Teil 031 Helgen
Teil 031 Helgen PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:21 Uhr

Endlich hatten sie Helgen erreicht, vor dem Stadttor stiegen sie vom den Pferden und führten die Pferde in das kleine Ort, indem es aber zu ging wie im Taubenschlag.
Tarja hörte den Schmied, der auf seinem Amboss Metal zurecht hämmerte, Frauen trugen Körbe durch die Gegend, Kinder spielten in den Strassen fangen.
„Oh wir sind offenbar passend zum Markttag angekommen, sonst ist hier eigentlich recht wenig los“, sagte Felen
„Was ist ein Markttag?“, fragte Tarja
„Naja du siehst ja, hier oben wächst nicht soviel, daher kommen die Bewohner aus Falkenring, Flusswald und Rifton hier her um mit den Menschen hier zu handeln, ich hoffe wir bekommen noch ein Zimmer in der Taverne“, sagte Felen
„Dann schau du nach dem Zimmer und ich schaue mich hier etwas um, vielleicht kann ich ja das ein oder andere gebrauchen“, sagte Tarja
Sie schlenderte durch die Gasse und schaute mal hier und mal da, man konnte Waffen, Nahrung, Kleider, Rüstungen und Alchemiebedarf kaufen.
An dem Stand mit dem Alchemiebedarf blieb sie stehen und sie betrachte die vielen bunten Flaschen in verschiedenen Grössen und der Preis lag hoch, die Zutaten waren billig, aber was nutzten ihr die Zutaten, wenn sie ihre Werkzeuge dafür nicht hatte. Also ging zu weiter zu einem Stand, wo allerlei Gebäck, Brote und Kuchen verkauft würde. Sie schnupperte die Gerüche waren zu verführerisch und ihr Magen meldete sich, aber sie fühlte sich erschlagen von der Auswahl.
„Nimm eins der Cremetörtchen“, hörte sie Felen sagen „Die sind lecker, wenn du mich suchst, ich kaufe Zutaten am Alchemiestand“
Also kaufte Tarja ein Cremetörtchen und biss hinein, ihre Geschmacksnerven schienen zu explodieren, noch nie hatte sie so etwas leckeres gegessen, es war cremig, süss, klebrig und war jede Sünde wert.
Dann ging sie zurück zu dem Alchemiestand, wo Felen eifrig Zutaten kaufte und mit den Ogerzähnen handelte, Felen handelte den besten Preis für sich heraus und musste so nur noch recht wenige Goldstücke an die Händlerin zahlen.
„Und wie stellst du jetzt Tränke her? Hast du deine Sachen dabei?“, fragte Tarja
„I Wo, jede kleine Taverne hat einen Alchemietisch, wo man Tränke herstellen kann, komm ich zeige es dir, Vilod will dich auch gern kennenlernen“
Tarja folgte Felen zu der Taverne und er öffnete die Tür und ließ Tarja den Vortritt.
„Oh ist das aber gemütlich“, quietschte sie vor Freude und ließ sich an dem großen Feuerbecken in der Mitte nieder und wärmte sich etwas auf, nicht das es ihr kalt gewesen wäre, als Nord aufgewachsen in Bruma kann man schon Kälte aushalten, aber das Feuer knisterte so schön vor sich hin.
„Vilod, komm doch mal, ich möchte dir mein Mädchen vorstellen“, rief Felen durch die Taverne
„Ja sofort, warte ich bring uns etwas zu trinken mit“, rief Vilod zurück.
