Teil 77 Familienbande-Pause in Rifton 2
Teil 77 Familienbande-Pause in Rifton 2 PDF 
Geschrieben von: Bianca   
18.09.16 um 21:26 Uhr

Tarja schlief schon lange in seinem Arm, aber Marcus war nicht müde.
Vorsichtig löste er sich von ihr, stand auf und zog sich seine Leinenhose an.
Er schloss die Hintertür leise auf und ging auf die Terrasse, die Sonne ging gerade auf, Möwen flogen über den See und verfolgten die Fischer die schon auf dem See unterwegs waren.
Er setzte sich auf den Stuhl und seufzte laut auf, endlich waren sie hier und er wünschte sie würden für immer hier bleiben. Keine Verpflichtungen mehr, keine Kämpfe, kein Ärger und Stress.
Tarja tastete das Bett ab, es war leer, sie wickelte sich in die Decke ein, stand auf und ging auf die Terrasse. Verschlafen murmelte sie“ Ach hier steckst du! Was machst du? Hast du gar nicht geschlafen?“
„Nein, ich konnte nicht schlafen“, sagte er
„Was geht dir durch den Kopf?“, fragte sie
„Wie kommst du darauf, das mir etwas durch den Kopf geht?“
„Marcus, bitte ich kenn dich doch. Ich kenne diesen Blick und hab ihn in den letzten 4 Jahren schon öfters gesehen“
Er zog sie auf seinen Schoss und legte seinen Kopf an ihre Schulter, sie legte die Decke um ihn, als er ihren warmen Körper an seinem kalten Oberkörper spürte, seufzte er glücklich auf.
„Weißt du nach dem Vorfall mit Healga, sass ich auch hier und habe mir gewünscht, du wärst hier mit mir und nicht sie“
„Aber ich bin doch hier“, gab sie ihm zur Antwort
„Ja, aber es hat alles so lange gedauert und die Zweisamkeit hier ist so schön, ich würde gern für immer mit dir hierbleiben“
Sie strich ihm über die Wange und lächelte sanft“ Diesen Wunsch hast du doch schon seit Choroll, aber wir haben Verpflichtungen eingegangen, was würde Korst sagen, wenn wir alles hinwerfen würden? Irgendwann ist alles vorbei und dann sitzen wir wieder hier und du sagst weißt du noch damals was wir alles erlebt haben, das war schön, ich wünsche mir diese Zeiten zurück.“
„Vielleicht hast du Recht, aber der Gedanke macht mich glücklich - du und ich hier“
„Das ist doch schön, wenn er dich glücklich macht, irgendwann wird es soweit sein“, sie küsste seine Nasenspitze und kuschelte sich an ihn, sanft strich er ihr über den Rücken, sie kicherte.
Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und flüsterte ihm ins Ohr“ Wir werden irgendwann heiraten, Kinder bekommen und zusammen in Frieden alt werden und Enkel auf unseren Knien sitzen haben“
Sie hörte wie er ruhig ein und ausatmete, er war eingeschlafen.
Sie drückte ihn an sich und hielt ihn fest, aber irgendwann später wurde er immer schwerer zu halten und sie machte ihn wach.
„Komm lass uns rein gehen, leg dich noch etwas ins Bett“
Verschlafen stand er auf und sie gingen wieder ins Haus, beide legten sich ins Bett und Marcus schlief wieder sofort ein, Tarja legte sich noch etwas dazu.
Später aber stand sie auf, zog sich an, nahm sich ein paar Septime und wollte etwas zum Frühstück besorgen.
Ihr Weg führte zum Bäcker, wo sie ein kleines Brot und 4 Brötchen kaufte, am Markt kaufte sie frische Butter, Honig, Tee, vier Eier, etwas Wurst und Marmelade.
Dann lief sie wieder zuhause, im Garten pflückte sie ein paar Blumen und dann betrat sie das Haus und machte sich leise daran, das Frühstück vorzubereiten, stellte Wasser für den Tee und die Eier auf.
Sie stellte die Blumen in eine Vase, legte eine Tischdecke auf den Tisch.
