lasst sehen", sagte sie. Brynjolf gab ihr die Notizen die Akkirah im Haus von Mercer gefunden hatte. Sie las die Notizen und wurde bleich. "Nein, das kann nicht sein. Das kann er nicht getan haben." Sie stockte kurze. "Damit erklärt sich aber, warum es mit der Gilde bergab gegangen ist", sagte sie dann traurig.
"Was hat Mercer getan?" fragte Brynjolf. Auch Akkirah du Vilkas sahen sie fragend an.
" Er hat etwas aus dem Dämmergrab gestohlen. Dabei hatte er geschworen, das Grab mit seinem Leben zu verteidigen."
"Dämmergrab? Was ist an dem Grab so besonderes? Das sagt mir irgendwie überhaupt nichts", konnte man Vilkas sagen hören.
"Ich bitte euch, mit mir an einen anderen Ort darüber reden." Karliah war nachdenklich. "Und eigentlich sollten nur Akkirah und Brynjolf mir dorthin folgen, da sie Mitglieder der Diebesbande sind." Sie sah Vilkas bittend an.
"NEIN! Ich werde an ihrer Seite bleiben, ob es euch passt oder nicht." Er sah seine Frau an und sie nickte ihm zu. "Und ich werde nirgends ohne Vil hingehen."
"Das habe ich befürchtet. Nun gut, dann werdet ihr gemeinsam mitkommen. Es gibt Nahe des südlichen Tores einen kleinen Pfad der in die Berge führt. Folgt diesem bitte und wir treffen uns an einem großen schwarzen Stein. Es ist besser wir werden nicht gemeinsam gesehen. Und bitte vertraut mir. Ich habe nichts Böses im Sinn. Ich will nur das Mercer seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Was ist mit euch Bryn? Ihr sagt gar nichts?"
"Ich weiß nicht um was es geht und daher kann ich auch nichts sagen. Ich hoffe nur ihr habt eine anständige Erklärung für das was ihr vorhabt."
"Die habe ich. Wir treffen uns in ca. 3 Stunden an dem Felsen."

Vilkas nahm Akkirah in den Arm und gemeinsam verließen sie die Zisterne und gingen zum Rattenweg. Beide waren schweigsam, denn sie wussten nicht, was sie von dem Ganzen halten sollten.

Als sie das Nordtor der Stadt passiert hatten, sagte Akkirah. "Ich bin froh euch an meine Seite zu haben, mein Liebster. Ich weiß das Karliah nichts vorhat, was mir Schaden würde, aber ich fühle mich trotzdem unwohl." "Ich werde euch nicht verlassen und an eurer Seite bleiben, egal was kommt." Er versuchte beruhigend zu lächeln, was ihm aber nicht so recht gelang. Dann gingen sie langsam weiter. Am verabredeten Ort stießen sie auf Karliah und Brynjolf die kurz vor ihnen eingetroffen waren.

"Nun sagt schon, was los ist", drängte Brynjolf ungeduldig Karliah.
"Ihr werdet es gleich erfahren, wenn wir die Nachtigallenhalle betreten haben."
Während Akkirah und Vilkas nicht so recht wussten, um was es ging, stutze Brynjolf. "Die Nachtigallenhallen? Es gibt sie also wirklich und es ist kein Gerücht?"
"Ja. Folgt mir bitte hinein. Dort werde ich euch alles erklären." Sie trat an den Felsen und betätigte einen versteckten Schalter und öffnete damit eine in dem Felsen kaum wahrnehmbare Tür.

Sie betraten einen Gang der in eine Höhle führte. In der großen natürlichen Halle die sie dann betraten sah es alles recht heruntergekommen aus. Und wieder war es Brynjolf der auf Antworten drängte.

Dann begann Karliah zu erzählen. Die Nachtigallendreieinigkeit bestand stets aus drei Leuten. Meist Mitglieder der Diebesgilde. Sie arbeiteten im Geheimen und niemand außer den Auserwählten wusste, dass es sie gab. Sie dienten der Deadra Fürstin Nocturnal. Als Gegenleistung für ihren Dienst versprach die Fürstin ihnen Schutz bei ihren Vorhaben.

Akkirah, Vilkas und Brynjolf hörten zu ohne Karliah auch nur einmal zu unterbrechen und so erfuhren sie, das es Gallus, der ehemalige Gildenmeister war, der Karliah und Mercer als neue Nachtigallen eingeführt hatte. Nur leider hatte sich Mercer als Verräter rausgestellt und dann auch noch das Heiligtum von Nocturnal geschändet, indem er den Skelettschlüssel aus dem Grab gestohlen hatte. Keiner wusste genau, welche Fähigkeiten dieser Schlüssel seinen Träger verleihen konnte, abgesehen davon das man damit wirklich jede Schloss öffnen konnte, egal wie kompliziert der Mechanismus war, der es schützte. Auf diese Art war es ihm auch gelungen, die Schatzkammer der Diebesgilde auszulehren. Nachdem Karliah geendet hatte, fragte sie Brynjolf und Akkirah, ob sie bereit wären Nachtigallen zu werden, und den Eid auf Nocturnal abzulegen. Das war ihre einzige Chance es mit Mercer aufzunehmen.

