008 Gut Goldenglanz
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Geschrieben von: CKomet   
30.12.15 um 16:55 Uhr
Als Brynjolf zurück in die Zersplitterte Flasche kam, nachdem er den ganzen Tag auf dem Marktplatz war, fragte er Vekkel, ob seine Informationsquellen etwas von Akkirah gehört hatten. Er hatte sie heute den ganzen Tag nicht gesehen. Sonst ging sie morgens ja immer kurz einkaufen. Heute war sie aber nicht da gewesen. Er wusste, das sie ihm keine Rechenschaft über ihr tun schuldig war, aber er hätte schon gerne gewusst was sie tat. Er trug die Verantwortung für sie, wie er es schon bei vielen anderen Neulingen getan hatte. Er dachte an Rune und Saphir, die die Letzten waren, die zur Gilde gestoßen waren und für die er damals immer da war, wenn sie Hilfe brauchten. In den letzten zwei Jahren hatte es niemand mehr geschafft oder gewollt, bis zur Zersplitterten Flasche vorzudringen, um ihnen beizutreten. Aber bei dem Mädchen war da noch etwas anderes, musste er sich eingestehen. Sie hatte etwas tief in ihm geweckt, das er so noch nie gefühlt hatte. Er konnte sich nicht dagegen wehren. Es war einfach passiert. Er schalt sich einen Narren. Er war einundvierzig und sie vielleicht gerade mal zwanzig.

Vekkel teilte ihm mit, das Akkirah am Vormittag hier unten gewesen war und mit Vex gesprochen hatte. Brynjolfs Gesicht verfinsterte sich etwas. Was konnte sie schon Vex gewollt haben, als wie Informationen über Goldenglanz? Er schalt sich wieder einen Narren. Er hätte ihr nichts davon erzählen sollen, das Vex möglicherweise mehr wusste. Er ging hinüber zu der Diebin, die bei Tonilia sah. "Was sollte das Mädchen von euch?" "Na was denkt ihr wohl?" Als sie den finsteren Blick von Brynjolf sah gab sie nähere Auskunft, über ihr Gespräch. "Glaubt mit, Bryn, ich habe versucht sie davon abzubringen und hoffe es ist mir gelungen. Sie wollte jedenfalls in Ruhe darüber nachdenken und hat sich wohl ihr Pferd geschnappt und ist ausgeritten", beendete sie ihre Erzählung. Sie wusste, er machte sich immer Sorgen um neue Schützlinge.

Brynjolf dankte ihr für die Auskunft. Er ließ sich etwas zu Essen von Vekkel geben. Als er das Essen verspeist hatte beschloss er, seinem alten Freund Hofgir, den Stallbesitzer, einen Besuch abzustatten. So würde er ja sehen, ob das Mädchen schon zurück war und wenn nicht, wäre es so recht unauffällig, auf sie zu warten. Als Jugendliche hatte sie oft gemeinsam, den Bewohnern von Rifton den einen oder anderen Streich gespielt. Ab und an tranken sie noch heute gemeinsam die ein oder andere Flasche Met und sprachen über alte Zeiten. Hofgir wusste, das Brynjolf zur Diebesgilde gehörte, was ihn aber nicht weiter störte.

Brynjolf verließ die Zersplitterte Flasche durch einen der Geheimgänge, der durch einen schmalen Spalt in den Felsen Nahe der Ställe von Rifton endetet. Von außen war der Spalt nicht zu erkennen, da er von dickem Hängemoos verdeckt wurde. Dazu standen noch ein paar dichte Büsche davor. Es war dunkel, als er durch den Spalt ins Freie trat. Und was er dann sah entsetzte ihn. Er konnte in der Ferne ein Feuer bei Gut Goldenglanz sehen. Scheinbar brannten einige der Bienenstöcke. Was war der Grund für den Ausbruch des Feuers? Er ahnte böses. Sie hatte es getan, um die Wache von Haupthaus abzulenken, damit sie hinein konnte.

