Teil 74 Windhelm 2 /Falkenring
Teil 74 Windhelm 2 /Falkenring PDF 
Geschrieben von: Bianca   
25.05.16 um 10:09 Uhr

„Hey, wo willst du hin?“, fragte Marcus verschlafen und hielt sie am Hemd fest.

„Na Zeit zum aufstehen“, sagte Tarja

„Och nö, komm wieder ins warme Bett“, sagte er und zog Tarja zurück ins Bett.

Tarja seufzte ergeben und kuschelte sich wieder an Marcus

„Mhhhhhhhhh Met und blaue Bergblumen“, murmelte Marcus

„Wie bitte?“, fragte Tarja, aber sie bekam keine Antwort, Marcus war wieder eingeschlafen.

Etwas später wollte sie sich aus seinem Armen lösen, aber er verstärkte den Druck und grunzte leise vor sich hin, Tarja musste kichern bei dem Geräusch.


Falkenring zur gleichen Zeit, lange hatte ihre Reise nach Himmelsrand gedauert, zum Glück war der Thalmor, der nun die Kriegergilde in Choroll leitete bereit ihr alle Auskünfte zu geben die sie brauchte.

Was sie jetzt brauchte waren Verbündete die ihren teuflischen Plan ausführen konnte.

Sie betrat die Taverne und schaute sich um, die Taverne war leer und so bestellte sie sich etwas zum Essen und Trinken und setzte sich an einen der Tische.

Die Tür zur Taverne öffnete sich und ein grosser Nord betrat die Taverne, er hob den Kopf und nahm den neuen fremden Geruch in sich auf und begann breit zu grinsen.

Er ging auf die fremde Frau zu und setzte sich an deren Tisch und schaute sie an.

Die Frau erschrak, der Mann vor ihr hatte nur ein Auge das andere war blind.

Er begann zu sprechen“ Ihr seid voller Hass, das spüre ich, kann ich Euch helfen?“

„Vielleicht, aber nicht hier“, sagte die Frau

„Dann stärken wir uns, machen einen Spaziergang und dann reden wir“, sagte der Nord

Die Frau nickte, Valga brachte das Essen an den Tisch und die Frau bezahlte gleich.

Nach der Stärkung verliessen sie die Taverne und verschwanden im Wald.

Die Frau folgte dem Mann tief in den Wald und irgendwann kamen sie zu einem alten Wachturm „Hier ist es sicher“, sagte der Mann „Folgt mir“

Die Frau folgte ihm in den Turm.

„Ihr kennt euch gut aus“, sagte sie

„Muss ich ja, ich bin schon viel herumgekommen, aber nun erzählt wie kann ich Euch helfen?“

„Wenn ihr viel rumkommt, kennt ihr auch viele Menschen, oder?“

„Das könnte man so sagen“, sagte der Mann

„Habt ihr auch einen Namen?“, fragte die Frau

„Ja, aber der ist jetzt noch nicht wichtig“, sagte der Mann

„Na dann ist es gut, also ich habe Gold, ich suche jemand, den ich wieder in meinem Leben haben will, aber seine neue Freundin ist mir im Weg“, sagte die Frau

„Ah interessant, den Mann wollt ihr wieder haben und die Frau?“

„Die Frau ist mir egal“ gab die Frau ihm zur Antwort

„Habt ihr Namen für mich?“, fragte der Nord

„Ja, der Mann heisst Marcus Tjelvar und die Frau….“, sie überlegte

„Heisst Tarja“, beendete der Mann den Satz

„Ja, genau, ihr kennt die beiden?“, fragte die Frau erleichtert

„Oh ja und mit der Frau haben ich und mein Schildbruder noch eine Rechung offen“ ,lachte der Mann

„Na dann, habe ich ja Glück gehabt, euch über den Weg zulaufen“, sagte die Frau

„ Oh ja und ich habe auch Glück gehabt, euch zu begegnen. Also müssen wir uns einen Plan überlegen. Bald treffen noch mehr meiner Brüder und Schwestern ein, weil wir eine Feier haben, dann können wir 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Also passt auf, ihr quartiert euch in der Honigbräubrauerei ein. Wir erledigen den Rest und wenn es soweit ist geben wir euch bescheid.“

„Ich bin euch ja so dankbar“, sagte die Frau, sie zog ein Sack mit Geldstücken aus ihrer Tasche und wollte sie dem Mann geben.

