055 Die Rettung
055 Die Rettung PDF 
Geschrieben von: CKomet   
30.12.15 um 17:19 Uhr

Nach einer geraumen Weile kam Akkirah wieder zu sich. Sie lag unter Vilkas. Durch den Druck seines Kopfes an ihrer Schulter hatte die Blutung ihrer Wunde zum Glück nachgelassen. Nun begann sie auch an Schmerzen zu verspüren. Und sie spürte auf ihrer nackten Haut, die Feuchtigkeit, die von dem Blut und Wundsekret aus Vilkas Wunden austraten. "Vil, mein Liebster", flüsterte sie leise und strich ihm ganz sanft übers Haar. Von ihm kam keine Reaktion. Sie mochte sich nicht rühren, denn sie wollte ihm keine weitern Schmerzen zufügen. Vorsichtig sah sie sich um. Um sie herum lagen lauter Leichen, die Meisten mit schweren Verbrennungen. War das wirklich ihr Werk gewesen? Sie wusste nicht mehr, wie sie das gemacht hatte. Akkirah erinnerte sich nur noch dran, das sie außer sich vor Wut plötzlich etwas sagte. Es kam ihr einfach so über die Lippen. Wie konnte das sein? Was war das? Woher kannte sie die Worte dafür?

Wieder versankt sie kurz in Gedanken. Natürlich, als sie ihren zweiten Drachen tötete war dort eine Mauer gewesen, die plötzlich in ihrer Nähe zu mit Schriftzeichen zu leuchten begann. Nun erkannte sie die Bedeutung. Genau wie die von der Mauer im Ödsturzhügelgrab und die anderen die sie in der Zwischenzeit gefunden hatten. Sie versuchte sich die Worte ins Gedächtnis zu rufen, aber es gelang ihr nicht. Angst überfiel sie plötzlich. Sie musste ein Feuerinferno losgetreten haben. Was wenn sie das aus versehen im Kampf tun würde, wenn auch ihre Freunde in der Nähe waren? Würde sie es da unter Kontrolle halten können? Die Graubärte. Sie musste so bald sie konnte zu ihnen. Sie würden ihr helfen können, mit ihrer Fähigkeit umzugehen.

Akkirah überlegte, was sie nun tun sollte. Sie konnten hier so nicht liegen bleiben. Sie wollte Vilkas aber auch nicht einfach so auf den dreckigen Boden mit seinen offenen Wunden legen. Also versuchte sie sich ihre zerrissene Tunika auszuziehen. Mit viel Mühe und unter Schmerzen gelang es ihr. Vorsichtig schob sie diese unter Vilkas und schob ihn dann von sich hinunter auf den Boden. Sie erinnerte sich, dass etwas weiter den Gang hoch Quartiere der Bewohner dieser zerfallenen Festung waren. Dort würde sie etwas zu anziehen und auch Decken finden. Es fiel ihr schwer, Vilkas hier so alleine liegen zu lassen, aber es ging nicht anders. Sie gab ihm einen Kuss, richtete sich unter schmerzen auf und ging erst Mal zu dem toten Bogenschützen hinüber, um seinen Bogen und auch die restlichen Waffen an sich zu nehmen. Dabei überlegte sie kurz ob sie ihn entkleiden sollte, um sich erst mal selbst seine Rüstung über zu ziehen. Sie ließ es sein, denn erstens würde es zu viel Zeit kosten und zweitens war er wesendlich größer als sie und wer weiß ob sich noch weitere Mitglieder der Silbernen Hand in der Festung aufhielten, die bisher nichts von dem, was hier unten geschehen war, mitbekommen haben.

