Teil 60 Der Plan
Teil 60 Der Plan PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:33 Uhr

Am nächsten Tag betraten sie die Festung, aber Marcus Jannus und Val hielten sich nicht oben auf. Balfring brachte sie nach unten und da saß Marcus Jannus am Tisch.
„Da sind wir wieder“, begrüßte Tarja ihn
„Oh schön, das ihr uns helfen wollt. Wir haben wichtige Dinge mit euch zu besprechen. Val meinst du das dein blödsinniger Plan wirklich funktionieren wird?“
„Marcus, er muss funktionieren. Also dann.. Falco und Cienna, diese Uniformen stehen euch gut“, lachte Val
Aber Falco nörgelte“ Bäh, sie kratzt und stinkt“
„Da steckte ein Toter drin, was erwartest du?“, gab ihm Val zur Antwort
„So da jetzt alle da sind, solltest du Tarja und Marcus erklären worum es geht“, sagte Marcus Jannus
„Habt ihr euch gefragte warum wir hier her kamen?“, fragte Val
„Um die Thalmor auszuspionieren“, sagte Tarja
„Ja, das stimmt. Aber das ist noch nicht alles. Bis vor ein paar Wochen waren wir noch in Cyrodiil. Unsere Quellen berichteten von Thalmoraktivitäten südlich von hier. Es kursiert ein Gerücht, dass sie eine alte Burg zum Gefängnis für Talosanhänger umwandeln wollen. Diesen Gerüchten wollten wir nach gehen. ich schickte meinen besten Mann, er sollte die Burg und Thalmor verdeckt ausspionieren, aber irgendetwas ging schief und er kam nicht zurück“
Seit wann vermisst ihr ihn?“, fragte Tarja
„Seit mehr als einem Mondaumlauf und weil wir das schlimmste befürchteten , kamen wir schließlich hier her, unser Ziel ist ihn wieder zu finden. Deswegen wählten wir Helgen aus. Hier hatten wir Platz, konnten rasten, Vorräte auffrischen und Erkundungen nach seinem Verbleib zu unternehmen. Also haben wir die Banditen zur Strecke gebracht und versucht keine Aufmerksamkeit zu erregen“, erklärte Val
„Marcus sagte ihr hättet einen Plan“ ,sagte Tarja
„Ja, die Kaiserlichen ließen alles hier zurück, als die den Ort aufgaben. Habt ihr eine Thalmor hier gesehen?“, fragte Val
„Ich glaube ja, da war eine Hochelfin in einer schwarzen Kluft“, sagte Tarja
„Elewen, die Schlange. Ihr beiden bekommt auch eine kaiserliche Rüstung. Nur ihr, Tarja, bekommt eine von einem Offizier, unser Altan hat sie etwas verzaubert. Damit geht ihr zur Burg, legt die Überführungspapiere vor, damit unser Mann an Elewen überführt werden kann. Ich hoffe eure Überzeugungskraft ist gut, ansonsten müsst ihr andere Verhandlungsmaßnahmen einsetzten“, sagte Val
„Das Gefängnis wird bestimmt gut bewacht, oder?“, fragte Marcus
„Aber ganz bestimmt. Erlaubt euch keinen Fehler. Diese Thalmor sind brutal, besonders der Justizar namens Aerandil, der tötet ohne euch zu fragen“
„Val, macht Euch keine Gedanken. Wir holen Euren Mann zurück und zwar lebendig“, sagte Tarja fest entschlossen
„Danke! Ihr wisst das Marcus Jannus von euch beeindruckt ist und nun, wenn er euch traut, dann tue ich das auch“, sagte Val, er reichte Marcus und Tarja die Rüstungen
„Ihr könnt euch unten umziehen. Das Gefängnis ist südlich von Festung Neugrad. Ich wünsche euch viel Glück und kommt bitte alle gesund wieder“
Marcus und Tarja gingen die Treppe runter und durch eine Tür, sie erkannte den Raum wieder, sie fing an zu zittern, die Erinnerungen kamen wieder, sie spürte die Schmerzen, die ihr hier zugefügten wurden, am liebsten wäre sie weggerannt, aber sie war wie an gewurzelt, sie sah sich an den Fesseln hängen, spürte die Peitschenhiebe und sie sah sich auf dem Boden , den Befehlshaber der über ihr und in ihr war, wie paralysiert schaut sie auf die Stelle, auch noch als Marcus schon in der Uniform wieder auf sie zu kam.
„Tarja was ist los?“, fragte er leise
Sie schreckte auf und schrie ihn an“ Nichts ist los. Verschwinde, das ich mich umziehen kann“
Marcus ging zur Treppe und aus ihrem Blickfeld, aber er beobachtete sie ganz genau und was er dann sah, brachte ihn völlig aus der Fassung. Er sah wie sie sich auszog und dann sah er die ganzen Wunden, die zwar schön älter aussahen, aber offensichtlich nicht abheilten, ihr Körper wirkte ausgemergelt, er sah wie sie schmerzhaft das Gesicht verzog, als sie die Uniform wieder über sich zog, sie war zu schwer, noch nie hatte sie so eine schwere Uniform an, er sah wie sie litt, dann sah er wie sie ein Heiltrank zu sich nahm und gefährlich zu schwanken begann, dann lachte sie wie irre.
Er verstand nicht, was da gerade vor sich ging, er ging die Treppe wieder nach oben, das war alles sehr seltsam.
Als Tarja nach oben kam, lächelte sie, aber Marcus merkte, das es nicht echt war.
„Wir können los“, sagte sie