Teil 69 Leben, Arbeiten und Feiern in Einsamkeit
Teil 69 Leben, Arbeiten und Feiern in Einsamkeit PDF 
Geschrieben von: Bianca   
10.02.16 um 20:37 Uhr
Nachdem Frühstück sammelten sie das Geschirr ein und nahmen ihre Beute mit, um sie zu Geld zu machen.
Sie verließen das Zimmer und Tarja schloss die Tür ab. Sie gingen die Treppe runter, Marcus brachte dem Wirt das Geschirr und bedankte sich für das leckere Frühstück.
Der Wirt nickte und fragte“ Was habt ihr heute vor?“
„Wir haben ein Banditenversteck ausgeräuchert und wollen das Gefundene jetzt zu Münzen machen“
„ Wenn ihr Waffen habt, der Schmied Beirand sucht immer Waffen die er einschmelzen kann, da er die Rohstoffe braucht, das Material was für die Schmiede in Einsamkeit ist, liegt in Steinbühel, das dauert immer bis die Rohstoffe hier sind. Neben meiner Taverne liegt Angeline´s Aromalädchen, wo es Heilmittel, Düfte für Herren und Frauen und Düfte für den Heimbereich gibt. Ihr solltet eine ihrer Duftkerzen kaufen. Gegenüber haben zwei Hochelfinnen ihr Bekleidungsgeschäft, aber beide sind recht hochnäsig und da neben an, findet ihr den Laden Kram mit Charme, die Betreiberin ist Sayma, die Frau von Beirand, dort gibt es alles was das Herz begehrt“
„Danke für die Auskunft, Corpulus“, sagte Tarja und beide verließen das Gasthaus.
„Dann gehen wir erst zum Schmied, das Verhandeln lass ich dir“, lachte Marcus
Tarja knuffte ihn „Du hast gehört das er verheiratet ist, außerdem mach ich das nicht mehr“
„Aber den armen Kerl in Flusswald, hast du doch auch zum schwitzen gebracht“, sagte Marcus
„Der war aber auch zu aufdringlich, solche Menschen mag ich nicht, das weißt du. Ich behandele jeden so, wie er es verdient und woher weißt du das überhaupt?“
„Ich habe deinen Reisebericht gelesen, wir müssen da hoch “, sagte Marcus
Tarja liess ihn vorgehen, da er sich etwas besser auskannte.
An der Schmiede angekommen, fanden sie den Schmied, als er gerade eine Pause machte.
Marcus begrüsste ihn“ Guten Morgen Meister Beirand, ich habe gehört ihr kauft alte Waffen um sie einzuschmelzen“
Der Schmied schaute auf, lächelte und nickte, er schraubte seinen Wasserschlauch zu und stand auf.
„Viel zutun, die kaiserlichen Soldaten brauchen ständig Nachschub, was habt Ihr für mich?“
Marcus öffnete den Sack mit den Waffen und legte sie auf den Tisch.
Der Schmied riss die Augen auf und fragte“ Du meine Güte, so viele?“
„Ja war ein grosses Banditenlager“, sagte Tarja
Der Schmied nickte“ Das ist gut, es gibt einen friedlichen Ort mehr in Himmelsrand“
Dann sortierte er die Waffen nach Eisen und Stahl und fing an zurechnen
„5 Eisen Dolche, 5 aus Stahl und 7 Stahlschwerter, Neupreis 245 Septime, das Leder dazu“, er kratze sich am Kinn
Tarja sah das er sich schwer tat und sagte“ Es ist egal, was ihr uns dafür ausbezahlt, wir sind froh wenn es weg ist.“
Der Schmied nickte und sagte“ Ich gebe Euch 30 Septime und 10 für den Sack“
„Warum 10 für den Sack? Da sind noch Sachen drin“, sagte Marcus
„ Für meine Frau, die näht schöne Sachen daraus, färbt sie ein und verkauft sie wieder. Gebt ihr den Sack, wenn ihr alles verkauft habt“
„Schöne Sachen aus Säcken?“, fragte Tarja
„Ja, wenn ihr sie besuchen solltet, dann sagt ihr einen lieben Gruss von mir, sie soll es euch zeigen.“, sagte der Schmied und reichte Marcus die abgezählten Septime
Beide bedankten sich, bei dem Schmied und gingen wieder.
