Teil 50 Rifton 2
Teil 50 Rifton 2 PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:29 Uhr

Teil 50 Rifton 2
„Magst du etwas essen ,mein Kind?“, fragte Erja besorgt, sie schaute Tarja an, ihre Augen sahen blass aus, als wäre das blau und der Glanz eingefroren.
Tarja schüttelte den Kopf und sagte traurig“ Es wird Zeit für mich, weiter zuziehen, sollte dein Sohn hier auftauchen, würdest du ihm den Brief geben?“
Erja nickte traurig und fragte“ Wo willst du jetzt hin?“
„Erstmal nach Windhelm, Jarl Ulfric wird mir bestimmt weiterhelfen. Grüss deinen Mann bitte von mir, wenn er wieder kommt und danke für eure Gastfreundschaft“
„Warte ich pack dir noch etwas Verpflegung ein“, sagte Erja und verschwand in der Küche
als sie wieder kam, reichte sie Tarja einen grossen Beutel mit Nahrungsmittel und Trinken.
Tarja bedankte sich und verliess das Haus, sie sattelte ihr Pferd und ritt Richtung Rifton, auf der Strasse fiel ihr Blick nochmal auf die Stadt, dann schüttelte sie den Kopf und ritt Richtung Windhelm davon.

„Sie ist was?“, fragte Ingvarr
„Gegangen! Irgendetwas musste in Rifton vorgefallen sein“, sagte Erja und rang mit der Fassung
„Verdammt, jetzt ist es schon spät“, sagte Ingvarr
„Was hast du vor?“, fragte Erja
„Was glaubst du? Erst setzt er uns diesen Vogel von Frau vor die Nase, dann findet er endlich eine Frau, die gut für ihn ist und er vermasselt es. Ich glaube unserem Sohn müsste mal ordentlich der Kopf gewachsen werden, daher werde ich morgen nach Rifton gehen und ihn mir mal zur Brust nehmen“, sagte Ingvarr
Erja seufzte, sie wusste ihr Mann hatte Recht und sie hoffte das ihr Mann nicht allzu streng zu ihrem Sohn sein würde.
Sie waren immer gerecht zu ihren Kindern und unterstützten sie in ihrem Tun, auch über die Ehe von Marcus verloren sie kaum ein Wort, sie mochten die Frau zwar nicht, aber sie waren bemüht freundlich zu ihr zu sein, um ihres Sohnes Willen.
Ingvarr stand in der Küche und machte sich ein Brot und blickte aus dem Fenster. Es war nicht seine Art sich einzumischen, aber in diesem Falle musste er es tun. Nachdem er das Brot gegessen hatte, trank er noch einen Met und ging zu Bett.
Am nächsten Tag bevor Ingvarr zum Honigheim wollte, nahm ihn Erja bei den Händen“ Bitte übertreib es nicht“
„Nein, mein Schatz, mach dir keine Sorgen“, sagte er zu seiner Frau und küsste sie auf die Stirn
„Ach würdest du Marcus diesen Brief von Tarja geben?“, fragte Erja
„Aber natürlich mein Liebling, bis später“, sagte Ingvarr und machte sich auf den Weg zum Honigheim.
Er versuchte es erst an der Seeseite, aber da war die Tür abgeschlossen, also musste er durch die Stadt. Lange war er nicht mehr in Rifton, wenn sie etwas brauchten besorgten sie es von der Khajiitikarawane vor Rifton oder ihr Vogt besorgte die Sachen aus Rifton.
Er war einfach nicht mehr gern in der Stadt, seit sie ausserhalb der Stadt gebaut hatten.
Er ging durch das Stadttor und gleich rechts durch das Tor, dessen Weg auch zum Honigheim führte. Er drückte den Türgriff nach unten, aber es war auch dort verschlossen und er klopfte an die Tür, keine Reaktion.
Eine Wache kam am Haus vorbei und sagte“ Der Mann der dort wohnt, hat das Haus vor 3 Stunden Richtung Taverne verlassen.
Ingvarr bedankte sich bei der Wache, es war jetzt Mittagsstunde und sein Sohn sass schon drei Stunden in der Taverne.
