Teil 68 Willkommen in Einsamkeit
Teil 68 Willkommen in Einsamkeit PDF 
Geschrieben von: Bianca   
30.12.15 um 13:36 Uhr

„So da wären wir“, sagte Marcus, sie standen vor dem grossen Tor, was von zwei kaiserlichen Soldaten bewacht wurde.
Sie wurden kontrolliert und über ihren Besuch in der Stadt ausgefragt, aber da beide ehrlich waren, durften sie trotz der Waffen die beide bei sich hatten, in die Stadt.
Der Soldat öffnete das Tor für sie, es dauerte etwas bis das massive Tor sich öffnete und beide die Stadt betreten konnten.
Marcus sagte zu Tarja „Da ist der zwinkernde Skeever, wir sehen uns dann nachher wieder.“
Tarja nickte und sagte“ Dann werde ich uns erst zuerst ein Zimmer mieten. Viel Spass bei deinem Bruder“
„Ich hoffe er erkennt mich noch und dir viel Glück mit dem neuen Rekruten“
Er gab ihr einen Kuss auf die Wange und ging weiter. Tarja öffnete die Tür zu dem Gasthaus und trat ein. Es sah sehr sauber und gemütlich aus, sie ging Richtung Theke und wurde von einem Mann freundlich begrüsst „Guten Tag die Dame, mein Name ist Corpulus Vinius, was kann ich für euch tun?“
„Ich würde gern ein Zimmer für zwei Personen für 2-3 Nächte mieten und sagt mir Corpulus, hält sich hier jemand auf, der sonst nicht hier ist?“
„Ja, da ist tatsächlich vor ein paar Tagen ein Khajiit aufgetaucht, er war sehr interessiert an dem Zettel, den vor ein paar Wochen ein alter Mann aufgehängt hatte und seitdem ist er hier und wartet“
„Dann bin ich wohl richtig, aber nun würde ich mich freuen, wenn Ihr mir erstmal das Zimmer zeigen würdet“
„Sehr gern, meine Dame, dann folgt mir bitte“, sagte er und trat hinter der Theke hervor
„Wir haben auch ein Baderaum der sich unten im Keller befindet, wenn Ihr ihn nutzen möchtet“ Sie gingen die Treppe nach oben und der Wirt öffnete eine Tür „So bitte hier wäre das Schlafzimmer mit allem was das Herz begehrt, es ist das einzige Zimmer mit Balkon, gefällt es euch?“
„Ja, es ist ein sehr schönes Zimmer“, sagte Tarja und gab dem Wirt schon mal ein Trinkgeld, er schaute etwas unsicher auf das Gold, aber dann bedankte er sich, er reichte Tarja noch einen Zimmerschlüssel und ging wieder nach unten.
Tarja stellte ihren Rucksack ab und öffnete die Tür vom Balkon um etwas frische Luft rein zulassen.


Dann verließ sie das Zimmer, schloss die Tür ab und ging runter in den Schankraum, sie bestellte 2 Krüge Met und ging damit zu dem Khajiit, sie setzte sich an den Tisch, der Khajiit schaute sie an, Tarja lächelte und schob den Met zu ihm und sagte dann“ Wir suchen nach erfahrenen Wachen. Seid Ihr wegen des Aushanges hier?“
„Ja, die Beute hat den Jäger gefunden, nicht?“
Tarja lachte“ Die Jagd auf mich würde euch keinen Spass machen“
„Nein? Joto versteht das und das ist gut. Aber der Jäger wartete auf euch.“
„Joto, also wenn Ihr wegen Arbeit hier seid, was könnt Ihr uns bieten?“
„Joto diente auf vielen Schiffen. Joto war Matrose und Wache. Joto könnte viele Geschichten von vielen seltsamen Orten erzählen. Der Jäger kann mit Schwert und Bogen umgehen. Joto sieht gut in der Nacht und kann gut schleichen“, er nahm einen großen Schluck Met
„Warum segelt Ihr nicht mehr?“, fragte Tarja
„Oh schlecht, letztes Schiff war sehr schlecht. Seeleute mögen Joto´s Hund nicht. Seeleute töteten Hund“, sagt der Khajiit traurig
„Euer Hund?“, fragte Tarja
„Ja, Joto mag Hunde. Hunde sind hübsch! Kann Joto einen Hund bekommen?“
„Wenn ich einen finden kann, werde ich sehen was ich tun kann. Ihr habt euer letztes Schiff verlassen, warum?“
„Nach Tod von Hund, oh Joto traurig, schlimm, so schlimm. Joto gehen und bleiben in Himmelsrand. Arbeit suchen“
„Gut, wenn ihr es nach Helgen schafft, werden wir euch eine Chance geben“
„Oh Test und wenn der Jäger es schaffen, dann bestanden. Sehr schlau. Joto packen und gehen nach Helgen“ (Mike Hancho Helgen Reborn)
Er trank seinen Met aus, bedankte sich bei Tarja und verließ das Gasthaus, Tarja lehnte sich zurück und genoss die Stille des gemütlichen Gastraumes.
