Teil 67 Auf nach Einsamkeit
Teil 67 Auf nach Einsamkeit PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:35 Uhr

„Können wir?“, fragte Marcus
„Aber gern“, sagte Tarja lachend, sie stiegen auf die Pferde und machten sich auf Richtung Einsamkeit. Unterwegs erzählte Marcus wie er die letzten Tage in der Kriegergilde erlebte.
Tarja schüttelte hin und wieder traurig ihren Kopf.
„Haben sie nicht gesagt, wo sie hin wollten? Mir fehlen meine Schwertbrüder und meine Schwertschwester“
„Mir fehlt der Haufen auch, sie wollten erstmal in Choroll bleiben und dann weiter ziehen, aber ich weiss nicht wohin“, sagte Marcus
Tarja seufzte „Es wird ihnen bestimmt gut gehen“
„Man sieht sich immer zweimal im Leben oder hättest du gedacht, das wir Korst in Himmelsrand wiedersehen?“,
Da fiel Tarja wieder ein wie sie damals in Korst Zimmer war und sagte“ Hammer und Amboss“
„Wie bitte? Was meinst du?“, fragte Marcus
„Na das Abbild von Hammer und Amboss, das habe ich damals in Korst Zimmer gesehen“, sagte Tarja
„Meinst du Korst war damals noch in Verbindung mit Marcus Jannus und Valerius?“, fragte Marcus
„Bestimmt! Sie haben die Thalmor immer im Auge gehabt.“, sagte Tarja
„Ob dieser Thalmor wegen Korst aufgetaucht ist?“, fragte Marcus
„Wer weiss das schon? Sie haben ja wegen dem Weißgoldkonkordat überall Zugang und wenn nicht verschaffen sie sich ihn“, gab ihm Tarja zur Antwort
„Sag mal du bewegst dich sehr frei in Himmelsrand, hast du keine Angst, weil du Jarl Ulfric geholfen hast?“
„Die von der Legion überlebt haben, sind durch Galmar´s und Ralof`s Hand gefallen, also ist keiner mehr da, der etwas erzählen konnte, die Obrigkeiten hatten Helgen sofort verlassen als der Drache angriff, sie hatten wohl zuviel Angst sich ihm zustellen.“
„Was es wohl mit dem Drachen auf sich hatte?“, fragte Marcus
„Keine Ahnung, aber er kam zur rechten Zeit, was immer das auch bedeutete“, gab ihm Tarja schulterzuckend zur Antwort
„Gefällt dir Himmelsrand?“, fragte Marcus
„Ja, es ist sehr schön hier. Die Menschen sind zwar etwas unterkühlt, aber wenn man sie näher kennt, können sie sehr freundlich sein von den Ausnahmen spreche ich jetzt nicht“, sagte Tarja
„Wollen wir unterwegs nochmal rasten oder bis Drachenbrügge durchreiten?“, fragte Marcus
„Lass uns weiter reiten wir kommen doch gut voran“, gab ihm Tarja zur Antwort und Marcus nickte. Sie kamen gut voran und ihr Ritt würde von nichts gestört, so das sie in der einsetzenden Dämmerung Drachenbrügge erreichten. Vor der Brücke stiegen beide von den Pferden und führten sie über die Brücke. Tarja war froh, das sie zu Fuss über diese imposante Brücke liefen. Sie hatte links und rechts Steinpfeiler die immer grösser wurden und der Mittelpunkt bildeten 2 grosse Steinpfeiler mit einem grossen Drachenkopf aus Stein. Tarja blieb stehen und schaute sich den Drachenkopf an unten rauschte ein Fluss und auf der anderen Seite konnte man noch die Geräusche einer Sägemühle hören.
„Hätte ich doch nur mein Buch dabei, so was gehört gezeichnet“, dachte sie
„Hier gibt es kein Geschäft, oder?“, fragte sie
Marcus grinste“ Nein, hier sagen sich Fisch und Libelle gute Nacht, hier gibt es nur eine Taverne. Brauchst du was?“
„Ich hätte gern Papier und Malkohle“, sagte Tarja
„So was bekommen wir erst in Einsamkeit“, sagte Marcus
„Na gut ist ja nicht zu ändern“, sagte Tarja
Sie stellten die Pferde vor der Taverne ab und betraten sie.
Marcus fragte nach einen Zimmer für die Nacht und bestellte etwas zu essen und trinken.
Da in der Taverne kaum etwas los war, gingen beide früh zu Bett.
Da das Zimmer nur ein Bett hatte, schlief Marcus im Schlafsack auf dem Boden.