„Da ist der Pfeilmacher, brauchst du noch Pfeile“, fragte Marcus
„Nein, der Köcher ist ja noch gut gefüllt“, sagte Tarja
„Dein Bogen ist wirklich wunderschön, sehr schöne Arbeit, Ebenerz mit Daedra-Blut und Dreifach verzaubert“, bemerkte Marcus
„Ja, schade das du ihn nicht mitgebracht hast“
„Der wartet in Rifton auf dich“, sagte Marcus und nahm sie an die Hand
„Und nun? Gehen wir zu Beirands Frau und verkaufen den Rest?“, fragte Tarja
„Ja, lass uns gehen“, sagte Marcus
Kram mit Charm, der Name war nicht untertrieben, eine geschäftige Rothwardonin wuselte durch den Laden, es standen leere Rüstungspuppen herum, Kisten mit Waren, es wirkte ziemlich chaotisch.
Als die Frau die Kunden bemerkte blieb sie stehen und begrüsste die beiden“ Willkommen im Kram und Charm, es ist etwas unordentlich hier, der Umbau ist endlich fertig und ich versuche nun Ordnung in Chaos zu bringen“
„Macht ihr das allein?“, fragte Tarja
„Das meiste schon, Beirand kann mir nur Abends etwas helfen, da er ja immer an seiner Schmiede arbeiten muss. Seid General Tullius sich da oben in Schloss Elend festgesetzt hat, hat mein Mann kaum noch Zeit“, sie seufzte, dann sagte sie „Oh wo sind meine Manieren, ich heiße Sayma“
„Guten Tag Sayama, ich bin Tarja“, sie reichte ihr die Hand
Sayma lächelte und fragte“ Und ihr werter Herr?“
„Ich bin Marcus“, sagte er und schüttelte Sayma die Hand.
Marcus schaute Tarja an und fragte“ Wir haben doch nichts zu tun, wollen wir hier etwas helfen? Sayma sieht aus als könnte sie noch 4 helfende Hände gebrauchen“
„Aber das müsst ihr doch nicht, ihr wollt doch bestimmt die Stadt sehen und nicht arbeiten“
Tarja lachte“ Na ja Einsamkeit wird uns wohl nicht davon laufen“
Sayma führte sie durch die Räume. „ Hinter dem Tresen war mal unsere Küche, aber wir haben die Wand weggemacht und so mehr Platz geschaffen. Dann haben wir den angrenzenden ehemaligen Lagerraum dazu gekauft. Jetzt überlegen wir noch, wie wir es einrichten sollen“
Marcus schaute sich um, die Fläche war riesig, hier hätte mal den Gastraum des zwinkerndes Skeevers zweimal reinbekommen, er lief den Raum ab und fragte Sayma dann nach Papier und Kohle. Sayma brachte ihm beides. „Hast du irgendwo einen Tisch und Stühle?“
„Du kannst gern nach oben in die Küche gehen“, sagte Sayma
„Nein, das kann ich nur hier machen“, gab er ihr zur Antwort
„Ich glaube wir haben die in den Keller geräumt“, sagte sie
„Komm Sayma wir holen es“, sagte Tarja
Und so trugen die Frauen das Gewünschte herbei.
Marcus legte das Papier so auf den Tisch, das es die Form des Raumes hatte.
„Kann ich euch allein lassen? Ich müsste Beirand sein Essen fertig machen und es ihm bringen“, fragte Sayma
„Das ist in Ordnung, das wird eh etwas dauern“, sagte Marcus
„Kann ich dir irgendwie helfen?“, fragte Tarja
„Vielleicht kannst du mal schauen, was sie hier so verkauft“, sagte Marcus
„Ja, das kann ich machen“, sagte sie und verschwand zu den Kisten
Marcus begann einen Grundriss zu zeichnen und wartete bis Tarja wiederkam mit
Informationen.
„So da bin ich wieder. Also ich habe Bücher gefunden, ein paar Nahrungsmittel und Kräuter, jede Menge Kleider und das.“
Sie stellte Marcus eine kleine Figur, in Form eines Pferdes, auf den Tisch
Marcus nahm das Pferd in die Hand „ Da schau gemacht aus Säcken, offenbar Spielzeug für
Kinder“
„Ja, da waren sehr viele Kisten mit Spielsachen, gemacht aus den Säcken oder Holz“, sagte Tarja
„Gut dann können wir ja anfangen. Wenn es dein Geschäft wäre, wo würdest du die Tresen hinstellen?“. fragte Marcus
Tarja schaute auf den Plan „Die Tür links geht in die Stadt, oder?“
„Ja“, sagte Marcus
„Dann würde ich den Tresen dort links neben die Tür stellen, so muss jeder Kunde wieder an dem Tresen vorbei, wenn er den Laden wieder verlässt und Sayma sieht jeden Kunden im Laden.“
„Schräg oder gerade?“ Marcus legte die Kohle mal gerade, mal schräg auf das Blatt
„Ich würde sagen schräg und an die Wand, Bretter schräg angebracht, wo man Körbe
reinstellt und dort die Nahrungsmittel lagert, so dass der Kunde sieht, was in den Körben ist“.