Sie deckte den Tisch und drapierte das Essen ansprechend auf den Tisch, als das Wasser kochte machte, legte sie die Eier in das Wasser und mit dem anderen Wasser bereitete sie den Tee, er roch nach Minze und Zitrone. Sie füllte den Tee in eine Kanne, stellte sie auf den Tisch und fischte dann die Eier aus dem Wasser und stellte sie auf den Tisch, als sie zufrieden war, ging sie rüber ins Schlafzimmer und weckte Marcus in dem sie ihn sanft küsste und sagte“ Frühstück ist fertig“
Marcus öffnete langsam die Augen, gähnte herzhaft, streckte sich ausgiebig und stand auf.
Mit grossen Augen blieb er vor dem Tisch stehen und sagte  dann“ Ich habe noch nie so einen liebevollen gedeckten Frühstückstisch gesehen, sogar mit Blumen“
„Ja extra nur für dich“, grinste Tarja
Marcus setzte sich an den Tisch und schaute an was sie gekauft hatte, dann sah er die Eier, er lachte“ Sogar Eier hast du gekocht“
„Ja, die haben dir in Einsamkeit doch auch geschmeckt, daher dachte ich, ich besorge uns auch welche“, sagte sie lächelnd
Er griff nach ihrer Hand und sagte“ Ich habe dich gar nicht verdient“
Sie lächelte und setzte sich an den Tisch“ Lass es dir schmecken“
„Danke, du dir auch“
Sie liessen sich das Frühstück schmecken.
„Der Tee schmeckt lecker“, sagte Tarja
„Es schmeckt alles sehr lecker“, sagte Marcus und biss in sein Wurstbrot, Tarja freute sich
über seinen guten Appetit.
Nachdem Frühstück fragte Marcus“ Was magst du heute machen?“
„Ich weiss nicht, was würdest du gern unternehmen?“, fragte sie
„Wenn du möchtest, könnten wir doch ein bisschen am See spazieren gehen“, schlug Marcus vor
„Das ist doch eine schöne Idee“, sagte Tarja
Nachdem Frühstück räumten sie die Sachen ab, spülten das Geschirr, trockneten es ab und räumten es weg.
Danach machte Tarja noch schnell das Bett.
Marcus hatte noch ein paar Sachen gepackt, die er noch mit ins Elternhaus nehmen wollte.
„So ich habe noch etwas Kleidung eingepackt, falls du wieder mal nass werden solltest“, lachte er
„Du bist dir aber bewusst, das ich mich irgendwann furchtbar an dir rächen werde“, sie streckte ihm die Zunge raus
Marcus versuchte erschrocken zu schauen“ Uha, da hab ich aber Angst“
„Los raus, jetzt mit dir“, Tarja scheuchte ihn zur Tür raus, ihr Weg führte sie erst zum Haus von Marcus Eltern, wo er schnell den Rucksack abstellte und zur Sicherheit, die Schwerter mitnahm.
Als er wieder zu ihr kam, reichte er ihr , das Deadraschwert und ihren Dolch.
„Weißt du das ich etwas eifersüchtig bin, weil du so tolle Waffen hast“, sagte Marcus
Tarja schaute ihn an und sagte“ Das sind die Waffen meines Vaters. Savos Aren und Felen haben sie dreifach verzaubert und hergestellt wurden sie in Weisslauf von Eorlund Grau-Mähne und auch nur er soll die Waffen reparieren, falls etwas daran sein sollte“
Sie zog das Schwert aus der Scheide, strich über das Schwert und schaute Marcus an, dann schob sie es zurück und reichte es ihm „Pass aber gut darauf auf“
„Du gibst es mir? Natürlich werde ich darauf aufpassen und es nur nutzen, wenn wir zusammen unterwegs sind. Danke.“, er befestigte es an seinem Schwertgurt
Dann liefen sie Hand in Hand zusammen am See entlang, sie waren schon ein gutes Stück gelaufen, als Kyne plötzlich die Himmelsschleusen öffnete und ein starker Regen fiel vom Himmel.
Beide rannten so schnell es ging zurück zu Marcus Elternhaus, aber sie waren durchgeweicht, bis sie dort ankamen, sie hatten das Wasser sogar in den Schuhen, welches komische Geräusche beim laufen machte, Marcus lachte.
„Ihhh das ist widerlich“, seufzte Tarja und zog die nassen Schuhe auf der Terrasse aus.
Erja hatte die beiden schon kommen gesehen und öffnete ihnen die Tür und hielt ihnen zwei Handtücher hin.