Irgendwann in der Nacht wurde Marcus wach, Tarja warf sich im Schlaf hin und her und sie stöhnte gequält, also stand er auf, setze sich auf die Bettkante und strich ihr über den Kopf und griff nach ihrer Hand, er spürte wie sie langsam wieder ruhiger wurde und als sich der erholsame Schlaf wieder bei ihr eingestellt hatte, legte er sich wieder in den Schlafsack.
Als er gegen morgen wach wurde, spürte er etwas in seinem Rücken, langsam drehte er sich rum und öffnete die Augen, Tarja lag neben ihm, er lächelte, er rutschte etwas zur Seite und zog sie an sich und legte das Fell über sie, küsste sie sanft auf die Wange und schloss seine Augen nochmals. Wach wurde er als er sanfte Lippen auf seinen spürte, er öffnete die Augen und sah wie Tarja ihn anlächelte“ Na Schlafmütze gut geschlafen?“
Er rieb sich die Augen und sagte“ Ja, es war etwas unbequem auf dem Boden“
„Wollen wir dann frühstücken und weiter reiten?“, fragte Tarja
„Gern, ich würde heute Nacht gern in einem bequemen Bett schlafen“, ächzte er und stand auf, seine Knochen knacken, was Tarja dazu bewog zu kichern.
„Was kicherst du da?“, fragte Marcus
„Nix schon gut, alter Mann“, lachte Tarja und krabbelte aus dem Fell und zog sich an.
Marcus packte sie und zog sie an sich“ So, so alter Mann, warte nur wenn wir allein sind, dann zeig ich dir mal wie alt ich bin“
Tarja lachte „Na da bin ich aber mal gespannt.“
Sie löste sich von ihm und scheuchte ihn zum Frühstück bestellen. Sie packte die Sachen zusammen und setzte sich zu Marcus an den Tisch.
„Bezahlt habe ich schon, wir können dann los, wenn wir gegessen haben“, sagte Marcus
„Sehr schön, irgendwie freu ich mich auf eure Hauptstadt“, sagte Tarja.
Nachdem Frühstück bedankten sie sich bei der Tavernenbesitzerin und machten sich auf den Weg nach draussen, sie stiegen auf die Pferde und ritten Richtung Einsamkeit.
„Tarja kann ich dich etwas fragen“, fragte Marcus nach einiger Zeit
„Aber natürlich“, sagte Tarja
„Schaffst du das Gespräch in Einsamkeit vielleicht allein?“
„Aber warum das?“, fragte Tarja
„Na ja mein kleiner Bruder, lernt doch in Einsamkeit bei einem Pfeilemacher und ich würde ihn gern kurz besuchen“, sagte Marcus
„Aber natürlich kannst du ihn besuchen, aber versprich mir eins“, sagte Tarja
„Was soll ich dir versprechen?“, fragte Marcus
„Wir gehen zusammen einkaufen, du sollst mir die Stadt zeigen“
„Ja das machen wir, wir können ja durchaus Zeit in der Stadt einplanen“, sagte Marcus
„Das wäre schön“, sagte Tarja
Die Reise nach Einsamkeit ging ohne Probleme voran, die Strasse stieg langsam an, gegen Mittag sagte Marcus, wir müssen die Pferde an den Ställen abstellen und den Rest zu Fuss gehen.“
„Kein Problem ich laufe mal gern wieder“, sagte Tarja
Bald hatten sie die Ställe erreicht und Marcus fragte den Stallwirt, nach den Kosten.
„Wie lange bleibt ihr in Einsamkeit“, fragte der Pferdewirt
„Wir hatten so 2-3 Tage eingerechnet“, sagte Marcus
„ Dann bekomme ich für beide Pferde, 50 Septime“, sagte der Pferdewirt
Marcus zählte die Goldstücke ab und reichte sie dem Mann, dieser bedankte sich und sagte“ Die Pferde sind in guten Händen“
Marcus und Tarja nahmen ihre Rucksäcke und machten sich auf den Weg.
Sie mussten wieder ein Stück zurücklaufen, die Strasse Richtung Einsamkeit wurde immer steiler.
„Der Blick muss fanatisch sein“, schwärmte Tarja
„Ja den werde ich dir zeigen, es gibt einen Teil der Mauer, den man auch als normaler Mensch betreten darf, dort stehen Bänke, wo man die Aussicht geniessen kann“, sagte Marcus
Tarja hackte sich bei Marcus unter und sagte“ Es ist schön mit DIR hier zu sein“
Marcus lächelte , sagte aber nichts, er war sehr glücklich über die Situation und das sie ihm verziehen hatte.

Zuletzt aktualisiert am 30.12.15 um 13:37 Uhr