002 Helgen
002 Helgen PDF 
Geschrieben von: CKomet   
30.12.15 um 16:53 Uhr

Fast zwei Jahre lebten Akkirah und ihr Bruder Faniro in der kleinen Hütte. Durch die Jagt und das Sammeln von Kräutern konnte sie sich die Zeit über gut versorgen. Die Hütte lag recht gut gelegen Nahe des Handelweges nach Rifton. Faniro tauschte die Felle und Kräuter meist an vorbeiziehende Händler, die auf den Weg nach Rifton waren, gegen Lebensmittel und andere Dinge, die sie in ihrer abgeschiedenen Hütte gebrauchen konnten. Akkirah begleitete ihn meist, hielt sich aber in der Nähe von Menschen im Hintergrund. Eines Tages lernte Faniro bei einer Gruppe Händlern eine Rotwadonin kennen und verliebte sich unsterblich in sie. Er wusste nicht was er machen sollte. Seine Schwester wollte nicht fort von hier und sie zwingen mitzukommen wäre nicht richtig. Also beschloss er bei seiner Schwester zu bleiben. Akkirah merkte aber wie unglücklich ihr Bruder mit dieser Entscheidung war. Sie überzeugte ihn davon, mit den Händlern zu gehen, wenn sie sich auf den Rückweg machten. Sie selbst würde versuchen ihre Tante nahe Rifton zu suchen. Sie wollte hier bleiben. Sie wusste nicht warum sie sich so entschieden hatte, aber sie spürte, das sie nicht fort gehen konnte. Faniro versuchte alles um sie doch noch zu überreden mitzukommen, aber Akkirah konnte stur sein. Also ging er alleine fort. Akkirah versprach ihm ihn irgendwann in Hammerfell zu besuchen. Sie würde ihn da schon wieder finden.

Da der Winter nahte und sie genug Vorräte hatte beschloss Akkirah über den Winter in der Hütte zu bleiben. Sie hatte noch einige Bücher von den Händlern, mit denen Faniro gegangen war bekommen, so würde sie zu mindestens eine Zeitlang sich beschäftigen können. Vor der Hütte hatten sie eine Strohpuppe aufgestellt, an der sie und ihr Bruder den Umgang mit dem Schwert geübt hatten. Faniro hatte darauf bestanden das sie lernen musste, sich im Notfall auch selbst verteidigen zu können. Nur mit Bogen kommt man ja nicht immer weit. Im Laufe der Zeit hatte sie an den Übungen Spaß gefunden. Und so nutzte sie jetzt jeder Gelegenheit, wenn das Wetter es zuließ die arme Puppe zu behaken. Als der Frühling kam, beschloss Akkirah dann endlich aufzubrechen. Der letzte Sturm hatte der Hütte auch fast das Dach abgedeckt. Mit Mühe und Not hatte sie es provisorisch wieder flicken können.

Sie machte sich in Richtung Ivarstatt auf. Hier in der Gegend, sollte ihre alte Tante, bei der ihre Mutter groß geworden war gelebt haben. Sie vermied es die Stadt zu betreten. Sie fand den einsam gelegenen Hof und musste leider feststellen, dass ihre Tante schon vor Jahren verstorben war. Zuvor hatte sie den Hof noch verkauft. Wo sollte Akkirah nun hin. Hätte sie doch mit ihrem Bruder mitgehen sollen? Sie wusste es nicht. Aber nun war es eh zu spät für solche Überlegungen. Sie trottet mit gesenktem Kopf weiter Richtung Norden. Sie wusste nicht warum ausgerechnet nach Norden. Sie suchte sich einen Unterschlupf für die Nacht. Unter einem Felsvorsprung machte sie es sich so gut es ging gemütlich. Sie schlief recht unruhig. Am nächsten morgen aß sie die Reste von dem Kaninchen, das sie am Vortag erlegt hatte und abends über einem kleinen Feuer gebraten hatte. Dann zog sie weiter. Als sie zu einer Kreuzung kam vernahm sie Kampflaute. Vorsichtig schlich sie im Schutz der Bäume näher zu dem Ort, von wo der Lärm kam. Dann verschwamm alles um sie herum.