Sie schlich den Gang entlang und hatte Glück und kam ungesehen zu den Wohnquartieren. Sie durchsuchte die Schränke und fand ein paar einfache Hemden und eine Lederrüstung. Die Sachen waren zwar etwas groß, aber das war ihr egal. Besser als komplett unbekleidet rum zu laufen. Sie fand auch etwas zu Essen und mehrere Flaschen vom guten Alto-Wein. Bevor sie sich mit den Fundstücken ankleidete, nahm sie eine Flasche vom Wein und öffnete sie. Dann kippte sie das Zeugs über ihre Wunden. Sie musste die Zähne ordentlich zusammenbeißen, um nicht laut aufzuschreien. Ihr Arm hatte wieder angefangen zu bluten. So zerriss sie erst einmal eines der Hemden und wickelte sich Stoffstreifen fest um den Arm. Sie wickelte die übrigen Hemden, das Essen und die Weinflaschen in ein paar Decken. Bevor sie damit wieder hinunter zu Vilkas ging, versuchte sie im Gang noch eine kleine Falle aufzubauen, indem sie einen Stolperband spannte, das dafür sorgte das ein paar Krüge und Teller hoffentlich laut umfallen würden und sie damit vor näher kommen Feinden gewarnt wurde.

Dann ging sie zurück zu ihrem Mann. Als sie die Folterkammer wieder betrat merkte, sie wie es hier fürchterlich nach verbranntem Fleisch stank. Aber das musste sie ignorieren. Sie kniete sich neben Vilkas nieder. Sie fühlte seinen Herzschlag. Er war kaum zu spüren und auch seine Atmung war sehr unregelmäßig und schwach. Sie hatte Angst Vilkas anzufassen, denn es gab kaum eine Stelle wo er nicht von blutigen Striemen oder Brandwunden gezeichnet war. Am schlimmsten was, das sie nicht wusste wie sie ihm auf die Seite drehen konnte, um seinen Rücken vorsichtig mit Wein zu desinfizieren, da sie fürchtete sie würde sein gebrochenes Bein und den Unterarm damit noch mehr schaden. Aber wenigstens schien es saubere Brüche zu sein und die Kochen wirkten nicht gesplittert. Trotzdem waren sie nicht in der korrekten Position.

Sie beschloss ihm erst mal etwa Wein zu trinken zu geben und hoffte dass er damit nicht ganz so viel spüren würde. Es war nicht einfach ihm den Wein einzuflössen. Der Grossteil ging daneben. Dann ging sie zu dem Feuer hinüber, wo die Brandeisen lagen. Es waren 5 Stück die dort lagen. Es handelte sich um gerade Eisenstangen, sie an einer Seite etwas abgeflacht waren. Akkirah nahm sie aus dem Feuer und ging zu einem Eimer mit Wasser, der an der Seite stand rüber und warf sie da rein um sie auszukühlen. Sie wollte damit versuchen die Bruchstellen provisorisch zu schienen. Dann ging sie wieder zu Vilkas und gab ihn noch etwas Wein. Dann zerriss sie eines der Hemden in Streifen, mit denen sie die Stangen an seinem Arm und Bein in Position bringen wollte. Es war kein leichtes unterfangen und mehrfach stöhnte Vilkas auf.

Als Akkirah damit fertig war musste sie selbst erst mal eine Pause machen. Ihr war zum Heulen zumute, aber sie musste jetzt stark sein. Außerdem musste sie sich Gedanken darüber machen, wie sie Vilkas hier rausbekommen würde. Tragen konnte sie ihn nicht. ‚Die Türen der Käfige in dem man die Werwölfe gefangen hielt. Wenn sie davon eine aus den Angeln heben könnte müsste es gehen Vilkas darauf zu leben, wenn sie die mit Fellen du decken polstete und dann könnte sie ihn mit Hilfe eines Seilen das sie daran befestigte Ziehen ohne ihn großartig dabei Bewegen zu müssen', schoss es ihr durch den Kopf. Sie beschloss auf der Stelle nachzuschauen, ob ihre Idee umsetzbar wäre. "Ich bin gleich zurück mein Liebster", flüsterte sie und strich ihm durchs Haar. So schnell sie konnte lief sie zu dem Raum mit den Käfigen. Leider war es nicht so einfach möglich wie sie gedacht hatte, eine der Türen aus ihren Angeln zu bekommen, aber mir Hilfe einer Stange und einer Axt gelang es ihr. Sie merkte wie ihre Schulterwunde wieder aufriss bei der Anstrengung, aber es war ihr egal. Die Tür war wichtig und auch wenn sie recht schwer war, würde sie ihr Vorhaben damit ausführen können. Als sie wieder bei Vilkas war, musste sie erst mal eine kurze Pause machen. Sie aß eine Kleinigkeit und nahm einen Schluck Wein zu sich. Dann versuchte sie ihre Schulterwunde zu verbinden, was ihr mehr schlecht als recht gelang.

