Teil 45 Falkenring
Teil 45 Falkenring PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:27 Uhr

„Huch, du bist aber spät dran“, sagte Zaria
„Tja eure Wachen hier sind etwas feige, daher hab ich mich der Sache an der Graukieferbrücke angenommen“, sagte Marcus
„Du hast sie erledigt? Das ist prima, dann kann ich wieder raus zum Kräuter sammeln, diese Kerle waren da jetzt schon seit 2 Mondumläufen“
„Ich habe dir auch was mitgebrachte“, sagte Marcus und packte die Tränke aus
„Oh brauchst du sie nicht?“, fragte Zaria
„Ich weiss nicht was es ist“, sagte Marcus
„ Also grüne Fläschchen sind für die Ausdauer, rot für die Gesundheit und blaue für Magie.
Dann gibt es Gifte in Fläschchen mit den selben Farben, aber darauf ist entweder eine Schlange abgebildet oder schlangenförmige Bändchen an und um die Flaschen. Merk dir das gut. Natürlich gibt es noch mehr Tränke, Tränke in gelben Fläschchen kannst du immer trinken, aber wenn ich dir alle Tränke aufzähle stehen wir in einem Mondumlauf noch hier“
Marcus lachte“ Nein lass mal, ich muss ja auch bald mal weiter“
„So deine Tränke sind fertig, ich bekomm 200 Septime von dir“, sagte Zaria etwas beschämt
„Kein Problem“, sagte Marcus, Goldstücke hatte er in der Höhle ja genug gefunden und so legte er Zaria 2 Säckchen auf den Tisch.
„Dankeschön Marcus“, sagte Zaria
„Nein ich habe zu danken“, sagte er und packte die Fläschchen in den Rucksack, dann ging er rüber zum Langhaus des Jarls.
Zwei der Soldaten versperrten ihm den Weg, also sagte er zu ihnen „ Sagt eurem Vogt, Graukieferwacht stellt keine Gefahr mehr da“, dann ging er in die Taverne und bestellte sich etwas zu essen und trinken.
Als er mit Essen fertig war, flog die Tür zur Taverne auf und zwei Jäger, kamen in den Schankraum gestürzt, sie waren ganz aufgeregt. Einer bestellte Met und der andere erzählte“ Wir waren in den Wäldern unterwegs und als wir nach Helgen wollten, sahen wir wie schwarzer Rauch aufstieg, also haben wir die Tore aufgestoßen….“
Marcus sprang auf und rannte zu dem Jäger „Sprecht, was habt ihr gesehen?“
„Helgen ist zerstört, angeblich soll es ein Drache gewesen sein, nur Trümmer und verbrannte Leichen, noch nie habe ich so einen Geruch in die Nase bekommen, wir sind sofort hierher geritten“
Marcus wurde blass, hastig packte er seine Sachen, bezahlte seine Rechnung, rannte aus der Taverne, schnappte sich sein Pferd und ritt los Richtung Helgen.
„Das konnte nicht sein, das darf nicht sein“, dachte er „Bei allen Göttern, lass sie nicht tot sein. Ich hätte sie begleiten sollen. Warum hab ich weggeschickt?“
Er kam erneut an der Graukieferwacht vorbei und je näher er Helgen kam, desto nervöser wurde er. Dann sah er den Rauch, der hinter den Mauern aufstieg, er trat seinem Pferd in die Seite, damit es noch schneller ritt. Kurz vor der Mauer stoppte er sein Pferd und rannte in das Dorf.
Der Rauch brannte in seinen Augen, von dem Geruch wurde ihm schlecht, er übergab sich, er quälte sich durch die Trümmer und rief ihren Namen, keine Antwort. Er suchte in den Trümmern, seine Finger und Hände waren blutig, vom Trümmer wegräumen.
In der Mitte von Helgen brach er nach Stunden der Suche zusammen und schrie vor lauter Verzweiflung und Trauer. Er stand auf und ging wie in einem schlechten Traum zu seinem Pferd, ritt um Helgen herum und in Richtung Rifton