Akkirah erwachte mit schmerzendem Kopf. Sie fühlte wie sie durchgeschüttelt wurde. Langsam öffnete sie die Augen. Sie saß auf einer Kutsche. Ihre Hände waren gefesselt. Wo war sie, was machte sie hier, wo kam sie her? Lauter fragen die ihr durch den Kopf schossen. Das dröhnen in ihrem Kopf ließ sie keinen klaren Gedanken fassen. Vorsichtig sah sie sich um. Sie waren zu viert auf der Kutsche. Der Mann vor ihr hatte ein freundliches Gesicht. Er hatte sich gerade mit dem schmächtigen Kerl Lokir neben sich unterhalten. Aus dem Gespräch ging hervor das Lokir dabei erwischt wurde, wie er ein Pferd stehlen wollte. Der Mann neben dem Akkirah saß trug einen Knebel im Mund. Vor ihnen war eine weitere Kutsche und hinter sich waren einige Wachen in kaiserlichen Rüstungen.

"Ah, endlich wacht ihr auf." Der Mann vor ihr sprach sie an. "Wo sind wir, was ist passiert? Warum sind wir gefangen? Wer seid ihr?" Die Fragen sprudelten nur so aus Akkirah heraus.

"Bis auf euch und dem Pferdedieb sind wir eine Gruppe von Sturmmänteln, die in einen Hinterhalt der kaiserlichen geraten sind. Ihr habt euch eine schlechten Zeitpunkt ausgesucht um durch die Gegen zu ziehen. Man hat vermutet ihr würdet zu uns als Späher gehören." "Sturmmäntel?" Der Mann ihr gegenüber sah sie erstaunt an. "Ihr habt noch nie von den Sturmmänteln gehört?" Akkirah schüttelte den Kopf. "Also Mädchen, habt ihr hinter dem großen Mond gelebt?" "Ich weiß nicht, wo ich her komme. Mir tut der Kopf furchtbar weh und ich habe das Gefühl, da fehlt etwas aber ich weiß nicht was. Ich kann es nicht beschreiben." Sie senkte den Kopf. n Aber so wurde ihr leicht übel, also hob sie ihn wieder und sah sich um. Sie näherten sich einer gut befestigten Stadt.

"Wo Sind wir?" "Das da vorne ist Helgen. Als Kind war ich oft da gewesen." Ein Anflug von Traurigkeit klang in der Stimme des Mannes. " Es wundert mich nur, dass sie uns hierher bringen. Ich hatte damit gerechnet wir würden nach Einsamkeit gebracht werden."
"Seid endlich mal still da auf der Kutsche", erklang es ungehalten von einer der Wachen.

Sie schwiegen, bis ihre Kutsche in dem Ort neben der anderen abhielt. Sie mussten hinunter springen und Aufstellung nehmen. Als alle untern standen wurden sie nacheinander aufgerufen und auf einer Liste abgehakt. Als der Pferdedieb an die Reihe kam unternahm er einen Fluchtversuch. Weit kam er nicht und stürzte von einem Pfeil in den Rücke getroffen tot zu Boden. "Noch jemand der fliehen, will?" fragte die Frau in der kaiserlichen Rüstung, die hier scheinbar etwas mehr zu sagen hatte. Niemand antwortet. Als Akkirah an die Reihe kam und ihren Namen nannte, sah der Kaiserliche Soldat, die die Liste kontrolliert auf und sagte zu der Frau "Sie steht nicht auf der Liste". "Vergesst die Liste, sie geht zum Block wie alle anderen hier."

Der Soldat schüttelte bedauernd den Kopf. "Tut mir leid, ihr müsst den andere folgen."

