Teil 73 Windhelm
Teil 73 Windhelm PDF 
Geschrieben von: Bianca   
15.05.16 um 13:36 Uhr
Nach 3 weiteren Tagen waren sie kurz vor Windhelm, Marcus hatte kaum ein Wort geredet und nun wurde Tarja langsam sauer.
Auf der Brücke brachte sie ihr Pferd abrupt zum stehen und sagte“ Wir reiten erst weiter wenn du mir gesagt hast, was mit dir los ist. Warum redest du nicht mehr mit mir? Hab ich was verkehrt gemacht?“
Marcus stieg aus dem Sattel, Tarja tat es ihm nach, er packte etwas zu essen aus und sagte dann“ In der Nacht in der Taverne hab ich schlecht geträumt, ich habe von dir und von Jarl Ulfric geträumt, wir haben den Palast betreten und du sagtest zu mir, danke das du mich bis hier her begleitest hast, unsere gemeinsame Zeit ist hier und jetzt vorbei, ich bleibe bei Jarl Ulfric“
Tarja sah die Tränen in seinen Augen, nachdem er fertig war mit erzählen, sie schaute ihn an, ging auf ihn zu, nahm seine Hände in ihre und sagte zu ihm“ Du weißt selbst, dass das nie passieren wird, Ulfric ist ein guter Freund für mich, nicht mehr. Du weißt dass du der einzige Mann in meinem Leben sein wirst. Ich will nur dich, kein anderer Mann kann mir das bieten, was ich brauche“
„Aber das weißt du doch gar nicht, jeder andere Mann, könnte dir mehr bieten als ich“
„Nein, das was du mir bietest, ist für mich ausreichend, ich will nicht mehr. Du bist ein toller Mann mit dem ich viel erleben kann. Ein anderer Mann würde mich vielleicht in ein Haus packen und ich dürfte nichts anderes mehr machen, als mich um ein Haus kümmern und das möchte ich nicht. Ich bin so zufrieden mit dir und dem was ich habe.“
Sie schmiegte sich an ihn und er vergrub erleichtert sein Gesicht in ihren Haaren.
Nachdem sie sich gestärkt hatten, ritten sie weiter Richtung Stadt.
Sie gaben ihre Pferde bei den Ställen ab, nahmen ihre Sachen und gingen Richtung Stadt.
Tarja griff nach Marcus Hand, er lächelte sie an und fragte“ Willst du erst in die Taverne oder erst in den blauen Palast?“
„Erst die Arbeit, außerdem ist mir kalt und das Haus Kerzenschein hat einen wundervollen Kamin und eine gute Bardin“, sagte Tarja
Als sie am Stadttor ankamen, lächelte eine Torwache sie an“ Tarja, ihr seit wieder da, ich hoffe die Strasse war gut zu euch“
„Ja war sie, was macht ihr hier am Tor?“, fragte sie die Wache
„Oh im Moment ist es recht ruhig, daher bewache ich jetzt erstmal das Tor. Warte ich lass euch rein“, sagte die Torwache und öffnete das Tor für sie
Tarja und Marcus bedankten sich und betraten die Stadt, das Haus Kerzenschein lag direkt vor ihnen.
Tarja hielt ihre Hände vor den Mund und wärmte sie mit ihrer warmen Atemluft“ Gleich wird es mollig“
Marcus öffnete ihr die Tür und ließ sie vor gehen, er folgte ihr auf dem Fuß.
„Bestellst du uns was warmes? Ich schau mal wer hier auf uns wartet“, sagte Tarja
„Möchtest du Tee?“
„Nein, bitte einen warmen Met“, sagte sie
Tarja ging nach oben, da es noch früh war, war der Raum leer, aber dann sah sie in einer Ecke einen Mann mit Rüstung sitzen, sie ging zu ihm rüber und setzte sich an den Tisch.
*Der Mann schaute sie an und Tarja fragte ihn“ Hallo, wir suchen nach erfahrenen Wachen. Seid Ihr wegen des Aushangs hier?“
„Oh hallo, ich bin Herd und ja das würde ich so sagen“
„Ihr klingelt ja nicht begeistert, wo liegt das Problem?“, fragte sie ihn
„Man hat mein ganzes Leben lang auf mir rumgehakt, weil ich klein bin. Jeder hat gesagt, das ich nicht machen kann, was ich will“
„Was wollt Ihr den machen?“, fragte Tarja ihn
„Ich möchte ein Krieger sein, so wie die großen Nord im Laufe der Zeit. Aber keiner hat an mich geglaubt. Sie sagten Krieger müssen groß sein. Aber sie verstehen nicht, das klein auch schnell und agil bedeutet. Leichtfüßig und Verstohlen. Als guter Kämpfer muss man kein trampeliger Grobian sein“
„Ja genau, da habt Ihr Recht. Es gibt viele Arten zu kämpfen“, gab Tarja zu
„Ja und ich bin gut mit Schwert und Bogen. Ich wäre eine ausgezeichnete Wache und würde meinen Posten mit meinem Leben verteidigen, wenn nötig. Bekomme ich den Job?“
„Ja, reist nach Helgen, sprecht dort mit Korst im Hof“, sagte Tarja
„Oh , ein Test und wenn ich es dort hinschaffe, habe ich bestanden? Ich danke euch und bis bald“
Tarja nickte, Herd stand auf und Tarja sah ihm nach, er war wirklich klein, sogar noch kleiner als sie.