„Kommt schnell rein, ich mache euch einen warmen Apfelsaft, damit ihr euch nicht verkühlt“
„Danke Mutter, siehst du es war doch eine gute Idee, Kleidung hier her zubringen“, sagte Marcus
Sie stiegen die Stufen hoch, bis sie in ihrem Zimmer angekommen waren.
Sie zogen die nassen Kleider aus, trockneten sich ab und zogen trockene Kleidung an.
Tarja hängte die nassen Sachen im Badezimmer auf und beide gingen nach unten, wo schon der warme Apfelsaft auf sie wartete.
Ysra, Aevar und die Kinder sassen im Wohnzimmer. Die beiden Jungs spielten mit Holzpferden und Agneta malte ein Bild.
Tarja setzte sich zu den Kindern auf den Boden und schaute ihnen zu.
Dann sah Tarja das eins der Pferde repariert worden war und sie fragte den kleinen Torsten“ Kannst du mir dein Pferdchen mal geben?“
Der Kleine schaute Tarja an und reichte ihr das Pferd, Tarja schaute sie das kaputte Bein des Pferdes an, jemand hatte links und rechts eine kleine Metallplatte angebracht und einen kleinen Nagel durchgeschlagen.
Ihre Augen leuchteten auf, sie reichte Torsten das Pferd wieder, wuschelte ihm durch die Haare, sprang auf und sagte“ Ich muss nochmal in die Stadt“
„Aber Tarja, es regnet doch“, warf Aevar ein
„Das ist mir jetzt egal, ich habe gerade eine Idee“, sie küsste Marcus schnell auf die Wange und verschwand.
„Was hat sie denn?“, fragte Ysra
„Ich habe keine Ahnung“, sagte Marcus

Tarja rannte durch den Regen nach Rifton, dort angekommen, führte ihr Weg erst zu Balimund. Sie fand ihn wie immer bei seiner Schmiede, wo er gerade Schwerter schlief.
„Entschuldigt Balimund ,darf ich dich kurz stören?“
„Tarja, was machst du hier?“, fragte er
„Hättest du etwas Zeit mich zu begleiten?“, fragte Tarja
„Ja, ich sage meinem Gesellen bescheid, das er weitermachen soll“
„Gut, ich warte hier auf dich“, sagte sie
Balimund verschwand in sein Haus, was auch gleichzeitig sein Laden war, es dauerte nicht lange und er kam wieder.
„Wo gehen wir den hin?“, fragte Balimund
„Zum Heiler“, gab sie ihm zur Antwort
„Hä? Was soll ich bei einem Heiler?“
„Ich brauche eurer beider Hilfe“, antwortete sie ihm
„Na da bin ich aber mal gespannt“, lachte er
Am Haus des Heilers angekommen, öffnete Tarja die Tür und die beiden gingen in das Haus.
Tarja sah Zeichnungen von Körpern, Körperteile und Knochen und sie nickte.
„Kann ich Euch helfen?“, fragte eine weibliche Stimme.
„Ja, ich suche einen Heiler, der sie damit auskennt“, sagte Tarja und zeigte auf die Zeichnung mit den Knochen
„Oh, ja wartet einen Moment“, sage die Frau und verschwand
Als sie wieder kam, hatte sie eine Dunmer dabei, Tarja verneigte sich vor ihr und die Dunmer lächelte.
„Wie kann ich euch helfen?“, fragte die Dunmer
„Habt ihr einen Raum, wo wir uns unterhalten können?“, fragte sie
„Ja, bitte folgt mir“ ,sagte sie und ging vor, sie öffnete eine Tür und bat ihre Gäste einzutreten.
Tarja schaute sich um und was sie dort sah, erhellte ihre Mine, das Werkzeug sah sehr gut aus, die Zeichnungen an den Wänden, waren aufschlussreich und sie setzte sich auf einen Stuhl und begann zu erzählen.