Dieser schüttelte den Kopf und sagte“ Ich will etwas anderes, steht auf“

Die Frau tat es und der Mann stellte sich hinter sie, er schnüffelte an ihr „Mhhhhhhhh, ich weiss was wir beide brauchen“

Als Werwolf roch er natürlich Dinge, die sie nicht wusste.

Er öffnete seine Hose und schob ihr Kleid nach oben und vereinige sich mit ihr.

Als die Frau wieder zu sich kam, war der Mann verschwunden.


Windhelm

„Du Quälgeist“, sagte Marcus und spielte mit einer ihrer Haarsträhnen

„Ich hab halt etwas Hunger“, sagte Tarja

„Na dann auf“, er liess sie los, beide stiegen aus dem Bett und zogen sich an

Zum Frühstück machten sie sich ein paar Brote mit wurst und Käse und tranken Tee.

Als sie am Tisch sassen, klopfte es an der Tür.

Marcus stand auf, ging zur Tür und öffnete sie, vor ihm stand Jarl Ulfric und Marcus liess ihn eintreten und schloss die Tür wieder.

„Guten Morgen ihr Zwei, ich hoffe ihr habt gut geschlafen?“

„Ulfric, schön dich zu sehen“, Tarja stand auf und umarmte den Jarl herzlich

Marcus stand immer noch still im Raum, Ulfric drehte sich zu ihm herum und lachte „Willst du da stehen bleiben? Ich freu mich das ihr wieder zusammengefunden habt und da ich nicht nachtragend bin, musst du dir keine Gedanken mehr machen, ihr gehört zusammen, das habe ich eingesehen, setz dich doch“

Marcus entspannte sie und setzte sich neben Tarja.

„Darf ich ein Brot haben?“, fragte Ulfric

„Na es sind doch deine Vorräte, die wir hier essen“, lachte Tarja

„Stimmt auch wieder“, lachte Ulfric und nahm sich ein Brot mit Wurst

„Ich habe gehört, du kümmerst dich jetzt um die Dunkelelfen in Windhelm“, sagte Tarja

„Ach Galmar, hat wohl wieder eine lose Zunge gehabt. Ja wir reden viel und sie dürfen ihre Häuser umbauen und arbeiten wenn sie wollen“

„Das höre ich doch gern und sie werden sich bestimmt dankbar zeigen, wenn es zum Krieg kommen sollte“, sagte Tarja

„Wir haben auch einen grossen Zulauf an Nicht-Nord in die Armee bekommen, es ist interessant auch andere Kampftechniken kennenzulernen. Ach ich habe da Gerüchte über Helgen gehört, da leben wohl wieder Leute“

Tarja wurde rot „Ähm ja, wir wollen das Dorf wieder aufbauen, es ist eine Gruppe die im grossen Krieg gegen die Thalmor gekämpft hat und ihr Anführer hat seine Familie durch die Folterer der Thalmor verloren“

Ulfric nickte“ Falkenring ist geschwächt, wir arbeiten dran, Siddgeir dem Thron zu entheben, aber noch weigert er sich“

„Wir wollen Helgen unabhängig führen“, sagte Tarja

„Könnt ihr ja auch, wir wissen ja nicht, wie das alles mal ausgeht, aber sollten wir den Krieg gewinnen, wird jeder Jarl seine Stadt so führen, dass die Menschen sich wohl fühlen“, sagte Ulfric

„Wo wir gerade bei den Jarl sind, wir waren in Dämmerstern und die Leute dort oben, sind nicht gerade zufrieden mit ihrem Jarl. Unterwegs kamen wir an der Festung Dunstad vorbei, da wollten Banditen die Taverne überfallen, wir konnten es verhindern, die zwei dort lebenden Dunmer bekommen, aber keine Hilfe vom Jarl“, sagte Marcus

„Ja, Jarl Sklade ist alt und seltsam“, sagte Ulfric

„In Festung Dunstad könntet ihr doch ein paar Sturmmäntel unterbringen, die zwei Dunmer sind beide perfekt ausgebildet an Waffen, aber sie können nicht das ganze Gelände schützen, ihr könntet das Gebiet noch besser nach Norden absichern“, sagte Tarja