Dumm war sie nicht musste er zugeben. Er war hin und her gerissen, was er tun sollte. Seinen Plan nachgehen und Hofgir besuchen, oder zur Insel rüber schwimmen, um ihr notfalls beizustehen? Aber er wusste ja nicht, ob sie wirklich dahinter steckte. Möglicherweise gab es auch eine andere Ursache für das Feuer. Brynjolf entschied sich für den Besuch von seinem alten Freund.

Akkirah war, nachdem sie die zersplitterte Flasche verlassen hatte, nach Hause gegangen und hatte ihren Rucksack gepackt. Darin waren unter anderem mit Wachs getränkte Tücher, die, wenn man sie mehrfach um einen Gegenstand wickelt, Wasser davon fernhalten sollten. Eine andere Möglichkeit sah sie nicht, um die gesuchten Papiere trocken zurück zu bringen. Dazu noch ein kleines Fläschchen mit einer lange brennbaren Flüssigkeit, wenn man einen Gegenstand damit einstrich. Zu essen packte sie auch noch etwas ein. Sie hatte noch etwas kaltes gebratenes Fleisch. Dann ging sie hinunter zu den Ställen und sattelte Adelante und ritt davon. Sie hatte ca. 2 Stunden entfernt ein kleines Tal entdeckt, wo sie den Rest des Tages ungestört verbringen konnte. Sie nahm ein paar ihrer Pfeile und entfernte davon die Eisenspitzen und Federn. Dann begann sie zu üben, mit diesen nun nicht mehr ausbalancierten Pfeilen einen Stofffetzen zu treffen, den sie an einen Busch gebunden hatte. Es bedurfte einiges an Übung, um das hinzubekommen. Als Kind hatte sie so oft geübt, denn ihre Mutter wollte nicht, dass sie mit echten Pfeilen rumspielte. Nach und nach vergrößerte sie die Entfernung. Als sie mit dem Ergebnis zufrieden war, stellte sie die Übungen sein. Es war Nachmittag geworden. Zeit etwas zu essen und sich noch ein wenig hinzulegen. Sie hoffte hier nicht überrascht zu werden. Als es anfing zu dämmern stand sie auf und ritt zu der kleinen Halbinsel, wo sie den Tag zuvor verbracht hatte. Sie ließ Adelante gesattelt, für den Fall, das sie in der Nacht schnell verschwinden musste, weil man sie entdeckt hatte. Nur die Zügel nahm sie ab und packte sie in die Satteltasche, damit sich das Tier darin nicht verfangen konnte. Dann schwamm sie zu der ganz kleinen Insel hinüber, die nahe der Insel mit den Bienenstöcken war. Sie wollte ein paar der Bienenstöcke in Brand stecken, um die Wachen vom Haus abzulenken und hoffte der Plan würde aufgehen. Dafür waren die Pfeile ohne Spitzen gedacht. Niemand sollte erkennen wie der Brand gelegt wurde und die Pfeilspitzen hätten es verraten. Das Holz der Pfeile würde einfach verbrennen und dann gab es keine Beweise mehr. Als sie die kleine Insel erreicht hatte tunkte sie die Pfeile in die brennbare Flüssigkeit. Sie wartete bis die Wache auf dem Steg zwischen den beiden Insel auf der Seite mit dem Haus war. Dann Zündete sie einen Pfeil mit ihren Feuersteinen an. Als die kleine Flamme leicht loderte nahm sie noch zwei weitere Pfeile und entzündetet sie an dem Ersten. Ihren Bogen hatte sie griffbereit neben sich gelegt. Als die drei Pfeile gleichmäßig mit einer kleinen kaum sichtbaren Flamme brannte, nahm sie 2 in den Mund zum halten und den ersten jagte sie zu die Bienenstöcken. Sie hoffte mindestens einen zu treffen. Sie konnte in der Dunkelheit nicht erkennen, wo sie sich befanden. Sie hatte glück. Von den dreien trafen zwei in ihre Ziele und die beiden getroffenen Bienenstöcke. Zunächst glimmt nur eine ganz kleine Flamme auf, aber schnell wurde diese größer.

