Teil 041Falkenring
Teil 041Falkenring PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:25 Uhr

Marcus wurde wach, ein neuer Tag war angebrochen. Er streckte sich im Schlafsack und stand dann auf, baute das Zelt ab und machte das Pferd fertig. Er stieg in den Sattel und ritt los. Gegen Mittag hatte er Falkenring endlich erreicht, er stieg vom Pferd und stellte es auf der Wiese hinter der Taverne ab. Er nahm seinen Rucksack und betrat die Taverne, er ging zur Theke und fragte“ Habt Ihr ein Zimmer frei?“
„Ja es kostet 10 Septime die Nacht“, sagte die Frau hinter der Theke
„Gut, ich nehme ein Zimmer und könnte ich mich irgendwo waschen? Die Reise war lang“
„Auf dem Hügel über der Sägemühle ist ein kleiner Teich, das nächste Badehaus ist erst in Weisslauf“, sagte die Frau
„Da wird reichen“, sagt Marcus, er konnte in Rifton in seinem Elternhaus baden
Die Frau zeigte Marcus das Zimmer, es war nur klein, aber er wollte ja nicht ewig hier verweilen. Er stellte seinen Rucksack auf das Bett und zog, das Buch heraus und machte seinen ersten Eintrag hier in Himmelsrand.
Danach legte er sich ins Bett und schlief wieder ein, er wurde auch erst am nächsten Tag wieder wach. Er nahm ein Frühstück ein und ging danach zu dem Teich und wusch sich etwas, rasieren konnte er sich hier nicht. Der Bart nervte ihn ungemein, der musste runter sobald er zuhause war.
Als er mit der Katzenwäsche fertig war, machte er einen Spaziergang durch Falkenring. Er besuchte den Schmied, er wollte die Fellrüstung gegen etwas robustes eintauschen, also fragte er den Schmied, ob er etwas für ihn da hatte und er entschied sich für eine Stahlrüstung, passende Stiefel und Armschützer.
„Wie für euch gemacht“, sagte der Schmied und Marcus bezahlte auch gar nicht so viel dafür.
Er fragte sich ob man hier wohl Zauberbücher bekommen könnte, also führte sein Weg zum
Gruftigen Gebräu. Er betrat den Alchemieladen und wurde von einer Rothwardonin herzlich begrüßt und sie frage“ Kann ich Euch behilflich sein?“
Marcus lächelte sie an und fragte“ Habt ihr Zauberbücher?“
Die Rothwardonin schaute ihn mit ihren großen braunen Augen an „Aber ihr seid doch großer Nordkrieger, warum gebt Ihr euch mit Magie ab?“
„ Sie interessiert mich halt“, sagte er lachend
„Verzeiht mir, ich habe nicht jeden Tag Nord hier, die nach Zauberbüchern fragen. Soll es was bestimmtes sein?“
„Nein ich nehme was Ihr habt“, sagte er
„Dann wartet bitte noch einen Moment, da muss ich nach sehen“
Etwas später verließ Marcus den Laden in Richtung, des Ladens Waren aus Graukiefer, auch hier wollte er nochmal sein Glück probieren, ob er dort auch Bücher ergattern konnte und er hatte auch dort Glück.
5 Bücher hatte er zusammen bekommen, er suchte sich einen ruhigen Platz, er hatte drei Bücher für Veränderungszauber, eins für Zerstörung und eins für Wiederherstellung.
Er hatte irgendwo mal gehört, dass die Zauberbücher von Himmelsrand was besonders wären.
Er nahm das erste Buch, „Lähmen“, stand auf dem Einband und öffnete es, die Magie des Buches drang in ihn ein und zerfiel zu Staub, er spürte die Magie war noch stärker als er selbst, so ging es ihm auch nicht den anderen Büchern, er fühlte sich müde und schlapp, er wusste er brauchte Tränke die seine Magie steigerten, er war froh, das er Tarja´s Buch dabei hatte, so konnte er nochmal gezielt, bei der Alchemistin im Gruftigen Gebräu nach fragen, aber heute nicht mehr.
Er ging zurück zur Taverne, das Wetter wurde auch langsam schlechter. Er bezahlte für eine weitere Nacht und bestellte sich etwas zum essen und trinken.
Danach zog er sich in das Zimmer zurück und nahm wieder Tarja´s Buch um darin zu lesen.
Das schöne an Tarja´s Buch, war das es nicht nach Pflanzen geordnet geschrieben wurde, sondern nach den Effekten die sie hatten. Also sucht er nach Magicka verstärken
Als er es gefunden hatte, fand er folgende Zutaten Jasbaytrauben 2.Stufe, Kaiserschirmmoos 2.Stufe, Riesenflechte 4.Stufe, Tundrabaumwolle 2. Stufe und Histkarpfen 2. Stufe.
Er wusste nicht was diese Stufen bedeuteten, aber die Rothwardonin wird es wissen.
Er blätterte weiter und dann stieß er auf einen kurzen Tagebucheintrag.
„Kaiserstadt auf dem Weg nach Choroll, seit langer Zeit schnuppere ich die Luft der weiten Welt und sie riecht nach Abenteuer und einem neuen Leben. Ich habe mein Nachtlager hier aufgeschlagen und freue mich auf das neue Leben in Choroll in der Kriegergilde. Ich hoffe ich werde viel lernen“

Danach folgte ein weiterer Eintrag, sollte er ihn wirklich lesen? Es waren ihre Erlebnisse und Erinnerungen, aber er war neugierig, also las er weiter.

„ Ich hatte immer gedacht, dass die Kriegergilde nur alte Männer im Dienst hat. Aber da gibt es einen Mann, er heisst Marcus, er sieht gut aus und ist sehr freundlich. Jedesmal wenn wir zusammen trainieren oder er sich mit mir unterhält, habe ich das Gefühl als hätte ich Schmetterlinge im Bauch. Aber hin und wieder wirkt er verschlossen, als hätte er etwas schlimmes erlebt. Ob er es mir wohl erzählen wird“
Er schlug das Buch zu, er vermisste sie.