„Ach hier sitzt du! Wo ist den unser Anwärter?“, fragte Marcus und stellte das Tablett mit den dampfenden Metkrügen auf den Tisch
„Schon zur Tür raus. Es war ein Nord der mit Schwert und Bogen umgehen kann, er ist nur etwas klein“
„Na das macht doch nichts, Hauptsache er kann mit seinen Waffen umgehen“, sagte Marcus
„Viel Auswahl haben wir nicht mehr. Bleibt Rifton, entweder ein Hochelf oder ein Dunmer“
„Und was ist mit Argoniern?“, fragte Marcus
„Ja, da hast du Recht, die vergesse ich immer“, sagte Tarja
Marcus reichte ihr einen Met „Hier trink bevor er kalt wird“
Tarja bedankte sich und streckte ihre Beine von sich“ Ah so ein Kamin, ist schon was feines“, sagte sie genießerisch und trank einen Schluck Met.
Als sie ausgetrunken hatten, fragte Tarja „Bist du bereit für den Besuch bei Ulfric?“
Er schaute sie an und gab ihr zur Antwort“ Jetzt ja“
„Na dann komm“, sie nahmen ihre Sachen und verließen das Haus Kerzenschein durch den Nebenausgang, gingen die Steinstufen runter, es hatte angefangen zu leicht zu schneien.
Der Weg zum Palast war nicht weit, die Wachen am Palast hielten sie nicht weiter auf und so betraten sie Jarl Ulfric´s Palast.
Tarja sah das Ulfric nicht im Thronsaal war, nur zwei Männer saßen am Tisch, den einen erkannte sie sofort und rief „Hey Galmar, alter Freund“
Galmar verschluckte sich an seinem Met, den er gerade getrunken hatte, er drehte sich zu der Stimme um und lachte dann lauthals“ Tarja, meine Beste“ Er stand auf und ging auf sie zu, nahm sie in die Arme und drückte sie fest an sich.
„Galmar, du musst mich nicht erdrücken“, schnaufte Tarja
„Aber ich freu mich dich wiederzusehen, es ist so lange her. Was machst du hier? Ist das Marcus?“
„Ich finde es auch schön wieder mal hier zu sein. Ach wir reisen durch Himmelsrand. Ja das ist Marcus“
Galmar ging auf Marcus zu und schüttelte fest seine Hand“ Freut mich Euch kennenzulernen, Tarja hatte ja nur das eine Ziel, Euch wiederzusehen, schön das ihr Euch wieder zusammengerauft habt“
„Freut mich auch Euch kennenzulernen, Galmar“, sagte Marcus
„Ulfric ist nicht anwesend?“, fragte Tarja
Galmar lachte“ Nein, nachdem du wieder weg warst, war er der Meinung, er müsste etwas für die hier lebenden Dunmer tun und nun treffen sich einmal in der Woche alle Dunmer zusammen mit Brunwolf und ihm, damit sie zusammen, was verbessern können“
Tarja lachte“ Ach herrje, da habe ich ja was angerichtet.“
„Er ist zwar immer noch skeptisch, aber nicht mehr schlimm, wie es mal war“, sagte Galmar
„Naja vielleicht ist es euch ja mal von nutzen, wenn die Dunmer hier gut leben können. Dann werden wir wohl wieder ins Haus Kerzenschein gehen“, sagte Tarja
„Oh nein, das kommt nicht in Frage, ihr könnt Hjerim nutzen. Ich bringe euch hin, im Moment lebt der Huscarl dort und passt dort auf. Ich weiss ja nicht wo ihr euch rum getrieben habt, aber ein richtiges Bett ist besser als diese Tavernengestelle, die sie Betten nennen“, sagte Galmar lachend.
„ Ja, schön ausschlafen wäre schön, hatten wir seit Einsamkeit nicht mehr“, sagte Tarja
„Dann folgt mir mal und ich werde Ulfric Bescheid sagen, das ihr da seid, aber ob er dann heute noch zu Besuch kommt, kann ich nicht sagen“
„Wir laufen ja nicht weg“, sagte Tarja „Soll er sich erstmal erholen“
Sie folgten Galmar aus dem Palast, durch Windhelm bis sie ins Wohnviertel kamen.