„Da bist du ja!“, hörte sie Marcus Stimme
„Oh du bist schon wieder da?“, fragte Tarja
„Ja, mein Bruder ist auf Heimaturlaub“, sagte Marcus
„Das tut mir leid“, sagte Tarja
„Sein Lehrmeister war sehr freundlich und hat mir bereitwillig Auskunft gegeben. Draki war immer etwas schwierig, aber er wäre wohl sehr gelehrig und macht seine Sache gut. Aber was langweile ich dich mit Familienangelegenheiten“
„Wie alt sind deine Geschwister?“, fragte Tarja
„Meine 2. Schwester Ysra ist 32, sie knapp nur ein paar Monate nach mir auf die Welt, Draki ist 24 Jahre alt, wie du und Eija ist 20.“
„War es schwer mit so vielen jüngeren Geschwistern?“
„Nein für mich nicht, meine Mutter hatte ja Zeit für uns Kinder“, sagte Marcus, er sah das Tarja traurig wurde, wenn er über Familie sprach, also lenkte er das Gespräch auf ein anderes Thema.
„Und wenn hast du hier vor gefunden für Helgen?“
„ Ein Khajiit namens Joto, er war Matrose und Wachmann auf einem Schiff, aber er wollte nicht auf dem letzten Schiff bleiben, also ist er hier im Hafen geblieben, auf der Suche nach Arbeit.“
„Und ist er uns nützlich?“, fragte Marcus
„Ja er kann mit dem Schwert und Bogen umgehen, er kann sehr gut schleichen und nachts sehen“, sagte Tarja
„Na das hilft uns doch schon mal weiter“, sagte Marcus
„Ja, finde ich auch, willst du jetzt erstmal ins Zimmer?“, fragt Tarja
„Das wäre nett, ich würde gern ein paar Briefe schreiben“, sagte Marcus
„Ja, ich würde gern an Vater schreiben“, sagte Tarja
„Na dann auf nach oben“, sagte Marcus, sie standen von ihren Stühlen auf und Tarja ging vor, als sie vor der Tür standen, schloss Tarja auf und öffnete die Tür.
Marcus betrat das Zimmer „Sieht doch gemütlich aus und sogar mit Balkon“
„Im Keller gibt es sogar einen Baderaum“, sagte Tarja
„Na das ist doch schön. Schau mal ich habe dir ein Buch und Malkohle mitgebracht und auch natürlich Tinte und Papier“, sagte Marcus
„Oh das ist aber lieb von dir“, sagte Tarja und küsste ihn auf die Wange. Sie zog die Stiefel aus, schnappte sich das Buch und die Malkohle und setzte sich auf den Balkon und begann zu zeichnen, Marcus setzte sich zu ihr und begann Briefe zu schreiben.
„An wenn schreibst du?“, fragte Tarja
„Na einmal an Korst und einmal an meine Eltern“, gab ihr Marcus zur Antwort
„Meinst du ich kann Felen schreiben, wenn er mich per Brief erreichen möchte, das ich mich in Helgen aufhalte, aber es dauern kann bis ich mich wieder melde?“
„Natürlich kannst du das machen“, sagte Marcus
Tarja nickte zufrieden und widmete sich wieder ihrer Zeichnung.