Akkirah wusste nicht was sie von der Sache halten sollte. Sollte das ihr Ende sein? Und müsste sie nicht eigentlich Angst empfinden? Irgendwie schien das hier alles so unwirklich. Am liebsten hätte sie laut gelacht. Aber sie ließ es sein. Eine Priesterin sprach gerade, als einer der Mitgefangenen sie unterbrach. Freiwillig ging er zu dem Holzblock und kniete sich nieder. Er schien keine Angst zu haben. Akkirah bewunderte ihn. Würde sie, wenn sie an der Reihe war, genauso tapfer sein? Als der Henker mit dem Beil zum Schlag ausholte schloss Akkirah die Augen. Sie bekam nicht sofort mit, das sie die Nächste war die aufgerufen wurde um vorzutreten. Erst als sie ein zweites Mal aufgefordert wurde ging sie wie eine Marionette zum Block. Nun gab es kein Zurück mehr. dachte sie. Plötzlich erschall ein schauriger Schrei aus der Ferne. Alle sahen sich erstaunt um. Nachdem sich die Aufregung wieder gelegt hatte wurde Akkirah niedergedrückt. ‚Wohin werde ich gehen, wenn ich sterbe? Werde ich meine Eltern wieder sehen?' Sie hatte immer noch keine Angst. War das normal? Sie legte ihren Kopf auf den Block und sah den Henker an. Er trug eine schwarze Maske. Er erhob sein schweres Beil. Und dann tauchte etwas auf, das Akkirah in Angst versetzte. Ein riesiges Geflügeltes Wesen landete auf dem Wachturm der Festung und sah auf die Anwesenden herab. Akkirah hatte das Gefühl als das Tier seinen Blick über die Menge schweifen ließ und dabei irgendwelche Worte in einer ihr unverständlichen Sprachen sagte, es würde jemanden suchen. Wieder durchfuhr sie ein Schauer der Angst. Das lief alles so schnell ab, das man es gar nicht so schnell beschreiben konnte. Der Henker hatte nicht mitbekommen was hinter seinem Rücken vor sich ging. Er hatte sich vollkommen auf seien Aufgabe konzentriert. Dann wurde er von einer Druckwelle umgestoßen, Er fiel auf Akkirah der die Luft wegblieb und sie kurz Besinnungslos wurde.

Es war Ralof von Flusswald, der Mann der ihr auf der Kutsche gegenüber gesessen hatte der sie am Arm packte und ihr auf die Füße half. "Schnell, Mädchen, wir müssen hier weg, bevor das Vieh und erwischt. Folgt mir zu dem Turm da drüben. Dort sind wir vorübergehend in Sicherheit. Benommen folgte sie Ralof. Bevor sie den Turm erreichten sah sich Akkirah noch mal um. Der Drache flog durch die Luft und Verbrannte mit seinem Feuerstahl alle die ihm in die Quere kamen. Und vom Himmel, der Wolkenverhangen war und in deren Mitte ein riesiges schwarzes Loch gähnte, fielen Steine herab die die Stadt in Schutt und Asche legten. So etwas hatte Akkirah noch nie gesehen und auch nichts darüber gehört. Was ging hier nur vor. Sie stand immer noch vor dem Turm als sie wieder von Ralof gepackt wurde und ins innere des Turms gezogen wurde. Hier hatten sie fast alle der Gefangenen versammelt. Sie hatten sich in der zwischenzeit von den Fesseln befreit. Er nun bemerkte Akkirah das ihre Hände immer noch gefesselt waren. Aber es gab keine Zeit zum verschnaufen. Ralof zog sie weiter den Turm hoch. Während sie die Treppen hoch stürmten Wurde direkt hinter ihnen ein Loch in den Turm geschlagen. Der Drachenkopf wurde sichtbar. Akkirah erstarrte wieder und traute sich nicht, sich zu rühren. Dann war er auch schon wieder weg. "Los Mädchen, Springt durch das Loch rüber zum Gasthof." Wir kommen gleich nach."