Ulfric sagte“ Das werde ich mir überlegen, sollte in Dämmerstern etwas passieren, könnten wir schneller zu Hilfe eilen. Du bist eine gute Stragetin, pass auf das du nicht irgendwann auf der verkehrten Seite stehst, Leute wie du werden immer gesucht

„Ich habe mich für eine Seite entschieden und da steht Helgen erstmal in erster Stelle gegen die Thalmor.“, sagte Tarja

„Dann haben wir ja schon mal den selben Feind“, sagte Ulfric

„Ich habe immer noch die Stute die mir damals überlassen wurde, willst du sie wieder haben?“, fragte Tarja

„I wo, behalte sie, offenbar kommt ihr zwei gut zurecht, sie war immer etwas schwierig“, sagte Ulfric

„Das ist nett, von dir, sie hat sich auch an Marcus Pferd gewöhnt und sie hören auf´s Wort“, sagte Tarja

„Das ist schön, heute soll das Wetter schlecht werden, ihr solltet also heute nochmal hier übernachten, wenn ihr möchtet, kommt doch heute Abend in den Palast zum Abendessen. Ich muss jetzt wieder zum Tagesgeschäft zurückkehren oder wenn ihr wollt nehmt am Training teil, wenn es euch zu langweilig wird“, sagte Ulfric und verschwand wieder aus dem Haus.

Tarja schaute Marcus an und sagte“ Mir wäre nach einem Spaziergang“

„Aber es soll doch Schnee geben“, protestierte Marcus

„Wir haben doch unsere Umhänge“, sagte Tarja „Ach komm schon“, sagte sie in einem Unterton, dem Marcus nicht widerstehen konnte.

Also zogen sie ihre Umhänge an und verliessen das Haus, sie liefen Hand in Hand durch die Stadt und verliessen die Stadt.

Sie liefen in Richtung der Ställe, wo sie auf ein paar aufgebrachte Bauern trafen, die mit zwei

Wachen lauthals diskutierten.

„Aber was sollen wir tun, sie überfallen uns immer wieder und klauen die Ernte“, sagte eine Dunkelelfin

Die Wachen fühlten sich unwohl, sie waren noch nicht lange bei den Sturmmänteln und gerade am Anfang ihrer Ausbildung.

Tarja ging auf die jungen Wachen zu und fragte nach dem Problem

„Ähm….ja“, der junge Sturmmantel kratze sich unsicher am Kopf

„Beruhigt euch, wir können euch helfen“, sagte Marcus

„Also oben am alten Verräterposten, hausen ein paar Banditen, die den Bauern, das Leben schwer machen“, sagte der andere Sturmmantel

„Dann besorgt euch zwei Pferde und zeigt uns den Weg“, sagte Tarja

„Ja, aber wir können noch nicht so gut kämpfen“, protestierte der Sturmmantel

„Dann lernt ihr es jetzt“, gab ihm Marcus zur Antwort

„Aber Ihr habt keine Waffen“, sagte der Sturmmantel

„Jetzt noch nicht, aber wir werden nachdem ersten Kampf, welche haben“, gab ihm Marcus zur Antwort

Diese Antwort behagte den Sturmmäntel nicht, aber sie spürten, das die beiden wohl was vom Kämpfen verstanden, also nahmen sie sich auch zwei Pferde und ritten vorneweg.

„Kampferprobung“, fragte Marcus Tarja leise

„Du oder ich?“

„Du!“, gab er ihr zur Antwort

„Na gut, wenn es sein muss“, sie mochte es nicht, so zu tun als wäre sie getroffen, besonders wenn sie es mit Frischlingen zu tun hatte.

Nach knapp zwei Stunden hatte man den Verräterposten fast erreicht, die zwei Sturmmäntel stoppten die Pferde und stiegen ab, Tarja und Marcus taten es ihnen nach.