Brynjolf war einverstanden. Ihm war alles Recht um Mercer zur Strecke zu bringen. Akkirah stand schweigend da.

"Was ist mit euch? Wir brauchen eure Hilfe." Karliah sah sie an.

Vilkas stand neben Akkirah und hielt ihre Hand fest. Auch er sah sie an, sagte aber kein Wort, denn er wusste selbst nicht, was er an ihrer Stelle tun würde. Akkirah sah ihm in die Augen. Sie spürte seine Unsicherheit, die genauso groß war wie die ihre. Am liebsten wäre sie auf der Stelle davon gelaufen. Aber ihr Hass auf Mercer war größer. Also beschloss sie, sie würde eine Dienerin Nocturnals werden. Als sie das den anderen Mitteilte, waren Karliah und Brynjolf froh darüber, das sie an ihrer Seite stehen würde. Vilkas aber sagte nichts. Er stand mit versteinerter Mine da, und nahm sie einfach nur in den Arm. Sie legte ihren Kopf an seine Schulter und bemühte sich die Tränen zurückzuhalten.

Nach einer Weile sagte Karliah dann: "Es wird Zeit Nocturnal gegenüber zu treten. Ihr müsst dazu die Rüstungen der Nachtigallen anlegen, die ihr dort drüben findet. Brynjolf ging ohne zu zögern los um seine Rüstung an sich zu nehmen und zog sich dann um. Akkirah ging zaghaft hin und holte sich ihre, Vilkas half ihr beim Umziehen. Nachdem das erledigt war, begaben sie sich zu dem hinteren Teil der Höhle, der mit einem Gitter versperrt war. Am Ende gab es drei Podeste, die mit dem Zeichen der Nachtigallen versehen war. Akkirah sollte sich zu dem westlichen begeben und Brynjolf zum östlichen während Karliah den in das in der Mitte betrat. Vilkas blieb am Tor zurück. Er spürte, dass er hier nicht weitergehen durfte, auch wenn es ihm fast das Herz brach, Akkirah alleine auf ihr Podest gehen zu lassen.

Dann rief Karliah Nocturnal. Es dauerte eine Weile bis plötzlich ein blaues Licht aus dem Nichts auftauchte, mehr war von Nocturnal nicht zu sehen, aber ihre Macht war deutlich zu spüren und Vilkas lief eine Gänsehaut über den Rücken. Nur mit äußerster Mühe konnte er sich beherrschen nicht zu Akkirah zu rennen und sie von ihrem Podest wegzuzerren.

"Karliah!" Die Stimme klang ungehalten. "Ich hätte nicht gedacht euch noch mal wieder zu sehen nach eurem Versagen."

Karliah senkte den Kopf. "Es tut mir leid Nocturnal. Aber ich bin hier, um meinen Fehler wieder gut zu machen. Ich habe hier zwei neue Anwärter, die euch dienen wollen."
"Hmmm. Sind sie bereit den Eid abzulegen? Wenn ja bin ich bereit euch zu verzeihen"
"Ja, sie werden es tun und euch dienen."
"Dann soll es so sein, sie mögen beginnen."

Brynjolf legte als erstes den Eid ab um Nocturnal in diesem Leben zu dienen und nach seinem Tot weiterhin als Schatten zur Verfügung zu stehen.

Als Akkirah dran war zögerte sie einen Moment. Dann fing sie an:
" Ich bin bereit euch in Leben zu dienen und jederzeit eurem Ruf zu folgen, wenn ihr meine Dienste benötigt." Sie machte eine kurze Pause und holte tief Luft. "Aber ich werde euch nicht im Tode dienen und als Schatten weitermachen."

Das blaue Licht wurde unruhig und helle Blitze zuckten darin. Man spürte die Verärgerung der daedrischen Fürstin.

"Ihr wagt es, den Eid nicht vollständig erfüllen zu wollen?"
"Es tut mir leid, aber ich kann nicht anders", Akkirah senkte ihren Kopf. "Ich habe schon vor einiger Zeit einen anderen Eid geschworen, indem ich meinen Mann versprach nach meinem Tod mit ihm gemeinsam nach Sorvengarde zu gehen. Eines kann ich aber nur und da ich den Eid zuerst geleistet habe, kann ich euren nicht erfüllen. Ich müsste den ersten Eid sonst brechen und wenn man erst einmal damit anfängt, wird man es auch mit anderen machen und damit sind Eide am Ende nichts mehr Wert."