Er stiefelte Richtung Taverne und öffnete die Tür, er schaute durch den Schankraum und sah seinen Sohn, dessen Kopf auf dem Tisch lag und einige leere Krüge Met standen um ihn herum. Er ging zu dem Tisch und schüttelte Marcus an den Schultern. Dieser schreckte auf und schaute seinen Vater mit verwirrtem Blick an und fing an zu lallen“ Wasch…wasch…was machst…du..hier?“
„Was denkst du?“, fragte er ruhig, obwohl er innerlich kochte
„Isch….weisch…nischt….“,lallte Marcus
„Wir beide werden jetzt reden. Steh auf!“, sagte er
„Isch….will…nischt“
„Oh und ob du willst“, unsanft zog er seinen sturzbetrunkenen Sohn auf die Füsse und während Marcus rummotze, zog er ihn unsanft aus der Taverne und Richtung Honigheim.
„Schlüssel“, sagte Ingvarr, Marcus wühlte in der Tasche rum und lehnte sich an die Hauswand um nicht umzufallen und reichte seinem Vater den Schlüssel. Dieser schloss die Tür auf und er schubste seinen Sohn in das Haus. Der Zustand des Haus erschreckte ihn, leere Met und Weinflaschen überall. Schmutziges Geschirr türmte sich auf dem Schrank und auf dem Bett lag Unterwäsche von Frauen und plötzlich wusste er warum Tarja gegangen war.
Er schüttelte den Kopf und fragte seinen Sohn“ Bist du stolz auf dich? Schau dich an, du bist unrasiert und du stinkst als hättest du im Misthaufen geschlafen, deine Haare sind ungewaschen und der Alkohol hat deinen Körper anschwellen lassen. Mein Sohn, ich habe mich nicht in dein Leben eingemischt, du bist weggegangen, wir haben deine Entscheidung nie verstanden, haben es hingenommen. Du hast diese Frau geheiratet, wir haben es hingenommen. Aber nun ist das vorbei, ich werde nicht zu sehen wie du dein Leben wegwirfst. Hier ein Brief von Tarja und ich besorg uns jetzt erstmal was normales zum trinken. Dann räumst du hier auf, dann gehst du zu Galathil zum rasieren und Haare schneiden, damit du wieder wie ein Mensch aussiehst und danach will ich dich auf unserem Anwesen sehen“ Er gab Marcus den Brief und verliess das Haus.
Mit zittrigen Fingern öffnete Marcus den Brief und las ihre Zeilen
„An Marcus
Du warst mein erster Mann, du gabst mir Wärme und Zärtlichkeit.
Ich fühlte Liebe für dich und wir wuchsen zusammen. Ich heilte deine Wunden
und du meine, ich dachte es würde immer so weiter gehen. Aber nun wird es besser
sein, getrennte Wege zu gehen.
Leb wohl“
Ihm wurde schlecht, er griff nach einem Eimer und übergab sich. Dieses Leb wohl zu lesen, tat ihm weh, er schlug mit der Faust auf den Tisch.
Als sein Vater wiederkam stellte er ihm einige Flaschen Apfelsaft und Körbe für die leeren Flaschen hin. „Balimund ist sehr enttäuscht das du noch nicht bei ihm warst. Ihr ward damals die besten Freunde, ich möchte das du ihn besuchst, seh zu das du nüchtern bist. Ich werde jetzt wieder gehen.“ Marcus schaute ihn an und nickte, Ingvarr tat es weh seinen Sohn so zu sehen, die Augen waren gerötet von dem vielen Alkohol und seinem Schmerz.
„Mein Sohn, du verhältst dich zwar gerade wie ein Trottel, aber ich hab dich trotzdem lieb“, er nahm Marcus in den Arm und verließ das Haus.
Marcus machte sich daran, die Flaschen einzusammeln, danach nahm er einen Eimer und dann ging er runter zum See und schwamm ein paar Runden, das kühle Wasser tat ihm gut. Als er genug hatte, füllte er einen Eimer mit Wasser und ging wieder ins Haus. Er suchte einen sauberen Topf um darin Wasser zu erwärmen, damit er das Geschirr spülen konnte, die Frauenunterwäsche warf er in den Kamin und zündete sie an.
Er gönnte sich keine Pause, er wollte das Haus wieder sauber haben. Draussen war es schon dunkel, als es an der Tür klopfte.