„Das ist eine schöne Idee“, sagte Marcus und zeichnete weiter, rechts neben der Eingangstür zeichnte der die Regale für die Bücher und für die Spielsachen, den meisten Platz liess er für die Kleidungsstücke, er malte die Rüstungspuppen und wieder diverse Regale und Schranke, wo Sayma ihre Kleidung besser präsentieren konnte.
„Also mir gefällt es, wenn es mein Geschäft wäre, aber einen Fehler hat es noch“, bemerkte sie
Marcus schaute auf den Plan und dann sie an“ Ist doch alles da“
„Eben nicht, stell dir vor du willst dir hier neue Kleidung kaufen und du musst sie erst anprobieren, ob sie dir auch passt, willst du das dann hier im Laden machen, wo dich jeder sehen kann?“
„Ach herrje du hast recht, ein Sichtschutz wäre nicht schlecht“, sagte er und malte ihn auf
„Ja, jetzt sieht es sehr schön aus“, sagte Tarja
„Hallo, wo seid ihr?“, hörte man Sayma rufen
„Wir sind immer noch hier“, rief Tarja zurück
Sie kam in den Raum und trat an den Tisch und schaute sich Marcus Zeichnung an, ihr Blick sagte mehr als 1000 Worte, sie nahm das Blatt und lief durch den Raum.
„Oh, ich kann es mir bildlich vorstellen, wenn es dann mal fertig ist“, freute sie sich
„Sollen wir dir schon mal ein paar Kisten hier rein tragen?“, fragte Tarja
„Ach ihr Zwei ihr habt gerade sehr viel für mich getan, ich versorge euch erstmal mit etwas Essen und Trinken“, sagte Sayma
„Ja, aber erst wenn du meine Frage beantwortest hast“, sagte Tarja
„Aber nur wenn ihr wirklich wollt“, sagte Sayma
„Das machen wir doch gern Sayma“, sagte Marcus
„Ach ihr Zwei, seid so nett. Aber nun lasst mich euch bekochen“ und so verschwand sie nach oben
„Eine nette Person, oder?“
„Ja, Tarja das ist sie. Komm lass uns ein paar Kisten hier reinstellen“
Und während Marcus die Rüstungspuppen in den neuen Verkaufsraum trug, trug Tarja Kisten und Körbe.
Als Sayma mit dem Essen und Trinken zurück kam, sassen Marcus und Tarja Rücken an Rücken und waren geschafft. Tarja lehnte ihren Kopf an Marcus und schnaufte.
„Ach ihr Lieben, ihr ward so fleissig und ich habe noch keinen Finger gerührt“
„Du wirst noch genug zu tun haben“, sagte Marcus
„Ja, da hast du wohl recht. Besucht ihr uns, wenn ihr wieder mal nach Einsamkeit kommt?“, fragte Sayma
„Natürlich wir wollen ja sehen, wie es fertig aussieht“, meinte Tarja
„Kommt stärkt euch mal und dann reden wir über eure Belohnung“
Marcus und Tarja standen stöhnend auf und setzten sich an den Tisch.
„Ich hoffe ihr mögt Fisch“, sagte Sayma
„Ja, sehr gern“, sagte Marcus und beide begannen zu essen und Sayma verschwand in den vorderen Bereich.