„Bevor wir uns in die Schlacht stürzen, sollte ich wohl noch fragen wie ihr zwei heisst“, sagte Marcus

„Ich bin Sven und mein Kumpel ist Björn, wir kommen aus Falkenring“, sagte Sven

Marcus hielt ihm die Hand hin und sagte“ Ich bin Marcus und das ist Tarja meine Freundin“

„Und ihr seid wirklich Kämpfer?“, fragte Björn und warf einen ungläubigen Blick auf Tarja

„War ja klar, einer Frau traut man wieder nichts zu. Die zwei verputze ich doch zum Frühstück“, dachte Tarja

„Lass euch nie vom ersten Eindruck täuschen, auch unscheinbare Menschen, können gut kämpfen“, sagte Marcus

„Das hat er jetzt nicht gesagt“, langsam wurde sie sauer, das würde sie ihm heimzahlen

„Erzählt uns was über das Haus“, sagte Tarja, damit sie sich nicht weiter das Gerede über das schwache Geschlecht anhören musste.

„Nun ja es war, wohl irgendwann mal ein altes Wohnhaus für die Flüchtlinge aus Morrowind“, sagte Björn

„Nun ist es eine Ruine“, sagte Sven.

„Gut nimm du Sven mit, ich nehme Björn“, sagte Tarja und sie sah in seinem Gesicht, das ihm das gar nicht behagte.

Marcus spürte das sie innerlich kochte und nun tat ihm der Satz leid, den er gesagt hatte, er würde sich nachher sofort bei ihr entschuldigen.

Tarja ging mit Björn zum Vordereingang, während Marcus mit Sven um das Haus ging um es von hinten abzusichern.

Tarja zog Björn hinter einen Baum und fragte leise“ Habt ihr einen Dolch?“

„Nein, tut mir leid meine Dame“, sagte der Sturmmantel

„Ein echter Soldat sollte immer ein Dolch bei sich tragen. Dann gebt mir euer Schild“, sagte sie barsch und nahm das Schild in die Hand „Folgt mir. aber bleibt hinter mir“ Sie fand noch einen Stein, den sie aufhob um ihn anschließend in das Haus zu werfen.

Drinnen konnte man Stimmen hören und Tarja hörte genau hin, drehte sich zu dem Sturmmantel um, zeigte auf sich, auf ihr Ohr und hielt 6 Finger nach oben, der Sturmmantel schaute sie an und verstand nicht, was sie von ihm wollte.

„Ich höre 6 Leute“, sagte sie leise, das verstand der Sturmmantel

„Bleibt hier ich gehe vor, ich gebe Euch ein Zeichen, dann kommt ihr nach“ Björn nickte nur, Tarja ging langsam die Stufen hoch und schaute zur Tür rein.

Die Banditen waren abgelenkt, von dem Lärm hinter dem Haus, Tarja seufzte „Jetzt wäre ein Feuerball nett“ Ihre Zauberkraft war immer noch nicht zurückgekehrt, langsam gewöhnte sie sich an den Gedanken, das sie wohl für immer verloren war.

Dann ging es sehr schnell, Marcus wirkte einen Lähmungszauber auf 2 der 6 Banditen, 2 liefen in ihre Richtung, sie riss das Schild hoch und haute es einem der Flüchtigen vor den Kopf, als er zu Boden ging, riss sie ihm das Schwert aus der Hand, dem zweiten stellte sie ein Bein, als er auch zu Boden ging, rief sie “ Björn, jetzt“

Björn kam mit gezogenem Schwert in das Haus und schaute sich um, der Banditen hatte sich wieder berappelt und packte Tarja am Bein, Sven machte kurzen Prozess und erstach ihn mit seinem Schwert.

„Gut gemacht, Soldat“, lobte Tarja ihn

Der mit dem Schild Getroffene lag noch am Boden, also halfen sie Marcus und Sven.

Irgendwann schrie Tarja auf und fiel zu Boden.

Marcus rief Björn zu“ Verletzte sind zu sichern“

Björn stellte sich schützend zu Tarja, während Sven und Marcus die letzten zwei Banditen bekämpften, dann war es vorbei, der Verräterposten war gesichert.

„Ihr habt gut gekämpft“ ,sagte Marcus

„Eure Freundin hat wohl was abbekommen, sollen wir Hilfe holen?“, fragte Björn

„Nein, reitet zurück nach Windhelm, sagt den Bauern sie wären jetzt sicher und sagte Ulfric, dass die Ruinen abgetragen werden müssen, damit sich nicht wieder neues Gesindel hier ansiedelt“

Die beiden nickten und verliessen das Haus.

Marcus ging zu Tarja rüber, kniete sich hin und sagte“ Du kannst wieder aufstehen“, aber sie rührte sich nicht. Er rüttelte sie und sagte erneut ihren Namen, nichts geschah.