Akkirah hatte sich sogleich ins Wasser gleiten lassen. Sie tauschte ab und hofft die Richtung beizubehalten. Sie hatte sich zuvor eine Stelle ausgeschaut, wo sie an Ufer gehen wollte. Von dort wollte sie sich weiter zur Vordertür schleichen. Uhr Plan schien aufzugehen. Als die Flammen größer aufloderten liefen die Wachen Richtung Feuer. Drei Versuchten dichter ran zukommen, um die Flammen zu löschen. Dabei wurden sie von den in Panik geratenen Bienen angegriffen. Die Schmerzensschreie der Männer halten weit durch die Gegend. Akkirah konnte von im Schatten neben dem Haus erkennen wie weitere Männer das Haus verließen. Sie nutzte die Verwirrung um hineinzukommen. Mit einem Dietrich ging es fix, die Fordertür zu öffnen. Sie schüttelte den Kopf als sie das Haus betrat. Sie hätte eine Wache abgestellt die die Vordertür im Auge behielt. Aber gut für sie das es nicht der Fall war. Vex hatte ihr gesagt, das sich im oberen Bereich die Räumlichkeiten des Besitzer sowie ein Teil der Unterkünfte der Söldner befanden. Entweder bewahrte der Eigentümer seine wichtigen Dinge in seinem eigenen Gemächern auf, oder unten im Kellergeschoss.

Akkirah beschloss zunächst nah oben zu schleichen. Noch waren die Meisten durch das Feuer abgelenkt. Eine bessere Gelegenheit würde es nicht wieder geben. Der Zugang zu den oberen Stockwerken war nicht einfach zu finden. Hätte Vex ihr nicht gesagt, wie man dahin kommen konnte, wäre sie stundenlang durch die Gänge und Zimmer im unteren Bereich geirrt. Durch ein Esszimmer gelangte sie zu der Treppe die nach oben führte. In die andere Richtung des Gangs, am Ende vom Esszimmer war der Zugang zum Keller. Er war durch eine Gittertür gesichert. In dem Gang der daran vorbeiführte Hörte Akkirah Schritte. Dort schien jemand zu patrouillieren. Sie hoffte er würde nicht um die Ecke herum kommen und hielt die Luft an. Tat er auch nicht. Als er zur Ecke kam drehte er sich anscheinend wieder um. Sie hörte es an den Schritten, die sich leise wieder entfernten. Akkirah atmete erleichtert auf. Dann schlich sie die Treppe hoch. Im ersten Raum war nichts Besonderes zu finden. Von dem Gang der dann kam ging eine Tür in ein Zimmer der Söldner ab. Akkirah warf einen Blick hinein. Niemand befand sich darin und der Raum hatte auf der anderen Seite noch einen Ausgang. Akkirah schlich durch den Raum damit kürzte sie den Gang der außen herum führte ab. Und der Mann der an der Ecke stand sah sie nicht. Akkirah schlich an ihn heran und schlug ihn nieder. Sie fing ihn ab, damit er beim Hinfallen nicht zuviel Lärm machte und andere auf sie aufmerksam machte. Sie hatte etwas Seil und ein paar weitere Stofffetzen dabei um in Notfällen einige Männer Fesseln und Knebeln zu können. Als sie fertig war schlich sie weiter den Gang entlang. Aus einem Zimmer hörte sie Stimmen, die sich unterhielten. Die Tür war angelehnt, aber die Männer in dem Raum schauten woanders hin. So gelang Akkirah zu den Gemächern von dem Hausherrn vor. Dieser lag in seinem Bett und schlief tief und fest. Akkirah sah einen Becher mit Tee und eine kleines Fläschchen daneben. Er schien Schlafmittel zu nehmen, um schlafen zu können, vermutete Akkirah. Trotzdem bewegte sich Akkirah in dem Raum so leise wie sie nur konnte. Sie durchsuchte jeden Schrank und jeder Schublade. Aber das was sie suchte fand sie nicht. Nur ein kleiner Zettel lag auf dem Nachttisch auf dem vier Zahlen standen. Sie steckte ihn spontan ein. Also musste sie wohl oder übel in den Keller. Auf dem Weg den sie zu den Räumen von Aringoth gekommen war schlich sie zurück. Die Männer in dem Zimmer, hatten angefangen sich zu streiten. Akkirah beeilte sich an dem Raum vorbei zukommen und nach unten zu gelangen.