„Herein“, rief Marcus und ein grosser Mann kam zur Tür rein. Marcus bekam grosse Augen“ Balimund?“, fragte er
„ Na das ist ja ein Ding, so lange in der Stadt und kommt nicht bei seinem Freund vorbei“ Balimund schüttelte Marcus fest die Hand
Balimund sah seinem Freund, sofort an das etwas nicht stimmte „Weißt du das du furchtbar aussiehst?“
„Ja, ich weiss, du bist der zweite der mir das heute sagt“, gab ihm Marcus zur Antwort
„Dann scheint es wohl zu stimmen“, lachte Balimund und sein lachen steckte Marcus an.
„Es tut gut, das du hier bist“, sagte Marcus
Balimund schaute sich um „Wo ist sie denn?“
„Tarja? Die habe ich wohl auf ewig vergrault“, sagte Marcus
„Du bist doch nicht wohl Healga über den Weg gelaufen“, fragte Balimund
„Leider doch“, sagte Marcus
„Komm wir setzten uns raus und dann erzählst du mir alles“, sagte Balimund
„Ja, gern, aber ich habe kein Met da, Vater meinte ich sollte mal wieder nüchtern werden“, sagte Marcus
„Da hat dein Vater auch Recht. Man sieht ja zu was er führt“, sagte Balimund
Marcus zündete eine Kerze an und die Männer setzten sich an den Tisch, die Nacht war kühl, aber angenehm.
„Also erzähl mal“, forderte Balimund ihn auf
Und Marcus erzählte was ihm passiert war, seit er in Helgen war, Balimund hörte ihm zu ohne ihn zu unterbrechen und Marcus tat es gut mit einem Freund darüber zu reden.
Als Marcus mit seiner Erzählung geendet hatte, sagte Balimund „Ja, man hätte dir sagen müssen, das Healga hier über jeden Mann herfällt, der entweder keine Frau hat oder der traurig wirkt, aber deine Eltern konnten das ja nicht wissen, sie waren ja schon seit Jahren nicht mehr in der Stadt“
„Ich mache auch keinem Vorwürfen, ausser mir selbst“, sagte Marcus
„Weißt du denn, wo sie hin wollte?“, fragte Balimund
„Nein, sie ist ja gleich wieder verschwunden“, sagte Marcus
„Naja vielleicht hat sie etwas zu deiner Mutter gesagt“, sagte Balimund
„Ich hoffe es“, sagte Marcus
„Du wirst sie also suchen?“, fragte Balimund
„Ja, das will ich, sie ist doch die Frau die ich liebe und ich hoffe sie wird mir
verzeihen“
„ Du wirst bestimmt viel Geduld mitbringen müssen, Frauen können sehr nachtragend sein“, sagte Balimund
„Ich werde mein bestes geben“, sagte Marcus und sein Blick ging über den See.
Der Morgen graute schon langsam, als Balimund sagte“ Ich sollte jetzt mal gehen, sonst kann ich meine Schmiede heute nicht öffnen“
„Ich danke dir, das du hier warst, ich habe deine Gesellschaft sehr genossen“, sagte Marcus
„ Ich fand es auch sehr schön und wenn du das nächste Mal in der Stadt bist, kommste mal bei mir vorbei“ Balimund klopfte ihm auf die Schulter
„Ja, das werde ich tun“
„Ach Marcus, hier“ Balimund warf ihm ein kleines Schächtelchen zu „Und viel Glück“
Marcus fing das Schächtelchen auf und ging ins Haus, er wollte auch noch etwas schlafen, bevor er sich auf dem Weg zu Galathil machen wollte. Er setze sich auf das Bett und öffnete das Schächtelchen und darin waren die Ringe.
Balimund hatte sich selbst übertroffen, es war eine wunderbare Arbeit.
Er klappte das Schächtelchen wieder zu und legte sich ins Bett und schlief ein.
Als er später wach wurde, fühlte er sich wach und ausgeruht und so machte er sich auf den Weg in Galathil´s Laden.