Dann schob sie die Tür neben Vilkas und legte sie schon mal mit Decken aus. Anschließend versuchte sie vorsichtig Vilkas darauf zu auf die linke Seite zu drehen, damit sie seinen Rücken behandeln konnte. Als sie das geschafft hatte, schob sie fellbedeckte Tür in seinen Rücken und rollte ihn Vorsicht drauf. Sie versuchte ihn mittig auf der Tür zu platzieren. Anschließend behandelte sie die Wunden auf seiner Vorderseite. Auf dem Rücken war er Größtenteils mit Peitschenhieben übersäht, die teilweise sehr tief ins Fleisch geschnitten hatten. Auf seine Vorderkörper sah es schlimmer aus. Hier hatte man ihm nicht nur geschlagen, sondern auch mit den verdammten glühenden Eisen teilweise heftige Brandwunden verpasst. Es war ein Wunder, das er noch am Leben war. Ein Hieb hatte man ihn auch übers Gesicht verpasst, wobei er aber glück gehabt hatte, das seinem Auge nicht passiert war. Nachdem sie fertig war deckte sie ihn zu.

Da bisher niemand weiter aufgetaucht war hoffte sie, dass sie wirklich alle Mitglieder der Silbernen Hand erwischt hatte. Sie musste sich nun selbst erst mal wieder ausruhen. Sobald sie sich etwas stärker fühlte wollte sie dann versuchen mit Vilkas hier weg zu kommen. Bevor sie sie sich kurz hinlegte küsste sie Vilkas. "Bitte bleibt bei mir und verlasst mich nicht". Kaum hatte sie sich hingelegt, versank sie auch schon in einem unruhigen Schlummer.

Sie wachte auf, weil sie was scheppern hörte. Sofort war sie auf den Beinen und hatte den Bogen in der Hand. Sie sprang hinter einer der Streckbänke, wo sie selbst etwas Deckung hatte und gleichzeitig den Zugang nach oben unter Kontrolle hatte. Verdammt, die Kommenden waren vorsichtig geworden, nachdem sie in ihre Stolperfalle getappt waren. Wie viele mochten es sein? Zwei könnte sie möglicherweise sofort hintereinander erledigen, einen dritten würde sie mit Glück noch mit dem Schwert schlagen können, aber sollten es mehr sein hätte sie ein Problem. Sie hockte mit gespannten Bogen hinter ihrem Schutz. Nichts bewegte sich. War es ein Fehlalarm gewesen? Sie merkte wie ihre Kräfte immer mehr schwanden und ihre Konzentration nachließ. Dann sackte sie in sich zusammen und ihr Pfeil traf mit einem leisen scheppern die Wand. ‚Es tut mir leid, Vil', dachte sie noch, ‚wir sehen und in Sorvengarde wieder.'