Ohne Widerworte tat Akkirah was ihr gesagt wurde. Sie Sprang hinüber zum Gasthof. Dieser war durch den Angriff weitestgehend zerstört. Irgendwie gelang es ihr, trotz der gefesselten Hände heil hinab auf den Boden zu springen. Draußen erwartete sie ein Inferno. Immer noch fielen Steine vom Himmel. Und der Drache schien mit seinem Feuer überall zu sein. Die noch verbliebenen Soldaten versuchten ihn mit ihren Bögen zu erwischen. Der Dache schien darüber nur zu lachen, hatte Akkirah das Gefühl. In einer Ecke gegenüber des Gasthofs sah Akkirah einen Mann und eine Jungen. Und dann tauchte der Soldat, der die Listen überprüft hatte auf. "Hadvar", rief der Mann der neben dem Jungen Stand "Ihr lebt noch." "Sieht so aus. Hmmm. Viele sind nicht mehr am Leben. Versucht den Jungen in Sicherheit zu bringen. Ich muß zu General Tullius." Dann sah er Akkirah. " Ihr lebt auch noch? Nun, folgt mir und bleibt dicht hinter mir." Akkirah nickte nur. Dann folgte sie dem kaiserlichen Soldaten. Was sollte sie auch sonst machen. Als sie gerade an einer Mauer waren, landete der Drache über ihnen. Akkirahs herz schien fast stehen zu bleiben. Wieder hatte sie das Gefühl, das Tier suche jemanden. Sie spürt es förmlich. Dann erhob sich das Tier wieder. Hadvar lief weiter und Akkirah hatte einige Mühe ihm zu folgen. Auf einem großen Platz trafen sie auf einige der Sturmmäntel die entkommen konnten. Unter ihnen war Ralof. Akkirah lief zu ihm rüber. Er hatte sie schließlich gerettet, als sie am Boden unter dem Henker lag. Außerdem war er genau wie sie ein Gefangener der kaiserlichen gewesen, die vorhatten sie ins jenseits zu befördern. Hadvar schüttelte nur den Kopf und verschwand hinter einer Tür. Akkirah folgte Ralof in die Festung vor der sie standen. Die anderen Sturmmäntel schienen woanders hin gelaufen zu sein. In der Festung fanden sie nur die Leiche von einem von ihnen. Ralof schnitt Akkirah nun als erstes die Fesseln durch. "Nehmt euch die Waffe von Gunjar. Er braucht sie nicht mehr" Ralof sah den Mann traurig an. " Er war ein guter Freund." Dann drehte er sich um. Plötzlich hörten sie schwere Schritte näher kommen. "Kaiserliche" flüsterte Ralof. " Macht euch zum Kampf bereit." Akkirah nahm die Axt in die Hand. Dann kamen auch schon zwei kaiserliche Soldaten. Ralof nahm sich den Größeren mit der schweren Rüstung vor und Akkirah kämpfte gegen den kleineren der beiden. irgendwie gelang es ihr, ihn zu überwältigen und mit der flachen Seite der Axt bewusstlos zu schlagen. Sie hatte noch nie einen Menschen getötet. Sie nahm dem am Boden liegenden Mann das Schwer ab. Damit konnte sie besser umgehen, als mit einer Axt. Ralof hatte seinen Gegner durchsucht und einen Schlüssel bei ihm gefunden. Dieser passte zu der Tür, die sie passieren mussten um weiter zu kommen.

Sie folgten dem Gang. Akkirah blieb hinter Ralof und achtete darauf, ob von hinten noch jemand kommen würde. Plötzlich hörten sie vor sich Stimmen. Sie waren zum Gefängnis der Festung vorgedrungen. Ein paar Sturmmäntel waren wohl hier vor ihnen angekommen. Und waren nun in einen Kampf mit den hier stationierten Wachen geraten. Ralof kam seinen Kameraden sofort zur Hilfe. Akkirah schlug einem kaiserlichen der sie nicht bemerkt hatte, das Schwert aus der hand, als er einen am Boden liegenden Sturmmantel töten wollte. Ein anderer Sturmmantel tötete den Soldaten. Ralof der verbliebenen Sturmmantel und Akkirah durchsuchten alles nach nützlichen Gegenständen. Dann gingen sie weiter. In einem Lagerrau nahmen sie sich etwas Proviant mit. Akkirah hatte zuvor den Rucksack mitgenommen, der auf einer Ablage beim Gefängnis lag, in den man nun die gefundenen Dinge stecken konnte.

Es dauerte nicht lange als die drei erneut auf kaiserliche trafen. Es waren doppelt so viele wie sie selbst. Akkirah versuchte sich so gut es ging zu wehren. Sie wusste nicht wo sie es gelernt hatte, aber sie war froh etwas mit dem Schwert umgehen zu können. Es gelang ihr einen Gegner zu entwaffnen und niederzuschlagen. Wieder war sie nicht in der Lage den wehrlosen Mann zu töten. Dann sah sie wie Ralof von einem Pfeil ins Bein getroffen wurde. Dadurch wurde er aus dem Gleichgewicht gebracht und eine weiterer kaiserliche wollte ihn mit einem Schwert durchbohren, als Ralof kurzzeitig seine Deckung aufgab. Diesmal ging es nicht anders und Akkirah rammte dem Soldaten mit aller Kraft ihr Schwert in die Seite. Ralof sah sie dankbar an und nickte nur. Zu mehr fehlt die zeit denn es waren immer noch zwei Bogenschützen am Leben. Ihr eigener Kamerad war von einem von ihnen niedergestreckt worden, als er den Mann, den Akkirah nur bewusstlos geschlagen hatte, den Rest gab. Akkirah hatte einen der Bögen aufgesammelt. Damit konnte sie viel besser umgehen, als mit einem Schwert. Sie sah wie Ralof auf die beiden Bogenschützen zustürmte trotz seines verletzten Beins. Ohne nachzudenken nahm sie den Bogen zur Hand und ehe sich die beiden versehen waren sie auch schon von Akkirahs Pfeilen tödlich getroffen. Ralof hatte Glück gehabt, das er als er auf die beiden zulief ins straucheln geriet und dadurch ihre Pfeile fehl gingen.