Marcus war schon lange fertig mit seinen Briefen, aber Tarja malte noch immer, also ging er nach unten und bestellte Essen und Trinken, was sie dann auf dem Zimmer essen wollten.
Er wollte sie nicht stören, den er wusste wie sehr sie das jetzt brauchte um ihre Gedanken zu sortieren, sie hatte viel aufzuarbeiten und daher liess er sie in Ruhe.


Marcus fragte den Wirt, wo er seine Briefe abgeben könnte und der Wirt meinte“ Der Kurier müsste bald kommen. Wohin sollen die Briefe?“
Marcus erklärte dem Wirt wo sie hin geliefert werden sollten und gab den Wirt 20 Septime, wohl wissend dass der Kurierdienst nicht so teuer ist.
„Soll ich euch das Essen nach oben bringen?“, fragte der Wirt
„Ja, das wäre nett und eine Flasche euren besten Weines bitte“, sagte Marcus
„Aber gern doch, ich stelle das Essen vor der Tür ab und klopfe dann kurz an die Tür, wäre euch das genehm?“
„Ja, das wäre nett“, sagte Marcus und ging wieder nach oben.
Wieder im Zimmer angekommen, setzte sich Marcus auf das Bett und schaute nach draussen, wo Tarja noch immer sass, er beobachtete sie und dann traf er eine Entscheidung. Er griff nach seinem Rucksack und stellte ihn auf das Bett. Er öffnete ihn und begann nach etwas zu suchen. Ganz unten fand er das hölzerne Kästchen mit blauem Samt überzogen, er zog es heraus, öffnete es vorsichtig und lächelte. Er würde sie heute nachdem Abendessen und bei einem schönen Glas Wein fragen, ob sie ihn heiraten wollte, mehr als nein konnte sie nicht sagen. Als Tarja sich draussen rührte, liess er das Kästchen wieder in den Rucksack gleiten und stellte den Rucksack zurück auf den Boden.
Tarja streckte sich lauthals und wohlwollend und stand von ihrem Stuhl auf.
Sie ging ins Zimmer und strahlte Marcus an“ Das tat so gut. Das Malen, das Schreiben, es mir sehr gefehlt. Kommt noch ein Kurier? Ich habe den Brief für Vater fertig“
„Der Wirt meinte, der Kurier kommt heute noch, soll ich den Brief für dich runter tragen?“, fragte Marcus
„Nein ich gehe selbst, ich brauche etwas Bewegung“, sagte sie lachend, drückte ihm ein Kuss auf die Wange und ging zur Tür raus, da lief sie dem Wirt über den Weg, der gerade ihr Essen nach oben brachte.
„Langsam, meine Dame, ihr rennt mich ja über den Haufen“, sagte der Wirt
„Oh es tut mir leid“, sagte Tarja
„Ist ja nichts passiert“, sagte der Wirt und stellte die Platte mit dem Essen auf den Tisch ab.
„War der Kurier schon da?“, fragte Tarja
„Nein, noch nicht, also wenn ihr noch etwas für ihn habt, dann gebt mir den Brief.“, sagte der Wirt
„Er soll an die Magiergilde in Winterfeste gebracht werden, zu Händen von Felen Fyr“, sagte Tarja
„Ich notiere es mir“, sagte der Wirt
„Was bekommt ihr dafür?“, fragte Tarja
„Oh, euer Begleiter hat schon mehr als angemessen für die Briefe bezahlt“, sagte der Wirt „Lasst euch das Essen schmecken, ich muss nach unten das Abendgeschäft beginnt bald“
Tarja bedankte sich, nahm die Platte mit dem Essen und ging zurück in das Zimmer.