Als sie wieder zu sich kam, wurde sie von einer Frau in den Armen gehalten. Sie brauchte einen Moment um zu erkennen wer es war. "Aela", flüsterte sie. Dann brach sie in Tränen aus. "Weint ruhig, Schwester", hörte sie die Jägerin leise sagen. "Alles wird wieder gut werden. Wir sind nun bei euch." Nachdem sich Akkirah etwas beruhigt hatte sah sie Farkas neben Vilkas knien und seien Hand halten. Sein Gesicht war wie versteinert und man konnte erkennen, dass er große Angst um seinen Bruder hatte. "Vil", flüsterte Akkirah und Aela half ihr zu ihm rüber zu gehen. Sie merkte, dass noch mehr da waren. Athis, Torvar und Ria standen an am Eingang. Akkirah ging neben Farkas in die Knie und fuhr Vilkas durchs Haar. Dann sah sie Farkas an. Noch nie hatte sie ihn so Weinen gesehen. " Er wird es schaffen", sie versucht zuversichtlich zu klingen, aber Vilkas sah so blass aus, und immer noch war kaum zu erkennen das Vilkas atmete. Sie einen Arm um Farkas. So verharrten sie eine ganze Weile. Dann ergriff Aela das Wort. "Wir sollten von diesem unseligen Ort verschwinden. Farkas und Torvar. Ihr werdet Vilkas auf dem Gestell tragen. Ria, ihr helft Akkirah. Athis und ich gehen vor. Es gibt oben einen Stall mit einem Pferd und Kutsche. Wir werden das Pferd schon mal anspannen. Mit der Kutsche ist es sicherer, als wenn wir zu Fuß gehen. Frage ist nur wohin? Nach Weißlauf brauchen wir gut zwei Tage. Ich weiß nicht ob Vilkas das überstehen wird." Sie senkte den Kopf. "Winterfeste, die Magier Akademie", hörte man leise Akkirah sagen. "Colette Marence, sie hat mir damals auch das Leben gerettet. Einen Tagesritt von hier entfernt."

"Gut, Wir bringen ihn nach Winterfeste.". Auch Farkas nickte. Dann liefen Aela und Athis vor. Torvar und Farkas trugen Vilkas auf der provisorischen Trage und Ria stütze Akkirah, die es alleine kaum geschafft hätte die Festung zu verlassen. Akkirah hatte sich zwischenzeitlich ihre eigenen Rüstung angezogen, die Aela in einem der Wohnräume auf einer Truhe gefunden hatte. Oben beim Stall hatten Aela und Athis es geschafft, den alten Wallach anzuspannen. Es war zwischenzeitlich dunkel geworden. Trotzdem hatten sie beschlossen die Nacht durchzufahren Es war eine klare Nacht und die beiden Monde leuchteten hell am Himmel. Vilkas wurde mit seiner Trage auf die Ladefläche gelegt. Akkirah setze sich zu ihm und hielt seine Hand fest in der ihren. Farkas und Aela setzten sich vorne auf den Kutschbock. Es war beschlossen worden, das Athis, Ria und Torvar zurück nach Jorrvaskr gingen.

Akkirah versuchte, nachdem sie losgefahren waren, sich neben Vilkas zu legen und zu schlafen. Aber sie konnte kein Auge zutun. Farkas sah sich immer wieder um zu seinem Bruder. Dann fragte Akkirah wie die Gefährten sie gefunden hatten. War Adelante zurück nach Weislauf gelaufen, als man sie überwältigt hatten? Farkas senkte den Blick und auch Aela schwieg im ersten Moment. Das gefiel Akkirah nicht.

"Nein, Adelante kam nicht zurück nach Weißlauf", fing Aela an. "Wir hatten euch spätestens nach sechs Tagen zurück erwartet. Als ihr auch am siebten Tag nichts von euch hörten machten sich Farkas und Nerena auf die Suche nach euch. Sie fanden den Platz an dem ihr übernachtet hattet." Aela schluckte bevor sie weiter sprach. " Das es euer Lagerplatz gewesen sein musste war daran zu erkennen, das Adelante dort tot am Boden lag. Sie war durch eine Pfeil getötet worden." "NEIN", Akkirah war entsetzt. Ihre geliebte Stute, die ihr und auch Vilkas so oft das Leben gerettet hatte, war Tod. Das konnte nicht sein. Das durfte nicht sein. "Es tut mir leid, dass ich euch das erzählen musste", Aela fühlte sich nicht wohl in ihrer Haut. Sie wusste wie sehr ihre Schildschwester an dem Tier gehangen hatte. Akkirah schluchzte. Aela erzählte einfach weiter, das erschien ihr am Besten. Farkas und Nerena versuchten irgendwelche Spuren und Hinweise zu finden, aber nach einer Woche und wenn es dann auch immer wieder geregnet hat, war kaum etwas Brauchbares zu finden. Im Lager waren keine Kampfspuren zu sehen. Farkas blieb da und schickte Nerena, die die Nacht durchlief zurück nach Jorrvaskr um mich zu holen. Ich beschloss Athis, Torvar und Ria auch mitzunehmen. Vignar sollte mit Unterstützung von Varis und Nerena die Stellung in Jorrvaskr halten. Als wir losgingen, mussten wir Frogar einsperren, denn er wollte unbedingt mit. Er wirkte völlig aufgelöst, als er hörte ihr wärt vermisst. Als wir bei Farkas ankamen, war er schon recht schweigsam. Er spürte dass etwas Schlimmes mit seinem Bruder geschehen sein musste. Aber auch zu fünft konnte wir auf normalen Wege keine Spuren entdecken.

