Teil 038 Rettung aus Helgen
Teil 038 Rettung aus Helgen PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:24 Uhr

Ulfric und die restlichen Sturmmäntel hatten einen Weg aus Helgen herausgefunden, da sie keine Pferde hatten, mussten sie zu dem Lager laufen.
Als sie im Lager angekommen waren, begrüßte Galmar sie mit den Worten “Ihr seht aber nicht gut aus, was ist passiert?“
Ulfric gab ihm eine kurze Zusammenfassung was ihnen seit Dunkelwasserkreuzung passiert war.
„Ein Drache? Ist das einer Eurer schlechten Witze?“, fragte Galmar
Ulfric funkelte ihn an“ Sehe ich aus als würde ich Witze machen wollen?“
Ralof schaute Galmar müde an“ Noch nie habe ich so ein Chaos gesehen, Helgen ist zerstört und alle Bewohner sind tot“
„Ich muss zurück nach Helgen“, sagte Ulfric
„Mein Jarl, seid Ihr des Wahnsinns?“, fragte Galmar
„Da war eine junge Frau, sie hat mir das Leben gerettet, ich muss sie finden, ohne sie würde ich hier vielleicht nicht mehr stehen“, sagte Ulfric aufgeregt
„Jetzt stärkt Ihr euch erstmal alle und dann kundschaften wir Helgen mal aus“, sagte Galmar
„Sie hat mir geholfen und wenn die kaiserlichen Soldaten sie in die Hände bekommen haben, kann ich nur hoffen, wir finden sie an einem Stück, Tullius war nicht sehr begeistert, dass sie mir die Fesseln durchgeschnitten hatte und uns dann noch mit einem Schutzschildzauber geschützt hat.“
„War sie den aus Helgen?“, fragte Galmar
Ralof meldete sich zu Wort“ In Helgen gab es nur 2 Frauen und sie war keine von ihnen, aber es war eine Nord und noch jung“
„ Eine Fremde hat euch gerettet? Dann schien sie nicht zu wissen, wer ihr seid“, sagte Galmar
„Sollte das eine Beleidigung sein?“, fragte Ulfric und biss in die Hasenkeule
„Nein mein Jarl, aber nachdem was über euch erzählt wird und jeder in Himmelsrand kennt die Geschichten über euch, kann sie nicht von hier sein“, sagte Galmar
„Ja, mein Jarl, das macht Sinn“, meldete sich Ralof zu Wort
„Festung Neugrad kann warten. Wenn eine Fremde unserem Jarl hilft, dann sollten wir ihr wenigstens auch helfen, egal wie wir sie vorfinden werden“, sagte Galmar
„Und sagt Britte bescheid, sie soll ein paar Tränke, Salben und Tücher einpacken, wir werden sie brauchen“, sagte Ulfric