Das blaue Licht blieb noch einige Zeit unruhig, bevor es sich wieder beruhigte.
"Ihr habt gut und klug gesprochen. Ich werde mich mit dem, was ihr mir anbietet zufrieden geben und ihr werdet nach euren Tod mit nicht als Schatten dienen müssen."

Karliah, mir scheint ihr habt eine gute Wahl getroffen. Ich werde sie als Nachtigallen aufnehmen und ihr bekommt eure Status zurück. Aber enttäuscht mich nicht wieder."

Das Licht löste sich langsam wieder auf. Kaum war es weg kam Vilkas angestürmt und nahm Akkirah in die Arme. "Mein Herz, ihr wart großartig." Sie lag schweigend in seinen Armen und war froh, dass es so ausgegangen war. Als sie sahen, das die beiden anderen sich entfernten schlossen sie sich an. In der großen Halle hielten sie an, um sich über das eben Geschehene zu unterhalten. "Ich kann es nicht fassen. Bis vor kurzem hielt ich die Nachtigallen noch für einen Mythos und nun bin ich selbst eine." Der sonst so selbstsichere Brynjolf war ziemlich durcheinander und überwältigt zu gleich.

"Als ihr sagtet, ihr würdet nicht zum Schatten werden, bekam ich es mit der Angst zu tun", gestand Karliah. "Aber es war richtig, was ihr gesagt habt. Ich bin stolz auf euch." Sie nahm Akkirah in den Arm.
"Ich konnte nicht anders", sagte Akkirah nur. Dann herrschte erst mal Schweigen.
"Wir sollten und nun wieder auf das eigentliche Ziel konzentrieren. Wie können wir Mercer in die Finger bekommen", sagte Vilkas nach einer Weile.
"Vilkas hat Recht", meinte Brynjolf und nickte Vilkas zu." Wir wissen, dass er nach Irkngthand will. Wir sollten uns so schnell wie möglich dorthin begeben."

Vilkas dachte kurz nach. "Irkngthand liegt eine Tagesreise von Weislauf entfernt, wenn ich das recht in Erinnerung habe. Würden wir mit der Kutschen nach Weislauf fahren, wären wir 4 Tage unterwegs. Wenn wir von Rifton aus zu Fuß gehen bräuchten wir auch ca. vier Tage. Zu Pferd könnten wir es mit glück in zweieinhalb schaffen."
"Mein Pferd hat Mercer getötet und ich habe mir bisher kein neues beschafft", sagte Karliah.
"Und ich habe noch nie eines besessen", meinte Brynjolf.
"Wir könnten ein oder zwei in den Ställen von Rifton mieten. Der Stallbursche Shadre steht in meiner Schuld und hilft mir bestimmt gerne."
"Das scheint mir die beste Lösung zu sein. Ich würde es aber vorziehen eines für mich alleine zu haben", meinte Karliah.
"Okay, dann besorgen wir morgen früh zwei Pferde. Heute Nacht wird es sicherlich nichts mehr werden. Ein paar Stunden Schlaf können uns sicherlich auch nicht schaden", Bei diesen Worten schaute Akkirah Vilkas an, der ihr lächelnd zunickte.

Nachdem das geklärt war beschlossen sie zurück nach Rifton zu gehen und ein wenig zu schlafen und dann nach Irkngthand aufzubrechen. Als Akkirah dann in den Armen von Vilkas im Bett lag, konnte sie einfach nicht einschlafen. Vilkas fühlte ihre Unruhe. "Mein Herz, was ist los. Ihr sollte schlafen. Die nächsten Tage werden sicherlich anstrengend werden."
"Ich kann einfach nicht schlafen. War es richtig, was ich getan habe? Mein Leben und damit auch eures, denn wir gehören ja zusammen, einer Deadra Fürstin zu überlassen?" "Es war richtig, mein Herz. Abgesehen davon habt ihr alles getan, dass ihr der Fürstin nur in diesem Leben dienen müsst." Er nahm sie noch fester in den Arm, um sie zu beruhigen. Nach einer Weile schlief sie dann endlich ein. Vilkas selbst blieb aber noch lange wach.