„Schöne Häuser habt ihr hier“, sagte Marcus
„Hier wohnen die reichen Bürger der Stadt, Leute die was zu sagen haben“, sagte Galmar, dann blieben sie an einem Haus stehen und Galmar sagte“ So da wären wir“
Er öffnete die Tür „Calder? Ich habe Besuch mitgebracht. Ihr kommt dann bitte wieder mit in den Palast, nachdem ihr unseren Gästen das Haus gezeigt habt.“
Ein grosser Nord in einer Stahlrüstung kam die Treppe runter und sagte“ Wie ihr befehlt, Galmar“
„Ihr werdet euch hier wohl fühlen und wenn ihr uns wieder verlasst, dann kommt nochmal kurz im Palast vorbei“, sagte Galmar
„Ja, das tun wir“, sagte Tarja
Galmar verliess das Haus wieder und Calder zeigte ihnen das Haus.
Unten war eine gut bestückte Küche, der grosse Raum hatte einen grossen Tisch mit Stühlen, an der Wand stand ein Kamin und davor stand ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen, im hinteren Bereich, war ein kleines Arbeitszimmer.
Im zweiten Stockwerk gab es ein kleines Badezimmer, den Raum wo sich sonst der Huscarl aufhielt und ein schönes grosses Schlafzimmer.
Calder gab Marcus den Schlüssel und verabschiedete sich.
„Ein schönes Haus, oder?“, fragte Marcus
„Naja ich weiss nicht, es ist zu leer und zu gross“, sagte Tarja und stellte ihren Rucksack auf einen Stuhl
„Was machen wir jetzt?“, fragte Marcus
„Ich weiss nicht ,am liebsten würde ich mich etwas hinlegen, 3 Nächte im Schlafsack machen
einen ziemlich mürbe“, sagte Tarja
„Dann leg dich etwas hin, ich schau mal was die Küche hergibt“, sagte Marcus
Tarja schaute in die grossen Kleiderschränke, sie war überrascht, das dort wirklich Kleider im Schrank waren.
Sie zog ein Hemd heraus, sie zog ihre eigenen Sachen aus und zog das Hemd über, dann legte sie sich ins Bett und schlief ein.
Marcus der inzwischen in der Küche stand, fiel ein das sie ja noch Sachen hatten, die er ja verkaufen konnte und da war ja noch der Brief der in dem Alchemieladen sollte.
Da kochen jetzt unsinnig wäre, weil Tarja ja schlief, konnte er auch erst die Sachen verkaufen, die sie den Banditen an der Festung abgenommen hatten.
Er schrieb Tarja einen Zettel für den Fall, das sie wach werden sollte und machte sich auf den Weg, aber da er sich hier nicht auskannte, fragte er eine Sturmmantelwache nach dem Weg
„Ihr seid die Gäste des Jarls, oder?“, fragte die Wache
„Ja, das sind wir“, sagte Marcus
„Dann folgt mir bitte“ und die Wache brachte ihn bis ins Händlerviertel, Marcus bedankte sich bei ihm und schaute sich in dem Viertel um, diverse Händler boten hier Waren an.
Marcus ging erst zum Schmied und fragte ob er ihm die Edelsteine abkaufen würde, aber der Schmied nahm keine Waren ab, also versuchte Marcus sein Glück an einem Stand von einer Hochelfe, die alles mögliche verkaufte.
Marcus wusste dass die Edelsteine nur einfach geschliffen waren, aber sie durchaus ihren Wert haben, er konnte nicht so gut verhandeln wie Tarja, aber er versuchte es und holte immerhin 800 Septime für die 4 Steine raus.
Der Alchemieladen war leicht zu finden, also betrat er den Laden, hinter der Theke stand ein Kaiserliche, der ihn anschaute.
„Kann ich euch behilflich sein?“, fragte er
„Seid ihr Quintus Navale?“, fragte Marcus
„Ja, der bin ich, warum?“
„Ich habe einen Brief von Mirabelle Ervine von der Akademie in Winterfeste“, antworte Marcus
Quintus schaute ihn an, als würde er ihm nicht glauben, Marcus reichte ihm den Brief und Quintus erkannte das Siegel der Akademie und lächelte dann.
„Sehr freundlich von euch, mir den Brief zu bringen, ich hoffe er wird mir weiterhelfen“, sagte Quintus
Gerade als Marcus sich zum gehen umdrehen wollte, rief Quintus „ Hey nicht weggehen, hier eine kleine Entschädigung von mir“ und warf Marcus ein kleines Säckchen zu, Marcus wollte es erst nicht annehmen, aber der Kaiserliche liess sich nicht von seiner Meinung abbringen, also bedankte sich Marcus und verliess den Laden wieder und lief zurück ins Wohnviertel.