„Also, ich glaub ich schlafe heute Nacht wie ein Stein“, sagte Tarja
„Eigentlich wollten wir morgen doch weiter“, sagte Marcus
„Ach was machen 2 oder 3 Tage mehr“
„Da hast du auch wieder Recht, Marcus Jannus und Korst haben uns auf die Reise geschickt, also müssen sie sehen, wie sie ohne uns Zurecht kommen“, sagte Marcus
„Dämmerstern ist das nächste Ziel, oder? Kannst du mir was über den Ort erzählen?“
„Ich war noch nie da, ich, weiss sie haben einen Hafen, also wirst du dich überraschen lassen müssen, es soll wohl dort aber kalt sein.“
„Dann brauchen wir aber warme Umhänge, oder?“
„Wir schauen heute Abend mal auf die Karte. Ich weiß noch nicht, welche Route wir nehmen“
„ Können wir nicht ein Schiff nehmen?“, fragte Tarja
„Das wäre auch eine gute Idee, wir können ja mal jemanden fragen, vielleicht weiß Corpulus ja was näheres“, sagte Marcus
„Also Sayma, weiß wie man Gäste beherbergt“, sagte Tarja
„Ja, der Fisch ist lecker. Hast du noch Lust auf einen Spaziergang in der Stadt?“, fragte Marcus
„Aber natürlich, verkaufen wir noch unsere Sachen und gehen?“, fragte sie
„Ja, genug für heute gearbeitet“, sagte Marcus
Sie standen beide auf, nachdem sie ihren leichten Met getrunken hatten und gingen zu Sayma.
„Eigentlich sind wir hergekommen, um die Sachen zu verkaufen, die wir den Banditen abgenommen hatten. Wir haben nicht erwartet jemanden kennenzulernen, der zwei Fremden hier freie Hand liess und uns noch ein tolles Essen zubereitet hatte“, sagte Tarja
„ Ich bin eigentlich immer sehr vorsichtig, wenn Kunden reinkommen, die ich nicht kenne, aber ihr zwei habt sehr vertrauenswürdig auf mich gewirkt, ich hatte ein gutes Gefühl. Ich weiss nicht, was ihr verkaufen wollt, aber ich gebe euch 300 Septime für eure Hilfe“, sagte Sayma
„Soviel haben wir bestimmt nicht an Beute gemacht“, sagte Marcus
„Das spielt keine Rolle und wenn ihr noch etwas benötigt, so lange ihr hier seid, zögert nicht und kommt zu mir, ich werde euch auf ewig dankbar sein“, sagte Sayma und drückte beide zum Abschied
„Danke Sayma, wir nehmen dein Angebot sehr gern an und grüss deinen Mann von uns“, sagte Tarja
„Ja, das werde ich tun.“
Tarja steckte den Geldbeutel ein und beide verliessen das Geschäft.
„Huch, was ist den hier los?“, fragte Tarja
Männer auf langen Leitern hängten bunte Fähnchen an langen Seilen zwischen den Häusern auf.
Eine ältere Nord hörte die Frage und sagte“ Morgen ist hier eine grosse Hochzeit“
„Danke für die Auskunft“, sagte Marcus
Beide gingen an den Marktständen vorbei und durch einen grossen Torbogen.
„Das muss bestimmt jemand reiches sein, der hier heiratet“, bemerkte Tarja
„Bestimmt, normale Bürger können sich so etwas ja nicht leisten“, sagte Marcus
Der Wohnbezirk der Stadt Einsamkeit konnte nicht unterschiedlicher sein.
Alle Häuser waren sehr hoch, aber unterschieden sich im Baumaterial.
Die Häuser der Mittelschicht waren aus Holz und Stein und die Häuser der reichen Bürger waren aus Stein gebaut.
„Irgendwie erdrückend diese grossen Steinhäuser. Ich würde da drin nicht wohnen wollen“, sagte Tarja
„Abgesehen davon wirst du dir so ein Haus kaum leisten können“, sagte Marcus
„Naja das muss ich ja auch nicht“, sagte sie
Sie gingen weiter bis sie am blauen Palast ankamen.
„Der blaue Palast, der Sitz von Toryggs Witwe, Jarl Elisf “, sagte Marcus
„Beeindruckend“, sagte Tarja stauend
„Dann warst du noch nicht in Markarth, das ist beeindruckend“, sagte Marcus
„Na ja vielleicht komm ich da ja auch mal hin. Komm lass uns zurückgehen. Ich brauch
glaub ich mal ein Bad“
Langsam schlenderten sie Hand in Hand wieder zurück zum zwinkernden Skeever.
Als sie die Taverne betraten stand eine Frau am Tresen und redete mit dem Wirt.
„Ist für morgen alles vorbereitet? Genug Köche? Genug Helfer?“
„Macht euch keine Gedanken, es wird alles zu euer Zufrieden sein. Nach der Trauung, werden Speisen und Getränke am Tempel sein und wenn ihr später mit eurem Gatten und euren Gästen zum Ballsaal kommt , wird alles fertig sein, vertraut mir“
„Ach ich bin nur so furchtbar aufgeregt, das alles ohne meinem geliebten Verlobten zu bewerkstelligen war schwer“, sagte die Frau
„Einen Moment bitte“ sagte Corpulus und rief nach seinem Sohn „Sorex bedienst du bitte mal unsere Gäste?“
Sorex kam sofort an und fragte ob er den beiden etwas zu trinken bringen könnte.