Akkirah löschte die Fackel, die sich am unteren Ende der Treppe befand. So würde man sie schwerer bemerken. Sie hörte wieder wie die wache sich der Ecke des Gangs näherte. Akkirah hoffte das die Gittertür nicht verschlossen war. Als die Schritte sich wieder entfernten schlich Akkirah so schnell und leise sie konnte zu der Gittertür. Sie hatte Glück. Die Tür war nicht verschlossen. Sie hoffte auch, dass die die Tür nicht in den Angeln quietschen würde. Sonderlich vertrauen erweckend sahen die Scharniere nämlich nicht gerade aus. Wieder hatte sie Glück. Als sie die Tür passiert und wieder hinter sich geschlossen hatte flitzte sie sofort die Treppe hinab. Hier musste sie erst mal ein paar Minuten verschnaufen, bevor sie weiterging. Sie stieß ein Dankgebet an Talos aus.

Der Keller war auch wieder ein Gewirr von verschieden Räumen und Regalen. Hinter zwei der Regale hörte sie Stimmen. Sie beschloss in die andere Richtung zu gehen. Sie kam zu einem Gang, der ziemlich nass war. Am Ende saß an einem Tisch ein Mann der eine Tür bewachte. Er schien die Tür zu beobachten. Damit hatte sie keine Chance ungesehen dahin zu kommen. Also musste auch der Mann ins Reich der Träume geschickt werden. Wieder zog sie den Knüppel, den sie zusätzlich zu ihrem Schwert mitgenommen hatte hervor du schlich an den Söldner heran. Er bemerkte sie im letzten Moment, aber da war es für ihn schon zu spät und Sekunden später sackte er auf seinem Stuhl zusammen, bevor er aufspringen konnte. Auch diesen Mann fesselte Akkirah und steckte ihm einen Knebel in den Mund. Sie durchsuchte seine Taschen und fand den Schlüssel für die Tür, vor der sie sich befanden. So sparte sie sich das mühsame öffnen mit einem Dietrich.

In dem Raum, hinter der Tür, befanden sich eine Truhe und ein Tresor. Die Truhe ließ sich mühelos mit einem Dietrich öffnen. Bei Tresor war es schon schwerer. Mit einem Dietrich kam sie da nicht weit. Ihr fiel der kleine Zettel wieder ein, den sie oben in den Räumen von Aringoth mitgenommen hatte. Sie kramte ihn hervor und versuchte die Zahlenkombination zu benutzen. Es klappte nicht. Akkirah fing an zu fluchen. Sie probierte es dann in anderer Reihenfolge und fing mit der letzten Ziffer an. Das schien es zu sein. Der Tresor sprang mit einem leisen Knarren auf. Und da war sie die gesuchte Besitzurkunde. Ein merkwürdiges Zeichen war darauf zu sehen, das Akkirah nie zuvor gesehen hatte. rollte die Urkunde vorsichtig zusammen und wickelte sie dann in die mitgebrachten gewachsten Tücher ein.

Vex hatte etwas davon gesagt, das unter dem Haus sich ein paar Abwasserkanäle befinden sollten, die zum Keller führten. Wahrscheinlich was das nun der beste Weg das Anwesen wieder zu verlassen. Oben auf der kleinen Insel müssten die Löscharbeiten beendet sein und zu mindestens die niedergeschlagene Wache im Obergeschoss dürfte entdeckt worden sein. Damit würde sie dort kaum eine Chance haben, lebend durchzukommen. Sie fand den Gang schnell. Allerdings musste sie einmal in die Tiefe springen. Hoffentlich gab es hier unten wirklich einen Ausgang, denn sie würde da nie wieder hochkommen.