„Es geht um das Kind von meinem Freund seiner Schwester. Der kleine ist zurückgeblieben und seine Beinchen sind zu kurz und krumm, er kann sich nur krabbelnd vorwärts bewegen“
„Wie alt ist der Kleine?“, fragte die Dunmer
„Er ist jetzt 6 Sommer alt, seine Zwillingsschwester ist normal entwickelt“, erörterte Tarja
„Und was wäre meine Aufgabe?“, fragte Balimund
„Ich dachte an eine Art Schienen um die Knochen in die richtige Form zu bringen“, sagte Tarja
„Schienen kann ich herstellen, ich muss nur wissen wie sie aussehen sollen“, sagte Balimund
Die Dunmer schaute ihre Gäste an und meinte“ Ich müsste mir den Kleinen anschauen um zu sehen, was ich machen kann“
„Dann wäre mein Vorschlag ihr beide kommt morgen zu dem Haus von den Tjelevar´s. Balimund du weißt doch wo das ist, oder?“
„Aber natürlich weiss ich das“, sagte Balimund
„Gut, dann morgen zur 1. Mittagsstunde, wenn das für Balimund in Ordnung wäre“, sagte die Dunmer
„Das ist für mich kein Problem“, gab er der Dunmer zur Antwort
„Gut dann bis morgen und danke schön ihr beiden“, sagte Tarja und stand auf, Balimund folgte ihr
„Bis morgen Balimund“
„Ja, bis morgen Balimund“, sagte Tarja, der Regen hatte aufgehört, aber es wurde langsam dunkel, also beeilte sie sich, schnell wieder nach Hause zu kommen.
Marcus stand schon auf der Terrasse und erwartete sie sehnsüchtig und freute sich als sie endlich vor ihm stand, ausser Puste.
„Na da warst du aber lange weg, setz dich erstmal und hol Luft“
Tarja setzte sich auf die Bank, Marcus setzte sich dazu und legte seinen Arm um sie.
„Ich war in Rifton bei Balimund und einer Heilerin, sie kommen morgen und schauen sich den kleinen Alvar an. Weißt du er ist so ein liebes und freundliches Kind, ich will wissen ob man ihn nicht wirklich helfen kann“
„Warte, warte ich hol mal Ysra und Aevar, die sollten das hören“, sagte Marcus und eilte ins Haus.
Da die Kinder schon im Bett lagen und schliefen, sassen etwas später alle Erwachsenen auf der Terrasse.
Erja hatte noch ein paar Häppchen gemacht, von den sich Tarja dankbar bediente.
Nachdem sie satt war, richtete sie ihr Wort an Ysra und Aevar“ Ich war heute in Rifton, nachdem ich ja das kleine Pferd von Torsten in der Hand hatte, das Bein war wohl abgebrochen und jemand hat es repariert und da kam mir eine Idee. Wenn so etwas an einem Spielzeug geht, dann geht das bei einem Menschen auch und ich würde mir wünschen dass der kleine Alvar irgendwann mal laufen kann, daher bin ich zu Balimund und zu dem Heiler gegangen. Es ist eine Dunmer die sich mit Knochen auskennt und Balimund wird dabei helfen, beide kommen morgen und wollen sich den Kleine anschauen, vielleicht können wir ihm helfen und wenn das klappt, kann in Zukunft vielen Menschen geholfen werden.“
Aevar und Ysra schauten sich an, da Ysra nichts sagte, ergriff ihr Mann der sonst eher ruhig war das Wort „Tarja, ich schätze was du für uns tun willst, das Problem ist, das wir uns das nicht leisten können, so etwas ist immer sehr kostspielig, uns wurde das schon vor einem Zyklus angeboten, aber der Preis war zu hoch, wir haben bisher nur 300 Septime zusammen, durch den drohenden Krieg bin ich nur noch selten unterwegs und mein Alter ist auch ein Hindernis, jeder will nur noch einen jungen Kurier“
„Ach Kinder, warum habt ihr nichts gesagt?“, fragte Ingvarr „Wir hätten doch geholfen“
„Vater, du weißt ganz genau, das wir das nicht tun“, sagte Ysra
„Aber es geht doch um die Gesundheit meines Enkels und wenn meine Kinder um Hilfe bitten, dann bekommen sie sie auch“, brummte Ingvarr
„Dafür sind wir dir auch dankbar, Ingvarr. Aber wer weiss ob wir es zurückzahlen können“, gab ihm Aevar zur Antwort
„Jetzt lasst die beiden morgen doch erstmal kommen und dann sehen wir weiter“, sagte Björn
Erja legte ihre Hand auf Ysra`s Hand und sagte“ Wir sind für alle unsere Kinder und Enkelkinder da“
Tarja war nun etwas betroffen von Ysra´s Reaktion und sie sagte“ Ysra, es tut mir leid, ich war wohl wieder mal zu forsch, es tut mir leid“
„Tarja, du gehörst zwar zur Familie, aber nichts desto trotz, hast du dich nicht in meine beziehungsweise in unser Familienangelegenheiten zu mischen“, sagte sie mürrisch
Nun war es Aevar der sich zu Wort meldete“ Meine Hübsche, jetzt wirst du aber gemein, Tarja hat es nur gut gemeint und du hegst den Wunsch schon seit 3 Zyklen, das Alvar, annähernd ein normales Kind sein kann“
„Er wird nie ein normales Kind sein, er wird nie wie Agneta und Torsten laufen können, ich werde ihn für immer tragen müssen“, sagte sie laut
„Schluss jetzt Ysra“, sagte Ingvarr „Ich möchte morgen sehen, was die beiden tun können, ob du das nun willst, oder nicht“
Ysra wusste das sie nun am besten leise war, wenn ihr Vater eins seiner selten Machtworte sprach, war kein Widerwort angebracht.