„Ja bitte zwei leichte Met“, sagte Tarja
„Kommt sofort“, sagte Sorex
„Oh ihr habt Gäste?“, fragte die Frau
„Ja, ein reizendes Pärchen“, sagte Corpulus
„ Dann gebt mir mal den Met, ich bringe ihnen den Met, ich brauch etwas Ablenkung“, sagte die Frau
Sie nahm das Tablett und trug es zu dem Tisch „Guten Tag, werte Dame, werter Herr, darf ich mich vorstellen? Ich bin Vittoria Vici, darf ich mich zu euch setzen?“
Marcus nickte und Vittoria setzte sich.
„Ich bin Marcus und das ist Tarja“, sagte Marcus
„Sehr erfreut mal jemand neues kennenzulernen. Wo kommt ihr her? Gefällt es euch in Einsamkeit?“, fragte sie
„ Also eigentlich kommen wir aus Cyrodiil“, sagte Tarja
„Oh wirklich? Woher kommt ihr?“
„Ich war jahrelang in Choroll, in der Kriegergilde“, sagte Marcus
„Und Ihr?“, richte sie die Frage an Tarja
„Ich lebte bis zu meinem 11 Lebensjahr in Bruma.“
„Und dann?“, fragte Vittora
„Bin ich von Magiergilde zu Magiergilde gezogen“, sagte sie
Vittoria schaute verwirrt zwischen Marcus und Tarja hin und her
„Warum schaut ihr so verwirrt?“, fragte Marcus
„Wie habt ihr euch kennengelernt?“, fragte Vittoria
Tarja lachte „Ich bin nach meiner Ausbildung in den Gilden, zur Kriegergilde nach Choroll“
„Ah eine Kampfmagierin? Das ist gut“, sagte Vittoria
„Marcus war mein Trainer und wurde dann mehr für mich und nun sind wir hier“, sagte Tarja
„ Und nun lernt ihr unser Land kennen?“, fragte Vittoria
„Ich komme ja aus Himmelsrand, aber nun suchen wir verschiedene Städte auf, als nächstes müssen wir nach Dämmerstern“, sagte Marcus ohne den wirklichen Grund ihrer Reise anzugeben.
„Oh das ist eine lange Reise, der Schnee beginnt kurz hinter Morthal, Ihr währet ewig unterwegs“, sagte Vittoria
„Ja, aber eine andere Möglichkeit gibt es wohl nicht“, sagte Tarja
„Doch, wenn ihr möchtet, kann ich meine Kontakte spielen lassen und wenn ihr noch 2 Tage Zeit habt, schicke ich ein Schiff von hier nach Dämmerstern und Windhelm, dort könnt ihr mitfahren.“
„Aber was passiert mit unseren Pferden?“, fragte Tarja
„Die könnt ihr mitnehmen, es ist ein Transportschiff, wir haben Erfahrung mit dem Transport von Tieren“, sagte Vittoria
„Was soll die Überfahrt kosten?“, fragte Marcus
„Das muss ich zuhause erst nachschauen. Was mich zu meiner Bitte führt, lehnt sie bitte nicht ab. Mein Haus ist groß und mein zukünftiger Gemahl kommt erst heute Abend hier an, würdet ihr mir etwas Gesellschaft leisten?“, fragte Vittoria
Marcus und Tarja schauten sich, dann sagte Marcus“ Wir würden uns gern etwas frisch machen und dann vorbei kommen“
„Gut, ich werde meinen Diener etwas vorbereiten lassen, bis später“, sagte Vittoria beschwingt und stand auf.
Marcus schaute ihr hinterher, als sie die Taverne verliess.
„Hey, du Schwerenöter, die Frau heiratet morgen“, lachte Tarja und knuffte ihn
„Was heisst hier Schwerenöter? Sie kommt mir irgendwie bekannt vor“, sagte Marcus
„Hast du sie schon mal gesehen?“, fragte Tarja
„ Ja in Anvil, ist aber schon etwas her“, gab er ihr zur Antwort
„Wir werden schon dahinter kommen. Komm wir wollten doch in den Baderaum“, lächelte Tarja
„Stimmt, na komm“, sagte Tarja
Beide standen auf und gingen die Treppe runter zum Baderaum.