Vilod stellte ein Tablett auf den Tisch und ging auf Tarja zu „Na du siehst Felen, aber
gar nicht ähnlich“, dabei lachte er laut
Sie legte den Kopf schief und lachte“ Komisch, oder?“
„Na Humor hat sie aber“, sagte Vilod
„Und gefährlich ist sie auch“, lachte Felen
„Das glaub ich nicht, sie sieht doch so zart aus“, sagte Vilod
Felen legte seine Hand auf Tarja´s Arm und sagte“ Ist alles gut getarnt“
„Aber jetzt sagt doch mal was treibt euch in die alte Heimat?“, fragte Vilod
„Ach in Bruma wurde die Luft für die Gilde zu dünn, die Thalmor haben uns überprüft und die Synode hat uns überwacht, bis wir aufgegeben haben, einige haben sich der Synode angeschlossen und die die nicht wollten, haben die Gilde verlassen, ich bin auf dem Weg nach Winterfeste auf die Akademie“
„Tarja bist du auch in der Magiergilde?“, fragte Vilod
„Ich war es 10 Zyklen lang und dann bin ich zur Kriegergilde und ich bin auf dem Weg nach Rifton, dort werde ich den Mann treffen, den ich liebe“, antwortete Tarja ihm
„Häh? Das versteh ich nicht. Den Mann den du liebst kommt aus Rifton?“
„Ja, er ist dort aufgewachsen und hat Himmelsrand aber im Alter von 18 Jahren verlassen und ist Choroll zur Kriegergilde und dort habe ich ihn kennengelernt, er ist noch in Cyrodiil und auf dem Weg hierher“, sagte sie
„Und da sucht ihr euch ausgerechnet Himmelsrand aus? Aber die Riftgegend hat viel schönes, du wirst die Gegend mögen.“, sagte Vilod
„Ich denke ich werde es überall mögen, wo Marcus auch ist, er fehlt mir“, sagte Tarja leise
„Naja ein paar Tage wirst du noch ohne ihn auskommen“, sagte Felen
„Es ist schön, dich mal wieder zusehen Felen, aber der Zeitpunkt ist schlecht, überall im Land brodelt es. Wir Nord haben schwer unter dem Weissgoldkonkordat, die Thalmor schänden jeden Schrein von Talos in der Wildnis, kaiserliche Soldaten haben überall Lager, Himmelsrand ist im Moment sehr angeschlagen.“
„Gibt es einen sicheren Weg?“, fragte Felen
„Nach Winterfeste? Das ist für dich doch kein Problem, als Dunmer wirst du nicht behelligt, ausser in Windhelm vielleicht“, sagte Vilod
„Und mit welchen Problemen muss ich rechnen, wenn ich nach Rifton möchte“, fragte Tarja
„Durch die Schlucht? Erstmal mit keinen Problemen, erst wenn der Wald wieder anfängt, dann bekommst du es mit der Tierwelt zu tun, wilde wie auch zahme, Wölfe, Bären und vielleicht Frostbissspinnen, Rifton hat sich den Sturmmäntel angeschlossen, daher gibt es auch keine Bedrohung durch Kaiserliche und Thalmor“, sagte Vilod
„Und wem untersteht Helgen?“, fragte Tarja
„Wir gehören zum Fürstentum Falkenring und somit unterstehen wir leider dem Kaiserreich“, sagte Vilod
„Unterhaltet ihr euch noch ein wenig, ich muss noch ein paar Tränke herstellen und meine Tarja damit eindecken, man weiß ja nie, ob sie die Tränke braucht“, sagte Felen
Und während Vilod mit Göttergeduld alle von Tarja´s Fragen beantwortete, stellte Felen ihr noch ein paar Flaschen von dem guten Gift her.
Später als Tarja im Bett lag, fragte Felen“ Vilod hast du noch deine gut ausgestattete Bücherei?
Ich benötige das Buch verbesserter Schutz und Ebenherzhaut“
„Warte bis ich abgeschlossen habe, dann gehen wir mal runter in den Keller und schauen mal“
Es war weit nach Mitternacht, als Vilod und Felen, den Keller der Taverne betraten, Vilod hatte die Bücher schön sortiert, so das Felen die Bücher, nach kurzer Zeit fand.
„Was kriegst du dafür?“, fragte Felen
„Na du bist doch ein Freund und was nehme ich von Freunden?“, fragte Vilod
„Ja, das weiss ich noch, aber du wirst die Bücher für immer verlieren“, sagte Felen
„Ja, aber das ist doch Sinn und Zweck dieser Bücher und mir ist es lieber du nimmst sie, als jemand anderes“, sagte Vilod
„Du kannst Tarja ja hier runterlassen, sie wollte noch etwas hier bleiben, nur falls ihr mal langweilig sein sollte“, sagte Felen und nahm die beiden Bücher.
„Brauchst du sonst noch etwas?“, fragte Vilod
„Ja vielleicht etwas schlaf“, lachte Felen
Tarja war nachdem Abendessen auf das gemietete Zimmer gegangen und begann wieder ihre Erlebnisse aufzuschreiben, sie fand Helgen ist ein schönes Fleckchen in dem man schön Leben könne, morgen würde sie die Umgebung etwas erkunden.
Sie gähnte und rieb sich die Augen, es wurde Zeit ins Bett zugehen und so zog sie sich um
und legte sich in das Bett.