„Habe das Essen mitgebracht“, sagte Tarja
„Möchtest du auf dem Balkon essen?“, fragte Marcus
„ Ja das würde ich gern“, lächelte sie
„ Na dann auf. Sag mal möchtest du heute noch ein wenig nach unten in den Gastraum?“, fragte Marcus
„Ach nein heute würde ich lieber oben bleiben, vielleicht können wir noch etwas auf dem Balkon sitzen, bis wir müde sind“, sagte Tarja
Das passte Marcus sehr gut für das was er vor hatte und er sagte“ Ja, das können wir gern machen.“
Marcus stellte das Essen auf den Tisch und schenkte 2 Weinbecher mit schwerem süssen Wein ein.
„Kommst du?“, fragte Marcus
„Ja sofort“, sagte Tarja
Tarja trat auf den Balkon und setze sich auf den Stuhl.
„Ich hoffe ich habe mit dem Fisch alles richtig gemacht“, sagte Marcus
„Ja, das ist schon in Ordnung“, gab sie ihm zur Antwort und trank einen Schluck Wein.
Marcus merkte das ihre Stimmung gerade nicht sonderlich gut war, er seufzte und stellte sein Vorhaben wieder zurück.
„Der Wein ist lecker“, sagte Tarja und schwenkte den Weinbecher leicht „Ich hoffe ich bekomme keinen Brummschädel davon“
„ Solange du die Flasche nicht in dich reinkippst“, sagte Marcus
„Na, ich hoffe du hälst mich vom Vollrausch ab“, sagte Tarja
„Du bist doch alt genug, du wirst schon wissen, wann du genug hast“, gab Marcus ihr zur Antwort
Tarja stellte ihren Weinbecher auf sich auf den Tisch, beugte sich vor und schaute Marcus lange und still in die Augen. Marcus konnte den Augenkontakt zu ihr eine Zeit lang halten, aber irgendwann blickte er zur Seite und fragte“ Warum starrst du mich so an?“
Tarja stützte ihre Ellenbogenbogen auf den Tisch, legte die Hände zusammen und stürzte ihren Kopf darauf“ Du hast was vor? Du wolltest mich etwas fragen, oder? Warum hast du es nicht getan“, fragte sie
Marcus schaute sie mit grossen Augen an“ Was machst du in meinem Kopf?“
„Marcus, ich kenne dich, ich habe zwar meine Magiefähigkeiten verloren, aber mein Gespür für dich noch nicht“
Er starrte auf die Tischplatte und sagte leise“ Ich wollte dich etwas fragen“
„Was hält dich davon ab?“, fragte Tarja
„Deine Laune“, antwortete Marcus
„Was ist mit meiner Laune?“
„Na du wirkst als wärst du schlecht drauf“, sagte er
„Nein ich bin nicht schlecht drauf, wir kommst du darauf?“, fragte sie
„Du bist vorhin so seltsam auf den Balkon getreten“
Tarja streckte ihre Hand aus und legte sie an Marcus Wange „Mir geht es wirklich gut! Du musst dir keine Sorgen machen und wenn ich wirklich schlecht drauf bin, dann werde ich es dich wissen lassen“
„Das wäre nett, offenbar hab ich mein Gespür für dich verloren“
„Mach dir keinen Kopf darüber, du bist hier, ich bin hier, wir sind wieder zusammen und das allein zählt, alles andere ist unwichtig. Lass uns auf uns anstossen“, sie zog ihre Hand zurück und nahm ihren Weinbecher wieder in die Hand und prostete Marcus zu.
Der dritte Becher stieg ihr allerdings zu Kopf und sie begann zu kichern.
„Ohhhh…issch…glaub….isch… habt…..ha…habe…genug“
„Magst du rein?“, fragte Marcus
„Oh nein..isch will…noch…hier…schitzen…bleiben“, kicherte sie
„Komm wir setzen uns auf die Bank“, sagte Marcus, er half ihr hoch und sie setzten sich auf die andere Seite des Balkons.
„Schau….die….Schterne…so….schön“, sie legte ihren Kopf an Marcus Schulter und starrte in den Nachthimmel.
„Ist dir nicht kalt?“, fragte Marcus
Sie schüttelte den Kopf und schaute weiter in die Sterne, Marcus legte seinen Arm um sie und sich drückte sich fester an seine Schulter.