Eine Frau war gerade damit beschäftigt den Raum aufzuräumen, als sie das Paar sah, sagte sie „Moment, ich bin gleich fertig, dann habt ihr den Raum für euch, das Wasser ist frisch, Handtücher liegen hinter dem Sichtschutz und Öle falls Ihr sie braucht stehen im Regal, alle selbst hergestellt von Angeline´s Aromalädchen“
„Danke gute Frau“, sagte Tarja
„Kein Problem, viel Spass beim Bad“, sagte die Frau und verliess den Baderaum wieder.
Marcus schob den Riegel an der Tür zu und beide legten ihre Kleider ab und glitten in das warme Wasser.
„Das ist wohl das erste Mal, das wir zusammen baden“, lachte Tarja
„Ja, stimmt ich mag die grossen Städte, die einen Baderaum haben, leider gibt es die nicht in jeder Stadt, die anderen Orte und Städte besitzen aber Saunen, das ist auch nett“, sagte Marcus
„Hier kann man ja fast drin schwimmen“, sagte Tarja
„Hast du den Baderaum von meinen Eltern gesehen?“, fragte Marcus
„Nein, ich war oben in einem kleinen Baderaum“, antwortete Tarja
„Dann werden sie ihn nicht nutzen, ist ja für zwei Personen auch zu gross“, sagte Marcus
Beide lehnten sich zurück und schlossen die Augen.
Als sie genug vom Wasser hatten, trockneten sie sich ab und zogen sich wieder an.
„Wir sollten uns noch umziehen“, sagte Marcus
„Ja, besser ist das, wir können ja nicht mit angestaubten Kleider zu Vittoria gehen“
Also gingen sie erst in ihr Zimmer und zogen sich um und dann machten sie sich auf den Weg zu Vittoria´s Haus, Corpulus hatte ihnen den Weg erklärt.
Etwas später standen sie vor einem grossen Steinhaus und Tarja sagte“ Das muss es sein“
Also gingen sie die Stufen hoch und klopften an die Tür.
Ein älterer Mann machte ihnen die Tür auf und lächelte“ Ihr seid wohl der Besuch der werten
Frau Vici? Kommt bitte herein, Frau Vici kommt gleich herunter“
Tarja und Marcus folgten dem Diener, der sie in den Salon führte.
„Möchten die Herrschaften etwas trinken? Wein, Bier oder Met?“
„Met für mich bitte“, sagte Tarja
„Und für mich ein Bier“, sagte Marcus
Der Diener verneigte sich und verliess den Salon.
Tarja schaute sich um, die Möbel waren alle gehobene Klasse, teure Bilder, alles wirkte sehr
kostspielig.
Marcus ging durch den Raum und sah diverse Auszeichnungen an den Wänden, alles Auszeichnungen der Händlergilde in ganz Tamriel.
„Jetzt weiss ich wer sie ist“, sagte Marcus
„So wer ist sie denn?“, hörte er Vittoria´s Stimme
Marcus wirbelte rum und wurde rot „Tut mir leid“
„Ist schon in Ordnung, ich verheimliche meist, wer ich bin. Ihr wisst ja der blöde Konflikt zwischen den Kaiserlichen und den Sturmmäntel.“, sagte Vittoria „Aber jetzt durch die Hochzeit ist es doch raus gekommen.“
Tarja schaute sie fragend an und Vittoria lachte“ Ich bin Vittoria Vici, die Cousine des Kaiser´s Titus Mede und die Vorsitzende der Ostkaiserlichen Handelsgesellschaft“
„ Oh, jetzt weiss ich gar nicht mehr, wie ich mich verhalten soll“, sagte Tarja
„Einfach so wie heute Mittag, ich hoffe ihr habt jetzt keine Vorurteile, jetzt wo ihr wisst wer ich bin?“, fragte Vittoria
„Bei der Cousine des Kaisers ist das schwer.“, sagte Tarja ehrlich
„Ja, das weiss ich und entschuldigt, wenn ich jetzt so forsch bin, ich bin froh auch mal normale Menschen um mich zu haben, die nicht über Geschäfte reden wollen, das tut mir gut.
Ach bevor ich es vergesse, ich habe das vorhin noch geregelt“, sie reichte Tarja zwei Schriftstücke
„Das sind eure Überfahrtsscheine samt Pferde nach Dämmerstern, ist schon alles geregelt, ihr könnt in 2 Tagen los wenn ihr wollt“
Marcus und Tarja schauten sich an und bedankten sich.