Als er Hjerim betrat schien Tarja noch immer zu schlafen, also holte er sich ein Buch und setzte sich an den Tisch und begann zu lesen.
Dann irgendwann hörte er Schritte auf der Treppe, er schaute nach oben und lächelte, Tarja stand auf der Treppe, die Haare waren verwuschelt und das Hemd was sie anhatte war für sie viel zu gross, sie sah noch müde aus und er erinnerte sich an den Abend in der Kriegergilde als sie auch so verwuschelt war als sie wach wurde und in den Aufenthaltsraum kam.
Gähnend kam sie die Treppe runter und lächelte dann“ Na heute kein Kartenspiel?“
Marcus lachte, offenbar hatten sie gerade ähnliche Erinnerungen.
Sie ging zu ihm runter und küsste ihn auf die Wange, er strich ihr durch die wuscheligen Haare und sagte“ Du bist immer noch genauso hübsch, wie vor 3 Zyklen“
Tarja wurde rot und lächelte“ Und du bist noch Männlicher und reifer geworden“, sie strich ihm über die Wange.
„In das Hemd musst du aber auch noch rein wachsen“, lachte Marcus
Tarja lachte“ Wenn ich da rein passe, dann muss ich mir Schultern wachsen lassen“
„Ja und Oberarme und ein Brustkorb“, scherzte Marcus
„Du Schuft! Wie gross ist mein Glück für ein Käsebrot und ein Apfel?“, fragte Tarja
„Ich koche uns etwas, ich habe ja auch noch nichts gegessen“, gab ihr Marcus zur Antwort
„Ich helfe dir“, sagte Tarja
„Weißt du was? Ich mache uns ein Abendessen und du machst uns einen leckeren Apfelmus“, sagte Marcus
„Ja, das kann ich gern machen“, sagte Tarja, holte sich Äpfel, schälte sie und warf sie in einen Topf und liess sie verkochen.
Marcus hatte verschiedene Gemüsesorten in eine Pfanne geworfen und etwas Butter dazu getan, für ich macht er ein Stück Fleisch und für Tarja gab es Fisch.
Tarja probierte den Apfelmus im Topf und schüttelte sich“ Uh die Äpfel sind aber sauer“
Sie schaute in die Regale, ganz oben im Regal stand ein Gefäss mit Honig, sie streckte sich, aber sie kam nicht dran.
Sie holte sich einen Stuhl, stieg hinauf und holte das Gefäss runter, als sie vom Stuhl steigen wollte, verlor sie das Gleichgewicht, aber Marcus fing sie gerade noch so auf.
„Alles Gute kommt von oben“, lachte er und stellte Tarja wieder auf den Boden
„Puh, danke ich sah mich schon im Honig liegen“, lachte Tarja
„Mhhh, also das wäre schon eine nette Vorspeise gewesen. Tarja in Honig“
Sie knuffte ihn lachend und ging wieder zu ihrem Apfelkompott und schmeckte ihn mit Honig ab. Als sie mit dem Geschmack zufrieden war, stellte sie ihn vom Feuer zum abkühlen.
Danach deckte sie den Tisch und Marcus brachte das Essen, beide tranken ein leichten Met
zum Abendessen.
Danach holte Tarja den Apfelkompott und stellte den Honig dazu.
„Oh, der schmeckt so lecker“, sagte Marcus schmatzend
„Freut mich das er dir schmeckt und danke für das leckere Abendessen“, lächelte Tarja
Nachdem sie zu Abend gegessen hatten, räumten sie ihr Geschirr weg und spülten die benutzen Sachen.
„Du ich war vorhin als du geschlafen hast, schon im Händlerviertel und habe die Steine verkauft und den Brief abgegeben.“, sagte Marcus
„Konntest du unsere Reisekasse aufstocken?“, fragte Tarja
„Ja um 825 Septime“, gab ihr Marcus zur Antwort
Tarja pfiff“ Das kann ja nur eine Frau gewesen sein, hast du ihr ordentlich den Kopf verdreht?“
„ I wo was denkst du von mir, außerdem habe ich nicht viel über für Hochelfen“, gab ihr Marcus zur Antwort
„Was machen wir nun?“, fragte Tarja
„Was hältst du von einem warmen Bad und danach ein erholsamen Schlaf?“, fragte Marcus
„Das hört sich gut an“
„Na dann los, nach oben“
Beide stiegen die Treppe nach oben, nachdem schönen warmen Badewasser und dem ausgiebigen Säubern, waren beide entspannt und müde.
Marcus holte sich auch ein Hemd aus dem Schrank und zog es über, dann kuschelten sich beide unter das warme Fell, sie wünschten sich eine gute Nacht und schliefen ein.
Zuletzt aktualisiert am 25.05.16 um 13:59 Uhr