Er stand auf und wollte sie hochheben, Tarja schlang ihr Bein um seins und brachte ihn zu Fall, sie sprang auf und setzte sich auf ihn und drückte ihren Unterarm gegen seine Kehle

„So unscheinbar bin ich wohl auch nicht, sei froh das ich keinen Dolch dabei habe“, sagte sie und ihre Augen funkelten gefährlich

Marcus krächzte ein Entschuldigung in ihre Richtung.

Sie verstärkte den Druck auf seinen Hals und sagte „Nein, mein Freund so kommst du mir nicht davon. Ich möchte nie wieder von dir so Herabgesetzt werden- Verstanden?“

Er drückte ihren Arm weg und sagte“ Ja, ist angekommen“, er rieb sich den Hals

„Gut“, sagte sie und wollte von ihm runtersteigen, aber er hielt sie fest und er drehte sich mit ihr, er schaute sie an und fragte“ Woher weißt du das man einem so die Luft abdrücken kann?“

„Man sollte die Schwachpunkte des Körpers kennen, Kopf, Hals, Bauch, Unterleib und ein Schlag in den Rücken wirken Wunder“, referierte sie

„Nicht schlecht, gar nicht schlecht“, sagte er stolz, sie hatte viel dazugelernt dann küsste er sie, sie erwiderte seinen Kuss

Sie schauten sich noch im Haus um, die Waffen und die Pfeile waren nichts wert, also nahmen sie das Gold an sich, in einer Nische entdeckten sie die geklaute Ernte, die können sich die Bauern wieder abholen, also ritten sie zurück nach Windhelm, als sie bei den Ställen ankamen, begann es heftig anzuschneien, sie beeilten sich das sie schnell zu Hjerim kamen.

„Jetzt erstmal ein Met, langsam sehne ich mich nach einen anderen Klima“, schüttelte sich Tarja und Schneeflocken fielen auf den Boden.

„Wenn du willst können wir uns morgen auf nach Rifton machen und wir nehmen die Kutsche“, sagte Marcus. Tarja fiel ihm lachend um den Hals und bedankte sich.

„Komm wir machen uns noch etwas zu essen“, sagte Tarja

„Gute Idee“, sagte Marcus und kochte eine leckere heiße Gemüsesuppe.

„Du, ich möchte heute hier bleiben und noch eine Nacht im Bett verbringen, bevor wir morgen aufbrechen“, sagte Tarja

„Ja, die Reise nach Rifton wird dauern, aber dafür wirst du viel sehen, in der Tundra halten sich auch Riesen und Mammuts auf, ein tolles Schauspiel“, sagte Marcus

„Ich freu mich schon auf deine Eltern“, sagte Tarja

„Sie werden sich auch freuen, wenn wir sie besuchen“, sagte Marcus

„Du wirst dann schon vorreiten und ich geh nach Rifton, wegen dem Rekruten“, sagte Tarja

„Das können wir machen, aber ich werde meinen Eltern nichts sagen, das du auch da bist“, sagte Marcus

„Och das ist aber gemein“, sagte Tarja

„Aber umso mehr werden sie sich freuen“, lachte Marcus

„Komm wir räumen noch auf und gehen dann zu Bett“, sagte Tarja

„Gute Idee“, sagte Marcus

Sie räumten ihr Geschirr weg und spülten die Sachen, als sie fertig waren, sagte Marcus “Geh schon mal vor, ich hole noch schnell ein Buch, was zu unserer Reise nach Rifton passt“

Tarja nickte und ging nach oben, als er nach oben kam, lag sie schon im Bett, er zog sich um und legte sich zu ihr.