„Das ist in Ordnung, der Hafenmeister kümmert sich dann um alles“, sagte Vittoria
Die Tür ging auf und der Diener trat ein“ Soll ich dann servieren?“
„Ja, bitte Leif ,seid so nett“, sagte Vittoria „Für meine Gäste aus Choroll habe ich eine Spezialität aus dem Kaiserreich kochen lassen, setzt euch doch schon mal“
Marcus und Tarja setzten sich an den opulenten runden Tisch „Du meine Güte, ich trau mich
ja kaum was anzufassen, das ist alles so teuer hier.“
„ Au weh du bist doch sonst nicht so bescheiden. Der Erzmagier, der Graf von Choroll, Jarl Ulfric und nun kriegst du Panik vor der Cousine des Kaisers?“, Marcus lachte
„Marcus, du hast manchmal einen echt scheusslichen Humor.“, sagte Tarja
„Bist du jetzt beleidigt?“, fragte er
„Nein, warum sollte ich?“, fragte Tarja und nippte an dem Met.
Vittoria betrat den Raum und hinterher trottete der Diener mit dem Essen und drapierte es
anspruchsvoll auf dem Tisch, danach verneigte er sich und verliess den Raum.
„Ich hoffe euch schmeckt der Hackfleischeintopf und das Kartoffelbrot?“, sagte Vittoria
„Kartoffelbrot habe ich ja schon ewig nicht mehr gegessen“, sagte Tarja und nahm sich ein Stück noch von dem warmen Brot und dem Eintopf.
Vittoria schaute beiden beim Essen zu und lächelte, sie war froh keine Geschäftsleute oder Leute die etwas von ihr wollten, um sich zu haben, die würde sie morgen genug auf der Hochzeit haben.
Plötzlich ging die Tür auf und der Diener kam rein und stellte noch ein komplettes Gedeck auf den Tisch“ Meine werte Dame, hier ist noch Besuch für euch“.
Vittoria seufzte und sagte „Moment ich komme“ Sie stand auf und wollte den Raum verlassen, aber plötzlich kam ein grosser Nord zur Tür rein und Vittora schlug die Hand vor den Mund.
„Oh mein Liebster, du bist schon da“
„Ja, ich bin froh, endlich hier zu sein. Es hat doch nicht so lange in Drachenbrügge gedauert“, sagte der Nord
„Und?“, fragte Vittora
„Nein, er kommt nicht“, sagte der Nord
„Na ja war ja abzusehen, er tut ja kaum was für seine Familie“
„Sei nicht traurig meine Liebste“
„Nein, bin ich nicht. Ich habe lieben Besuch und du bist hier, was will ich mehr. Komm ich stell dich vor“
Sie nahm den Nord an die Hand und ging zu Tarja und Marcus rüber.
Der Nord blieb vor dem Tisch stehen und starrte Marcus an.
Dann sagte er“ Bei Oblivion ist die Welt klein! Tjelvar bist du das???“
Marcus stand auf und lachte“ Da schau an der Herr Schnee-Schuh“
„Ihr kennt euch?“, fragte Vittoria
„Ja es ist zwar ewig her, als Marcus Rifton verlassen hat, aber so einen wie ihn vergisst man nicht. Komm her du alter Gauner“
„Asgeir, du alter Panscher“, lachte Marcus
Marcus stand auf und die beiden Männer nahmen sich in die Arme.
„Wie lange bist du nun wieder hier?“, fragte Asgeir
„Oh schon einige Zeit“, sagte Marcus
„Komm mein Schatz iss und trink mit uns“, sagte Vittoria
„Na und wer ist den diese Nord?“, fragte Asgeir
„Das ist Tarja, meine Freundin“, sagte Marcus
„Oha, so ein junges Ding. Schaffst du die überhaupt?“, lachte Asgeir
„Ja sie schafft mich“, lachte Marcus
„Na, sie hat mal ein anderes Format, als deine erste Frau“, sagte Asgeir
Tarja lachte“ Unterschätz mich nicht, ich kann auch anders“
„Ja, ja wie alle Frauen“, sagte Asgeir und setzte sich an den Tisch und nahm sich auch
etwas zu essen.