Als der Morgen graute war es Akkirah die zuerst aufwachte. Vorsichtig weckte sie Vilkas. "Es ist Zeit zum Aufstehen, Vil." Sie küsste ihn. "Packt ihr zusammen was nötig ist? Ich kümmere mich der weil darum, das wir noch 2 Pferde bekommen. Vilkas nickte und krabbelte aus dem Bett und fing an alles, was sie benötigen würden zusammen zu sammeln. Dann begab er sich runter zu den Ställen, wo Akkirah schon auf Adelante saß und zwei weitere Pferde am Zügel führte. Shadre stand daneben. Er hatte keinen weiteren Fragen gestellt. Er vertraute Akkirah und wusste, die würde sich gut um die Tiere kümmern und sie gesund zurückbringen. Vilkas verstaute die Vorräte, die er eingepackt hatte auf einem der Pferde und nahm dann die Zügel, des anderen Tieres und schwang sich in den Sattel. Es war für ihn ungewohnt, auf einem anderen Pferd als Adelante zu sitzen. Er hatte sich an ihren weichen Gang gewöhnt. Der Wallach, auf dem er nun saß sorgte dafür, dass er bei jedem Schritt durchgeschüttelt wurde. Hinter dem Schönwetterhof warteten sie dann auf Karliah und Brynjolf, die auch schon bald ankamen. Gemeinsam machten sie sich dann auf den Weg.

Wann immer es ging, legten sie einen flotten Trab ein um so schnell wie möglich vorwärts zu kommen. Adelante gab das Tempo vor, denn sie trug wie immer die doppelte Last, was man ihr aber kaum anmerkte. Karliah folgte und Brynjolf ritt als letzter. Sie nahmen nicht die Hauptstrasse, denn sie wollten nicht, dass irgendwer sie sah. In den Bergen westlich von Shoresstein stiegen sie teilweise ab und führten die Pferde. Da es Trocken war, kamen sie recht gut vorwärts. Am Abend hatten sie die Bergkette hinter sich gelassen und suchten nach einem geeigneten Lager. Sie fanden einen großen Felsvorsprung unter den sie alle Platz finden konnten. Vilkas kümmerte sich um die drei Pferde, Brynjolf sammelte Holz für ein anständiges Feuer und Akkirah und Karliah gingen auf die Jagt, damit sie etwas Anständiges in den Magen bekommen würden.

Die beiden Frauen kamen mit einem großen Fasan und zwei Kaninchen zurück. Vilkas erbot sich, die Tiere auszunehmen und dann auf dem Spieß den Brynjolf vorbereitet hatte, zu braten. Während ihr Essen vor sich hinbrutzelte, pflückten Akkirah und Karliah noch ein paar Beeren von den Sträuchern in der Nähe. Als das Fleisch gar war, setzen sie sich alle um das Feuer und begannen gemütlich zu essen. Akkirah saß an der Seite von Vilkas, Karliah und Brynjolf hatten gegenüber Platz genommen. Akkirahs Befürchtungen, es könnte schnell wieder zu einer eisigen Stimmung zwischen den beiden Männern kommen, waren nicht unbegründet. Auch wenn sich Vilkas bemühte es nicht offen zu zeigen, waren seine Antworten Bryn gegenüber meist kurz angebunden, sofern er überhaupt antwortete. Als es Zeit zum Schlafen gehen wurde, schaute Akkirah noch mal nach den Pferden. Adelante durfte wie immer frei grasen ohne angebunden zu werden. Den beiden grauen Wallachen hatten sie Fesseln um die Vorderbeine gewickelt, damit sie nicht davon laufen konnten, aber trotzdem in der Lage waren zu grasen. Dann schlüpfte Akkirah zu Vilkas unter die Felle und schlief bald in seinen Armen ein.

Am Morgen erwachten sie alle recht früh, als die Dämmerung hereinbrach. Der Himmel hatte sich bezogen, aber es war weiterhin trocken. Sie aßen die kalten Überreste vom Abend und machten sich dann wieder auf den Weg.

Diesmal legten sie ein Teil der Strecke auf der Hauptstrasse zurück. So kamen sie recht gut vorwärts. Am Nachmittag erreichten sie dann die schneebedeckten Berge, in denen sich die Ruinen von Irkngthand befanden. Von hier an ging es langsamer vorwärts. Am Abend fanden sie eine verlassene Höhle, die sich gut zum übernachten eignete. Sie hatten am heutigen Tag unterwegs ein paar wild wachsende Kartoffeln und Wurzeln gesammelt, als sie eine Rast gemacht hatten. Vor der Höhle erwische Akkirah auch noch mit ihrem Bogen einen Schneehasen. Sie kochten einen Eintopf und taten das Fleisch des Tieres dort mit rein. Nach dem Essen rollten sich alle in ihre Felle, denn es war doch recht kalt und das Feuer würde sie nicht lange wärmen, da sie hier in den Bergen nicht genug Holz gefunden hatten.

Am nächsten Mittag erreichten sie dann die Ruinen von Irkngthand.