Hier unten stieß sie mehrfach auf Skeever. Mit ihrem Bogen erwischte sie sie, bevor sie von den Kreaturen angefallen werden konnte. Es dauerte eine Weile bis sie den Ausgang fand. Das Feuer war tatsächlich gelöscht. Vorsichtig lies sie sich ins Wasser gleiten. Sie bemühte sich keine Geräusch dabei zu machen sie wollte versuche ohne Tauchen zu müssen wegzukommen. Diesmal hatte sie nicht so viel Glück. Die Anzahl der Wachen draußen war verdoppelt worden, nachdem man den niedergeschlagene Söldner gefunden hatte. Eine der Wachen bemerkte sie und Schoss mehrere Pfeile auf sie ab, die aber glücklicherweise nicht trafen. Ein zweiter Söldner sprang ihr ins Wasser nach. Sie musste so schnell sie nur konnte schwimmen. Mit seiner schweren Rüstung war es für ihn aber noch schwerer, als für sie in der Lederrüstung sich über Wasser zu halten. Und schaffte sie es ihren Vorsprung zu halten und sogar noch etwas zu erweitern. Als sie die Halbinsel, zu der sie Schwamm fast erreicht hatte stieß sie eine Pfiff aus. Sie hoffte Adelante hatte sich nicht gelangweilt und beschlossen nach Hause in den Stall zu laufen. Sie hörte Huftritte sich nähern. Adelante hatte tatsächlich gewartet. Akkirah fiel ein Stein vom Herzen. Als sie das Ufer ereichte stand die Stute auch schon vor ihr. Sie schwang sich sofort in den Sattel und stürmte davon. Der Söldner der ihr gefolgt war konnte ihr nur noch fluchend nachblicken.

Etwa eine Stunde später ereichte Akkirah die Ställe. Sie sattelte Adelante ab und gab ihr eine extra Portion Futter in die Krippe. Es würde nicht mehr lange dauern bis die Morgendämmerung hereinbrach. Akkirah war geschafft und wollte erst mal etwas schlafen. Sie ging die Treppe hoch zu ihrem Haus. Als sie die Terrasse erreichte wäre sie vor Schreck fast die Treppe wieder rückwärts runter gefallen. Auf einer der Kisten die sie da noch stehen hatte anstatt Tisch und Stühle saß ein Mann. Als er sie bemerkte versuchte er aufzustehen und lallte nur:" Wo wart ihr so lange gewesen?", dann kippte er um.

Brynjolf. Was tat er hier? Er schien ordentlich was gebechert zu haben. Und obendrein die Flasche Wein, die sie draußen hinter die Kisten gestellt hatte, geleert. Was sollte sie nun tun? Ihn draußen vor der Tür zu lassen? Er könnte dort die Treppen runterfallen wenn er zu sich kam. Zumal andere ihn dort sehen könnten, wenn sie morgens zur Arbeit zu Fischerei gingen. Er konnte also nicht draußen bleiben. Ihn zur Zersplitterten Flasche bringen war auch unmöglich. Dazu müsste sie ihn durch die ganze Stadt schleifen und das würden die Wachen bemerken. Also blieb nichts anderes übrig als ihn mit rein ins Haus zunehmen. Akkirah öffnete erst mal die Tür. Dann ging sie zurück zu Brynjolf und versuchte ihn irgendwie ins Haus zu schleppen. Sie schaffte es ihn aufs Bett zu legen und die Stiefel noch auszuziehen. Er brummte irgendwas vor sich hin und versuchte sie an der Hand zu fassen und zu sich zu ziehen. Akkirah entzog ihm sofort die Hand. Er drehte sich dann um und fiel endgültig in einen tiefen Schlummer. Akkirah beschloss sich unten im Keller auf ein paar Decken gemütlich zu machen. Zuvor schaute sie noch nach der Urkunde und nahm sie aus dem Ruchsack und wickelte sie aus den Wachstüchern. Es hatte tatsächlich geklappt und die Urkunde war nicht nass geworden.