Sie schaute Tarja an, ihr Blick sah traurig aus „Tarja es tut mir leid, ich nehme nicht gern Hilfe an und will immer versuchen es allein zu schaffen und dabei bleib ich manchmal auf der Strecke und hadere mit mir. Ich habe viele Wünsche, aber da durch das wir sparen müssen, stehe ich immer zurück“
„Ach meine Schöne, es tut mir leid das ich dir derzeit nicht viel bieten kann“, sagte Aevar
„Ohne die Kinder war es einfacher, vielleicht war ich doch zu jung“, sagte Ysra traurig
„Nun ist aber Schluss mein Kind, du bist schon zu lange im Haus, du musst mal raus, in Rifton wird demnächst ein Waisenhaus eröffnet, vielleicht wäre das eine Arbeit für dich, du bist eine wundervolle Mutter und vielleicht kannst du für die Waisen auch eine Mutter sein und du kannst dir etwas verdienen, wenn du möchtest können wir morgen mal nach Rifton gehen und bei Constance Michel nachfragen “, sagte Erja
Ysra´s Augen leuchteten „Aevar, was sagst du?“
„Meine Schöne, wenn es dein Wunsch ist, dann sei es so“, sagte Aevar
Ysra wandte sich an Tarja und sagte“ Auch wenn ich deinen Vorschlag erst ausschlagen wollte, möchte ich danke sagen, so konnte ich endlich mal frei von der Seele reden, das tut sehr gut, ich hoffe du verzeihst mir meine bösen Worte“.
„ Ja es ist schon in Ordnung und in Zukunft werde ich mich etwas zurückhalten“, gab sie ihr leicht betrübt zur Antwort
„Oh nein meine Liebe, tu das nicht, ich mag deine offene Art und Weise, halte nie mit deiner Meinung hinter dem Berg, du siehst ja wohin es führt, wenn man alles runterschluckt“, sagte Ysra und Tarja nickte nur.
„Kommt wir sollten nun reingehen, es ist schon spät“, sagte Ingvarr
„Geht ihr nur schon rein, ich bleib noch etwas draussen sitzen“, sagte Tarja, als alle anderen in Haus gegangen waren, sagte sie zu Marcus“ Du warst sehr ruhig, warum hast du mich nicht zurückgehalten?“
„Warum hätte ich das tun sollen? Ich schätze was du vor hast und die Familie steht hinter dir.
Ysra hat nun mal einen Sturkopf und lässt sich nicht gerne helfen“, sagte Marcus
Tarja schaute in den Nachthimmel und seufzte.
„Nimm es dir nicht so zu Herzen“, sagte Marcus und legte seinen Arm um ihre Schulter
„Ich versuche es, aber vielleicht ist es für mich Zeit etwas ruhiger zu werden“, sagte Tarja leise
„Noch ruhiger? Nein, bitte nicht, du hast schon sehr viel von deinem Wesen verloren seit du hier bist, die Tarja aus Choroll kommt leider viel zu selten noch zum Vorschein, dann bewahre dir doch wenigstens noch deine Offenheit“
„Ich werde darüber nachdenken“
„Komm lass uns auch ins Bett gehen“, sagte Marcus
So gingen beide ins Haus und hoch in ihr Zimmer. Sie machten sich bettfertig und legten sich ins Bett.

Zuletzt aktualisiert am 18.09.16 um 21:29 Uhr