Sie legte ihren Kopf auf seinen Brustkorb und Marcus öffnete das Buch Ode an die Tundraschreiter und begann ihr vorzulesen“

"Oh mächtige Tundraschreiter! Wie ihr und eure mächtige, hornbewehrte Silhouette euch von den orangenen Weiten abhebt. Donnernde Schritte künden das Kommen eurer Herde an. Mensch und Tier bahnen sich gemeinsam den Weg. In der Natur vereint verlässt sich der eine auf den anderen. Mehr als nur Mensch und Tier ... Gleichgestellte, die einander brauchen, um zu überleben. Wie sehr ich mich danach sehne, in ihren mächtigen Fußstapfen durch die Tundra zu laufen. Das wäre wahrlich die größte Ehre für mich. Morgens würden wir Farbstoffe sammeln, um unsere Mammuts zu bemalen und dann die wildesten Symbole in ihre Stoßzähne zu ritzen. Dann wäre es an der Zeit für die Skeever-Jagd. Unsere Keulen würden auf diese Rattenviecher herabregnen und das Leben aus ihnen herausdreschen. Abends könnten wir um das Lagerfeuer herumsitzen. Dann würde ich jene, die sich in meiner Nähe befinden, mit Liedern über ihre Würde und Anmut ergötzen. Sie würden mich vom Mammutkäse kosten lassen. Eine Speise, die so eklig und doch so heilsam ist. Wir würden den gerösteten Skeever essen, den wir an diesem Tag frisch gefangen haben, ehe wir uns unter den Sternen schlafen legen würden. Ich würde langsam ins Land der Träume sinken, von der wohligen Wärme eines Mammutfells umhüllt. Es würde die Kälte fernhalten. Welchen Spaß wir haben würden!

Schon während er das Buch vorlas, merkte er wie schwer ihr Kopf auf seinem Brustkorb lag, sie war eingeschlafen, er legte das Buch zur Seite , lauschte ihrem Atmen und schlief ein.

Verschwommene Bilder tauchten vor ihren Augen auf, eine alte Festung, ihre suchenden Schreie hallten von leeren Wänden wieder, eine Hand griff nach ihrem Bein, sie schaute nach unten „Du?“

„Nimm den Silberdolch, du wirst ihn brauchen. Du musst ganz runter“, sagte die schwache Stimme

„Brauchst du Hilfe?“

„Nein geh- jetzt“, keuchte die Stimme

Tarja lief weiter durch die Festung, weiter nach unten, wie die Stimme gesagt hatte.

Schreie, sie wurde festgehalten, Feuer, Eis und Blitz.


„Tarja? Tarja du träumst schlecht“, er schüttelte sie an den Schultern, sie schreckte auf

„Was ist denn?“, fragte sie verschlafen

„Du hast schlecht geträumt, was war den los?“, fragte Marcus „Helgen?“

„Nein, ich weiss nicht, ich habe geträumt meinte Zauberkraft war plötzlich wieder da“,

„Durch was ausgelöst?“, fragte Marcus

„Ich habe nur Schreie gehört, dann wurde ich festgehalten und dann waren sie plötzlich wieder da“, sagte sie

„Und willst du nun durch jede Festung rennen, in der Hoffnung, es ist die richtige?“, fragte Marcus

„Nein natürlich nicht, du weißt doch Träume sind Schäume“, gab sie ihm zur Antwort

„Aber manchmal werden Träume auch wahr“, sagte er

„Seltsamerweise träume ich erst, seit ich hier bin“, erwiderte sie ihm

„Du wirst dich an andere Träume, nur nicht erinnern“, sagte er

„Ist ja auch egal, lass uns weiterschlafen“, sagte sie und kuschelte sich wieder an ihn, er nahm sie fest in die Arme und wünschte sich, er könne sie auch im Land der Träume beschützen, er wusste natürlich dass das nicht geht.

„Ich werde immer für dich da sein“, flüsterte er leise in ihr Ohr

„Ich weiss“, sagte sie leise und sie lächelte

„Ihr wollt uns schon wieder verlassen?“, fragte Galmar

„Ja, es wird Zeit das wir nach Rifton kommen“, sagte Marcus

„Reist ihr mit der Kutsche?“, fragte Ulfric

„Ja, haben wir vor“, sagte Tarja

„Die Tundra, ist herrlich um die Zeit, die Blume blühen, aber nachts wird es auch dort kalt.“, erklärte er

„Ich bedanke mich für deine Gastfreundschaft und das du dein Haus überlassen hast“, sagte Marcus

„Hab ich doch gern gemacht, ich wünsche euch viel Spass auf eurer Reise und lasst mal wieder was von euch hören“, sagte Ulfric

„Das werden wir bestimmt“, sagte Tarja, man verabschiedete sich und die beiden verliessen den Palast der Könige.

 

 

Zuletzt aktualisiert am 25.05.16 um 14:04 Uhr