Es roch modrig, sie fühlte Kälte und Schmerzen auf ihrer Haut, der Kopf tat ihr weh, sie hatte das Gefühl sie müsste sich übergeben. Sie schlug die Augen auf und es dauerte etwas bis sich ihre Augen an das diffuse Licht gewöhnt hatten.
Was war passiert? Wo war sie? Dann erinnerte sie sich, sie hat Jarl Ulfric geholfen, da war ein Drache und später wurde es dunkel um sie herum.
Jetzt spürte sie das sie gefesselt war, ihre Hände waren zu Fäusten gemacht wurden, offenbar sollte sie ihre Magiefähigkeiten nicht nutzen.
„Da schaut die Verräterin ist wach“, rief einer der kaiserlichen Soldaten
„Dann hol den Befehlshaber, er wird Tullius Befehle ausführen“
Etwas später stand ein großer Kaiserliche vor ihr „Schau an, da ist das Mädchen, welches dem Verräter Jarl Ulfric zur Flucht geholfen hat. Wer seid ihr? Woher kommt ihr? Seid ihr ein Sturmmantel“
Tarja schwieg, was sich als Fehler erwies, der Soldat schlug ihr ins Gesicht, die Lippe fing an zu bluten und ihr Kopf fiel zur linken Seite und ihre Haare gelangen in die Flammen der Kerze, der Soldat schüttete einen Eimer Wasser über sie, bevor die Flammen, ihr Gesicht erreichten.
„Los sprecht mit mir, Verräterin“, herrschte der Soldat sie an
„Ich…kein…Sturmmantel“, sie spuckte Blut aus
Der Soldat riss sie hoch „Hört zu, Weib, ich kann auch anders, wenn ihr nicht sprecht“
„Ich bin kein Sturmmantel“, sagte Tarja
„Müsst ihr aber sein, warum habt ihr dem Königsmörder geholfen?“
Sie zuckte mit den Schultern, der Kaiserliche gab ihr einen Schubs und sie stürzte hart zu Boden, sie konnte sich nur schlecht abfangen und schlug auf ihren Arm auf, sie schrie auf.
Der Soldat griff ihr in die Haare und schleifte sie über den Boden zu einer Zelle, schubste sie rein und schloss die Tür ab“ Ihr könnt euch jetzt überlegen, ob ihr mit mir sprecht, oder ich überlasse euch meinen Jungs und sie sind schon sehr lange von Zuhause und ihren Frauen weg“, er lachte höhnisch
Tarja spuckte ihn seine Richtung und sie hörte den Soldat sagen“ Nächster Fehler“
Dann ging er weg, dann hörte sie wie er laut lachend sagte“ Die Gute ist etwas zickig. Hier habt ihr den Zellenschlüssel“
Die Wachen lachten dreckig und sie hörte wie der eine sagte“ Ja, ich verstehe“
Und es dauerte nicht lange, bis die zwei Soldaten vor der Zellentür standen.
„So jung und hübsch und wirft einfach ihr Leben weg“, grunzte der eine, während der andere die Zellentür lachend aufschloss.
Alles ging so schnell das Tarja kaum reagieren konnte, noch nie hatte sie solche Schmerzen zu ertragen, sie wimmerte, als die beiden mit ihr fertig waren. Sie rollte sich zusammen, ihr Unterleib brannte, aber damit war die Schmach noch nicht zu Ende.
Sie hörte wie einer der Peiniger sagte"„Ja diese jungen Dinger sind doch die besten“
„Seid ihr jetzt bereit zu Reden?“, hörte sie die Stimme des Befehlshabers
Tarja´s Mund schmerzte sie konnte nichts sagen, sie wimmerte nur, das Salz der Tränen und der Dreck brannte in ihren Augen.
„Also nicht?“ er schloss die Zellentür auf und zog sie wieder über den harten Boden, nur jetzt tat es noch mehr weh, weil das Kleid sie nicht schütze.
Sie hörte das Klicken von Handschellen, offenbar hatte der Befehlshaber sie an die Wand gefesselt. Eine Position in der man weder sitzen ,noch richtig stehen konnte, man hing dort wie ein Sack in den Fesseln.
Das nächste was sie spürte waren Hiebe, von einer Peitsche, sie schrie auf.

Die Sturmmäntel hatten Helgen erreicht, es roch grausam, verbranntes Holz, Stroh und totes Fleisch. Galmar schüttelte sich angewidert und er befahl “Durchsucht die Häuser, vielleicht ist sie in einem der Keller, wir gehen nur geschlossen in die Festung, los ausschwärmen“
Ulfric lief nervös im Hof auf und ab, es dauerte bis die Sturmmäntel wieder vollzählig waren, es wurde schon langsam dunkel.
„Mein Jarl, ich habe das im Keller der Taverne gefunden“, sagte eine Soldatin und legte Frauenkleidung, ein Schwert, Bogen, einen Rucksack und ein Buch auf den Boden
Ulfric nahm das Buch und klappte es auf und darin stand „Meine Reiseerlebnisse von Tarja HårdVind für Marcus Tjelvar, in ewiger Liebe , Bruma Zweite Saat 4Ä201“
„Sie ist aus Cyrodiil und heißt Tarja, sie führte dieses Buch für einen Mann“, sagte Ulfric leise und strich über das Buch
„Na dann mal los, das wir sie noch lebend finden. Kennt sich jemand in der Festung aus?“, fragte Galmar
Es war Ralof der die Frage mit Ja beantwortete „Gut dann geht vor Ralof“, sagte Ulfric
„Ach versucht noch eine Kiste für ihre Sachen zu finden“, sagte Ulfric
Ralof führte sie bis vor die Festung, da lag auch der Dolch, Ulfric hob ihn auf und fragte sich, woher diese Frau, diese deadrischen Waffen hatte.

„Redet Frau“, schrie der Befehlshaber und wieder knallte die Peitsche auf ihre Haut
„Kann…nicht…“, hustete Tarja
„Na deinen Mund bekommst du doch noch auf“, sagte der Befehlshaber, er ging auf sie zu und bedrängte sie wieder grob.Tarja schossen erneut Tränen in die Augen und ihr Kopf rollte zur Seite.
Dann sah sie viele Fellstiefel, Sturmmäntelstiefel, sie streckte die Hand aus und einen Moment später bekam sie wieder Luft und dann wurde es wieder dunkel um sie herum.