Er wurde von einer Dunmer in Empfang genommen „ Oh ha, das wird aber Zeit, setzt Euch. Was kann ich für euch tun?“, fragte die Dunmer
Marcus erklärte ihr, wie er sich gern sehen würde, die Dunmer nickte und machte sich an die Arbeit. Marcus sah seine Haare fallen, er hörte und spürte das Rasiermesser an seiner Kopfhaut und später auch in seinem Gesicht. Gefühlte Stunden später, sagte Galathil „So ich wäre dann fertig“ Sie hielt Marcus einen Spiegel hin und er schaute sich an, ja das war wieder ein Mensch, den er darin sah, okay die Augen waren noch rot, aber das würde vergehen.
„Was bekommt ihr von mir?“, fragte Marcus
„Euer Vater, hat schon bezahlt“, sagte sie
„Dankeschön Galathil“, sagte Marcus und verliess den Laden. Sein Weg führte ihn zu Balimund´s Schmiede, er wollte sich für die schönen Ringe bedanken, aber Balimund war noch nicht an seiner Schmiede und die Tür war abgeschlossen, also machte er sich auf den Weg zu dem zu dem Anwesen seiner Eltern, als er den Garten betrat sah er eine junge Frau im Garten, die Blumen pflückte, er stutze kurz und rief“ Ysra?“
Die Frau drehte sich zu ihm um und grinste ihn an “Mein grosser Bruder?“
„Du meine Güte, du bist ja gar nicht wieder zu erkennen“ , sagte Marcus
„Ja lange ist es her“, sagte seine Schwester zu ihm
„Sind Mutter und Vater im Haus?“, fragte Marcus
„Ja sind sie, aber komm bevor du rein gehst, setzen wir uns kurz“, sagte seine Schwester
„Willst du mir jetzt auch den Kopf waschen?“, fragte Marcus „Ich weiss was ich falsch gemacht habe“
„Nein darauf will ich gar nicht hinaus. Sie hat ihre Sachen hier gelassen. Du weißt was das bedeutet?“, fragte seine Schwester
„Offenbar, war das Lebe wohl, dann doch nicht so gemeint, wie sie es geschrieben hatte“, sagte Marcus
„Nein war es nicht, wir Frauen können auch verzeihen, aber es dauert“, sagte Ysra
„Ja, das hat Balimund auch gesagt“, sagte Marcus
„Balimund war schon immer sehr schlau“, lachte Ysra
Erja betrat die Terrasse und sah wie sich ihre zwei ältesten Kinder mit einander unterhielten, sie freute sich sehr darüber.
„Schatz? Was machst du?“, fragte Ingvarr
„Psst, schau mal“, sagte Erja leise
„Ja unsere Ysra war immer schon sehr vernünftig. Wir haben doch etwas richtig gemacht“, lachte er leise
„Ach mein Liebling, alle unsere Kinder, sind auf ihre Art und Weise was ganz besonderes“
„Ja, da hast du Recht“, sagte Ingvarr
„Marcus, geh nach oben ins Gästezimmer, da findest du ihre Sachen“, sagte Ysra
Marcus nickte und stand auf.
Erja begrüsste ihren Sohn und nahm ihn in die Arme und sein Vater sagte „Jetzt siehst du wieder aus wie ein Mensch! Wie fühlst du dich?“
„Danke Vater, es geht mir besser“
„Das ist schön zu hören“, sagte Ingvarr
„Entschuldigt ihr mich bitte, Ysra sagte Tarja hat ihre Sachen da gelassen“
„Ja, sie hat nur ihren Bogen und den Dolch mitgenommen, beeindruckende Waffen hat sie“, sagt Ingvarr
Marcus stürmte die Treppe nach oben in das Gästezimmer, in der Tür blieb er stehen, es roch nach ihr, auf dem Tisch lag ein schwarzes Einhandschwert und ein Buch, der Rucksack stand neben dem Tisch.
Er nahm das Schwert in die Hand, ein Deadraschwert, eine sehr schöne Arbeit.
Dann setzte er sich an den Tisch, legte das Schwert wieder hin und öffnete das Buch
„Meine Reiseerlebnisse von Tarja HårdVind für Marcus Tjelvar, in ewiger Liebe , Bruma Zweite Saat 4Ä201“
Marcus las die Berichte von Bruma bis nach Helgen, sie hatte viel erlebt und wie eindrucksvoll sie die Reise mit Bildern gestaltet hatte. Die 3 Zeichen der Akaviri auf dem Weg zum Fahlen Pass, die Burgruine am Fahlen Pass, die ersten Eindrücke von Himmelsrand und von ihren neuen Freunden in Helgen.