Ich sprach mit Farkas und bat ihn mit den drei anderen den Weg etwas hinauf zu gehen und dort nach Spuren zu suchen. Nachdem sie fort waren verwandelte ich mich in einen Werwolf. Es gelang mir tatsächlich Witterung von euch aufzunehmen. Ich folgte der Spur eine Weile und erkannte bald, dass sie auf eine Kutsche umgestiegen waren. Damit konnte sie sich dann nur noch auf den Hauptwegen halten. Ich nahm wieder meine menschliche Gestalt an und suchte die anderen Wir folgten dem Weg, wo ich bemerkt hatte, das sie da entlang gefahren waren. Als wir am Abend rast machten entfernte ich mich von der Gruppe und verwandelte mich wieder, um zu sehen welchen Weg die Kutsche eingeschlagen haben mochte, denn kurz hinter unserem Lager kam eine Weggabelung. Ich entdeckt dort Spur wieder. Ich verwandelte mich zurück und ging wieder zu den anderen. Am nächsten Morgen folgten wir meiner Eingebung und fanden dann am Nachmittag Reifenabdrücke, die vom Hauptweg abging. Wir folgten der Spur bis wir am Schattenstollen Refugium ankamen. Es war für uns ein leichtes die Wachen, die draußen herum liefen zu töten. Wir erkannte sofort, um was für eine Gruppe es sich gehandelt hatte. Sie trugen alle Schwerter aus Silber. Auch im oberen Bereich der Festung waren noch drei Wachen, die schnell und leise ihr Leben ließen. Und dann fanden wir euch. Und einen Haufen Toter."

Aela schwieg. Akkirah konnte auch erst mal nicht sagen. Fast zwei Wochen waren sie in Gefangenschaft gewesen. Mehr als eine Woche hatte man Vilkas also misshandeln können. Sie schwor sich, sollte ihr jemand wieder ein Mitglied der Silbernen Hand über den Weg laufen würde sie es Gnadenlos töten. Sie brach in Tränen aus. "Ich trage die Schuld an dem Was passiert ist. Hätte ich damals in Trevas Wacht nicht die Meisten am Leben gelassen, wäre das niemals passiert." "Das ist doch Blödsinn, Schwester. Ihr konnte doch nicht wissen, dass so was passieren würde. Ihr habt damals richtig gehandelt. Kodlak hat mich damals, weil ich mehr von euch verlangt hatte, zu Rede gestellt und ich habe eingesehen das ich falsch mit meinen Rachegefühlen lag. Ihr habt gehandelt wie es sich für eine anständigen Menschen gehört."

Akkirah schwieg eine ganze Weile. Dabei strich sie immer wieder Vilkas durchs Haar. Nachdem sie sich wieder einigermaßen gefangen hatte, erzählte sie dann was passiert war, nachdem sie in der Festung wieder zu sich gekommen war. Als Akkirah geendet hatte, fiel sie dann doch langsam in einen unruhigen Schlaf und wurde erst wach als sie Winterfeste erreicht hatten.