"Lasst mich nach eurer Wunde schauen, Ralof." Er sträubte sich zuerst dagegen, aber dann ließ er Akkirah gewähren. Sie brach den Pfeil ab und zog dann den Rest aus dem Bein. Es blutete heftig. Akkirah nahm einen Gürtel von einem der Toten und band damit erst mal das Bein ab. Dann zerriss sie das Hemd eines der Soldaten in Streifen. Damit verband sie die Wunde so gut es ging. Sie warteten eine weile bis die Blutung weitestgehend aufhörte. Dann gingen sie weiter. Ralof musste seinen Arm um Akkirah legen, damit sie ihn stützen konnte. So kamen sie nur langsam vorwärts, aber immer noch besser als gar nicht.
Sie wussten nicht mehr wo sie waren. Als sie eine Holzbrücke überquerten hatten, brach hinter ihnen ein Teil der Decke ein und zerstörte die Holzbrücke. Egal wo sie nun waren, ein zurück gab es nicht mehr. "Geht alleine weiter. Dann könnt ihr es vielleicht schaffen. Und mit Hilfe zurückkommen." "Nein, wir gehen gemeinsam weiter. Wir schaffen es schon." Ralof merkte das sich Akkirah nicht umstimmen lies, also legte er wieder seinen Arm um ihre Schulter und so gingen, bzw. humpelten sie weiter. Als sie zu einem schmalen Gang kamen, bat Akkirah Ralof, er möge kurz warten, sie wolle erst mal die Lage erkunden bevor sie weiter gingen. Er nickte und lehnte sich an einem Felsen um zu warte. Akkirah schlich mit gespannten Bogen weiter. Am Ende des Gangs war eine Höhle mit Frostbissspinnen. Die Tiere hatten Akkirah nicht bemerkt und so gelang es ihr sie zu überraschen und alle fünft zu töten bevor sie ihr zu nahe kamen.

"Es kann weitergehen, Ralof", sagte Akkirah, als sie zurück zu ihm kam. "Was war da vorne denn gewesen?" "Nur ein paar Spinnen, nichts wildes." Als Ralof die Spinnen dann sah schüttelte er sich. "Ich hasse Spinnen, die haben viel zu viele Augen" Akkirah grinste. Dann gingen sie weiter. Die Luft veränderte sich langsam. Akkirah hatte das Gefühl, die würden bald rauskommen. Sie kamen durch einen Gang in eine riesige Höhle. Akkirah sah sich von weiter um und entdeckte einen Bären. "Wir müssen schauen das wir uns daran vorbei schleichen", meinte Ralof. Sie sah ihn nur kopfschüttelnd an. "Ihr und schleichen? Wartet hier. Ich kümmere mich um das Tier." Wieder schlich sie vor und ging zur anderen Seite. Sie wollte, sollte etwas schief gehen, das Tier auf alle Fälle von Ralof fern haben. Mit zwei gut gezielten Schüssen brach der Bär dann aber kurz vor ihr zusammen. Das letzte Stück aus der Höhle hinaus verlief ohne weitere Zwischenfälle. Es war nach Mittag als sie die Höhle verließen. Als sie raus kamen stieß Akkirah Ralof in Deckung hinter einen Felsen. "Was…", doch dann sah er den Drachen am Himmel kreisen. Sie warteten eine Zeitlang, dann sagte Akkirah "Er ist fort. Ich spüre es."

Sie aßen erst mal etwas von dem Brot das sie aus dem Vorratslager mitgenommen hatten. Als sie fertig waren meine Ralof. "Der nächste Ort ist Flusswald. Dort leben meine Schwester und ihre Familie. Dort sollten wir hingehen. Die Menschen müssen vor dem Drachen gewarnt werden. Es ist aber wohl besser, wir trenne uns." "Ihr kommt alleine nicht weit mit eurem Bein. Wir werden gemeinsam gehen." Sie hatte wieder mal Recht. Also machten sie sich gemeinsam auf den Weg nach Flusswald.