Bevor er weiter lesen konnte, wurde er von seiner Mutter zum Mittagessen gerufen, jetzt spürte er auch den Hunger, er hatte seine letzte Mahlzeit, an dem verhängnisvollen Tag.
Er eilte die Treppe runter und setzte sich an den Tisch. Seine Mutter war schon immer eine gute Köchin, er hatte ihr Essen insgeheim immer vermisst. Er nahm sich ein Stück Fleisch, Kartoffeln und von dem Karottensalat und lauschte seiner Schwester die von ihrer Familie und von Onkel Björn erzählte“
„Yrsa, wie alt sind eure Kinder jetzt“, fragte Marcus
„Die Zwillinge Agneta und Alvar sind jetzt 6 Zyklen alt und unser kleiner Junge Torsten wird bald 2 Zyklen alt“
„Wollt ihr noch noch mehr Kinder“, fragte Marcus
Ysra lachte“ Wie wäre es wenn du mal was vorlegst“
„Ysra sei doch nicht so direkt. Du weißt doch gar nicht, ob Tarja und Marcus Kinder wollen“, sagte Erja
„Mutter du sprichst, als wären wir noch immer zusammen“, sagte Marcus
„Mein Sohn ich habe dir gesagt, das sie noch lebt und daher habe ich die Hoffung, das ihr euch zusammenrauft“
„Aber ihr habt doch bestimmt unten in Choroll darüber geredet?“, fragt Ingvarr
„Ja, das haben wir“, sagte Marcus
„Und?“, fragte Ysra
„Ich würde nur nochmal aus Liebe heiraten und das wusste sie auch. Sie ist Kindern gegenüber nicht abgeneigt. Könnte nur schwierig werden, wegen ihren Magiefähigkeiten“, sagte Marcus
„Oh das üben, bis es klappt macht doch auch Spass“, lachte Ysra
„Ysra, bitte“, sagte Ingvarr
„Was den Vater, es stimmt doch“, sagte sie noch immer lachend
„Mutter, hat Tarja gesagt, wo sie hin will?“, fragte Marcus
„Sie wollte nach Windhelm, sie meinte Jarl Ulfric könne ihr helfen“, sagte Erja
„Hui Jarl Ulfric, gleich zu dem charismatischsten Mann in ganz Himmelsrand“, sagte Ysra
„Die Leute erzählten doch, dass unser zukünftiger Grosskönig auch in Helgen war, sollten sich die beiden dort über den Weg gelaufen sein?“, fragte Ingvarr
Marcus malte sich aus, was die beiden dort getrieben haben könnten, aber er schob den Gedanken bei Seite, Tarja würde so was nie tun. Sie konnte zwar den Männern das Blut zum kochen bringen, würde aber nie mit einem anderen Mann ins Bett steigen, dazu war sie zu anständig, aber nachdem was sie erlebt hatte, nachdem was er ihr angetan hatte, vielleicht suchte sie nun doch Trost bei einem anderen Mann, dieser Gedanke gefiel ihm gar nicht, aber
es wäre seine Schuld, er hätte sie in die Arme eines anderen Mann getrieben.
Er stand vom Tisch auf und bedankte sich für das Essen und ging wieder nach oben.
Er setzte sich auf den Balkon und starrte auf den See, als würde er dort Antworten finden.
Nachdem er einige Zeit dort gegessen hatte, ding er wieder rein und setzte sich an Tarja´s Buch.
Eindrucksvoll hatte sie die Wächtersteine dargestellt, er lachte als er las was in Flusswald vorgefallen war, er musste an den armen Schmied in Choroll denken, den sie vollkommen aus dem Konzept gebracht hatte.
Dann fielen ihm diverse Briefe in die Hände, von ihrem Vater und ihrer Mutter, das erklärte auch diese Waffen, sie gehörtem ihrem Vater. Da war noch ein dritter Brief, er nahm ihn und faltete ihn auseinander, er war von Jarl Ulfric und er konnte nicht glauben was er da las.
Ulfric war offenbar in sie verliebt, nun sah er sie doch in Windhelm, wie sie sich Jarl Ulfric hingab. Er musste zu ihr, morgen würde er sich auf den Weg machen.