Vittora legte ihre Hand auf die von Asgeir und fragte “Liebster, wir haben doch bestimmt
noch Platz für zwei weitere Hochzeitsgäste“
„Oh wir haben aber gar keine Kleidung für so einen Anlass. Da müssen wir leider passen“, sagte Tarja
„Asgeir schaute erst seine zukünftige Frau und dann Tarja an und sagte dann“ Oh meine Liebste, hat bestimmt auch für dich etwas zum Anziehen und für den langen Lulatsch, da hab ich bestimmt auch was da“, lachte er
„Aber vielleicht wollen sie auch gar nicht“, sagte Vittora blickte aber hoffungsvoll zwischen Tarja und Marcus hin und her.
„ Sieht so aus, als würden wir auf eine Hochzeit gehen“, sagte er
„Ja sieht so aus“, sagte Tarja
Nachdem Essen gingen die Pärchen nach oben um Kleidung für die Hochzeit auszuwählen.
Als die Kleiderfragte geklärt war, sagte Vittora zu Tarja „Morgen lassen wir uns dann noch die Haare machen“
„Du meine Güte, ich habe noch nie so etwas schönes und edles angehabt“, sagte Tarja respektvoll zu dem Kleid
„Ja, die zwei Altmer aus Glänzende Gewänder, sind zwar sehr unfreundlich, aber an der Nadel macht ihnen keiner was nach. Wenn du irgendwann mal heiraten willst, dann lass dir ein Kleid von ihnen nähen“, sagte Vittoria
„Da muss ich aber bestimmt lange sparen“, lachte Tarja
„Weißt du meine Liebe, es gibt Frauen die nicht so hübsch aussehen, die müssen halt teuere Kleider anziehen um vom Rest abzulenken, aber du, du könntest sogar in einem Sack heiraten
und alle würden dich bewundern, natürlich und wunderschön. Die Männerwelt findet dich bestimmt toll.“
Tarja lachte“ Jetzt übertreibst du aber und die Männerwelt geht an mir vorbei, ich habe meinen Traummann schon gefunden, da kann kein anderer Mann mit“
„Marcus wird morgen die Luft wegbleiben, wenn er dich sieht“, sagte Vittoria
„Oha dann brauchen wir aber einen Heiler, falls ihm die Luft dann ganz wegbleiben sollte“, lachte Tarja schallend
Vittora schaute Tarja lächelnd an, sie hatte noch nie jemand kennengelernt, der so lachen konnte, wie sie es tat. Sie selbst war schon zu lange in Himmelsrand und hatte selten Grund zu lachen, das war anders als sie noch in Cheydinal lebte, in Cyrodiil waren die Menschen und die anderen Rassen die dort lebten viel lebenslustiger, als hier.
Vittora nahm Tarja an die Hände und sagte „Verspreche mir bitte eins, bleib so ein fröhlicher Mensch, Himmelsrand hat lachende Menschen verdient. Hier wird viel zu wenig gelacht“
„Vittora auch ich habe nicht immer was zu lachen, aber ich versuche es“, sagte sie und umarmte Vittora
Plötzlich klopfte es an die Tür „Mein Schatz was macht ihr so lange? Komm wir nehmen noch einen Met“
Vittoria lachte“ Wir sind fertig und kommen gleich runter“
Als die beiden Frauen runterkamen, waren die Männer laut am lachen, offenbar erzählten sie sich Geschichten über ihre Kindheit in Rifton.
Marcus strahlte als er Tarja sah und sie lächelte zurück.
„Vittora Schatz, ich habe gefragt ob Marcus mein Trauzeuge sein möchte und er hat ja gesagt“, sagte Asgeir
„Das ist schön mein Schatz, schade das ich schon jemand habe, sonst hätte ich Tarja darum gebeten“, sagte Vittoria und schaute zu Tarja
Die lächelte und sagte“ Das ist schon in Ordnung, ich genieße die Hochzeit als Gast“
Man trank noch zusammen ein Becher Wein und dann ging es ins Bett.
Vittora hatte ein schönes Gästezimmer, wo Marcus und Tarja schlafen konnten.
Tarja lachte als sie das Bett sah „Mhhhhhh ein Himmelbett, da kann man aber mehr machen als nur schlafen“
„Was hast du wieder für Gedanken?“, lachte Marcus
„Darf man keine Gedanken haben?“, fragte Tarja „Keine Angst, ich werde mich ganz lieb und züchtig ins Bett legen und schlafen“
„Ja das sollten wir, der Tag morgen wird lang“, sagte Marcus
Zuletzt aktualisiert am 25.05.16 um 13:51 Uhr