Teil 028
Teil 028 PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:20 Uhr

„Beeindruckend“, mehr konnte Tarja nicht sagen, als sie den Fahlen Pass nach 2 Tagen erreicht hatten
„Ja, aber hier oben leben Oger, die sind war langsam und dumm, aber ihre Schläge sind verheerend“, sagte Felen und kramte in seinem Rucksack
„Wo ist es den? Verflixt! Ah ja da ist es ja“, er zog 2 Gläschen aus seinem Rucksack und hielt sie Tarja hin „Weißt du was das ist?“
„Das eine ist Koboldschemel, aber das andere habe ich noch nie gesehen. Ist das eine Art Wurzel?“
„Ja das ist eine Jarrinwurzel und zusammen mit dem Kobodschemel bekommst du ein sehr hochwirksames Gift, dann ist es auch egal, welche dritte Zutat du nimmst, dieses Gift ist immer tödlich“
„Ich werde jetzt nicht fragen, woher du so eine Wurzel hast“, sagte Tarja
Er lächelte „Ja, auch ich habe meine Geheimnisse und Quellen, aber ich habe mir erlaubt, dir ein paar Fläschchen mit dem Gift herzustellen, in Himmelsrand gibt es Geschöpfe, die man sofort erledigen muss, bevor sie einen erledigen, dazu gehören Säbelzahntiger, Bären und Frostbissspinnen“
„Spinnen?“ Tarja rieb sich über die Arme, sie bekam eine Gänsehaut
„Ja und je größer der Lebensraum um so größer ist die Spinne“, sagte Felen
„Das ist ja widerlich, da nehme ich lieber Trolle aus, die stinken zwar und sind glibberig, aber Spinnen, muss das wirklich sein?“
„Die meisten leben in Höhlen, aber es gibt auch in der Wildnis welche, wir haben mal welche im Keller der Akademie gehabt, die gingen einem bis zum Knie, aber sie mögen kein Feuer, den Geruch habe ich noch immer in der Nase“, sagte Felen
„Na dann gehen wir mal auf Ogerjagd, gut das ich im Schlangenpfad Pfeile gefunden habe“, sagte Tarja
Felen reichte ihr ein Giftfläschchen und sagte „Den Pfeil einfach nur reintunken“, er selbst hatte etwas in der Hand.
„Was hast du da?“, fragte Tarja
Er öffnete die Hand und sagte „Das sind Wurfsterne aus Morrowind“
„Ui ich wusste nicht, das du auch mit Waffen umgehen kannst“, sagte Tarja „Zeigst du mir wie es funktioniert?“
Felen nahm ein Stern und warf ihn in Richtung eines Baumes.
„Siehst du kein Hexenwerk, der Stern ist klein, aber trotzdem kann er verheerende Wunden anrichten“ Felen reichte ihr einen Wurfstern und sagte“ Probier es aus“
Tarja nahm den Stern und warf ihn in Richtung des Baumes, sie traf zwar, aber ihr war diese Waffe zu klein und zu leicht.
Sie ging zu dem Baum und zog den Stern aus der Rinde und reichte ihrem Vater, den Stern und sagte“ Schon interessant, aber für mich zu klein, ich brauch etwas Gewicht in der Hand“
Langsam bewegten sie sich durch das Tal und fanden 3 Oger die grunzend um ein Feuer saßen. Tarja tauchte 3 Pfeile in das Gift und schoss den ersten Pfeil ab, der erste Oger fiel grunzend vorne über, was die anderen beide aufschreckte, aber da sie so langsam waren, konnten sie gegen Tarja´s Giftpfeile nichts ausrichten, Tarja pfiff anerkennend durch die Zähne „Na das ist doch mal eine Wirkung“, Dann gingen sie zu den Ogern rüber, Tarja sammelte die Pfeile wieder ein und Felen stand unschlüssig bei den Viechern.
„Was überlegst du?“, fragte Tarja
„Ich überlege, ob ich ihnen die Zähne rausbrechen soll, wegen den Zutaten, in Himmelsrand gibt es keine Oger“, sagte Felen
„Dann mach das doch, die Pferde brauchen, eh eine Pause und ich schau mich etwas um“, sagte Tarja
„Gut, geh aber nicht zu weit in die Festung“, sagte Felen
„Nein, ich schau sie mir nur von außen an“, sagte Tarja, sie lief um die Festung, die Türme waren kaputt, kein Wunder das Wetter war hier sehr feucht und nebelig, aber der Rest sah noch sehr stabil aus, sie fragte sich wer hier wohl gelebt hat, so fern ab jeglicher Zivilisation.
„Es war ein ehemaliger Akaviristützpunkt“, sagte Felen
„Schon wieder dieses Wort, wer sind die?“, fragte Tarja
„Schwer zu sagen, aber offenbar waren sie ein hoch entwickeltes Volk mit weitreichenden Kenntnissen über Medizin und Waffentechnik, aber sie waren ein Volk das immer im Krieg lag, entweder im eigenen Land oder auch hier. Reman Cyrodiil sollte sie Akaviri mit seinen Truppen zerschlagen, aber bevor es dazukam ergaben sich die Akaviri. Die Festung blieb lange eine Gerücht, erst im Jahr 3Ä 433 bestätigte ein Abenteuer die Existenz der Festung, da er im Auftrag der damaligen Gräfin Narina Carvain von Bruma zum fahlen Pass unterwegs war um einen Schatz zu finden“, erklärte Felen
Tarja lachte“ Bei Talos du bist echt ein wandelndes Geschichtsbuch, vielleicht erststellst du mir mal eine Liste mit lesenswerten Büchern“
„Das kann ich gern machen, aber jetzt lass uns weiter reiten, es nicht mehr weit bis zur Grenze nach Himmelsrand und Helgen“, sagte Felen
Leider mussten sie letzte Nacht noch auf dem Boden von Cyrodiil verbringen, da der Nebel so stark war, das man kaum die Hand vor Augen sah.