Dann schaute sie ihn an und lächelte, als er ihr den Nacken kraulte, sie seufzte leise auf.
Marcus legte seine Hand unter ihr Kinn und küsste sie sanft.
Sie schaute ihn an und lächelte, er kannte dieses Lächeln, er wusste was sie wollte.
„Wir sollten nicht, Tarja“
„Warum?“
„Du hast zuviel Wein intus und der Tee danach, würde dir nicht bekommen“
„Angst das ich schwanger werde?“
„Im Moment ja, sollten wir zur Ruhe kommen, habe ich nichts dagegen, dir zu zuschauen, wie du deine Kleider weiter machst oder dich morgens übergibt“, sagte er
„Aber ihr Männer wisst doch wie Frauen nicht schwanger werden“, sagte Tarja
„Ja, aber das ist nicht die Art wie ich mit dir zusammen sein möchte“, sagte Marcus ernst
„Warum?“, fragte Tarja
„Du hast selbst erfahren, wie schmerzhaft es ist und das tu ich dir nicht an“, gab er ihr zur Antwort, sie seufzte und legte ihren Kopf wieder an seine Schulter.
„Komm lass uns rein gehen, es wird kühl“, sagte Marcus
Tarja nickte und stand auf, beide gingen in ihr Zimmer, schlossen die Balkontür und zogen die Vorhänge zu und machten sich bettfertig.


Als Tarja am nächsten Morgen wach wurde, schlief Marcus noch tief und fest, also stand sie auf und zog sie sich an. Leise verliess sie das Zimmer und ging in den Gastraum.
Dort stand eine jüngere Ausgabe des Wirts vom letzten Abend, sie begrüsste ihn und er schaute sie an „Oha, mein Vater hat nicht übertrieben, ihr seid wirklich ansehnlich“
„Und ihr seid sehr direkt“, sagte Tarja
„Ja, als Wirt muss man das sein, ihr glaubt ja nicht, wie sich manche gehen lassen, da muss man schon direkt sein um sie zum gehen zu bewegen, wenn sie genug haben. Was kann ich für die hübsche Maid tun?“
„Ich hätte gern ein Frühstück für zwei“, sagte Tarja
„Für zwei? Ladet ihr mich zu einem Frühstück auf eurer Zimmer ein?“
Tarja schaute ihn an und fragte dann“ Wie alt seid ihr?“
Er grinste sie siegessicher an, weil er sich Erfolg bei ihr ausrechnete und sagte“ Ich bin 25 Jahre alt, meine Hübsche“
Tarja machte einen Schritt auf die Theke zu, stütze ihre Ellbogen auf der Theke ab und schaute dem jungen Mann fest in die Augen“ So 25 Jahre alt also? Das ist schlecht für euch!“
Der junge Wirt war jetzt nicht mehr ganz so selbstbewusst und fing an zustammeln“ Wie….weshalb…warum?“
„Sagen wir es mal so, ich mag meine Männer etwas älter und mit beiden Beinen fest im Leben stehen und mir das Wasser reichen können und davon seid ihr weit entfernt und jetzt hätte ich gern ein Frühstück für zwei, wenn es geht“
„Ab…aber natürlich“, sagte der junge Wirt
„Sorex, was machst du hier? Du sollst die Tische abwischen und die Gäste in Ruhe lassen. Es tut mir leid meine Dame, mein Sohn denkt es gehört ihm hier schon alles“
Grummelnd verliess Sorex die Theke und begann die Tische abzuwischen.
„Was hättet ihr den gern zum Frühstück“, fragte der Wirt
„Warum überrascht ihr mich nicht?“, fragte Tarja
„Also egal?“, fragte er
„Ja genau“, lachte Tarja
„Okay ich bring es dann nach oben und stell es vor die Tür“, sagte der Wirt
Tarja nickte und ging wieder nach oben, als sie ins Zimmer kam, lag Marcus noch immer im Bett, sie lächelte und ging auf den Balkon, das Wetter war wieder sonnig und angenehm.
Plötzlich wurde sie in die Arme geschlossen und auf die Wange geküsst“ Guten Morgen Tarja, du bist schon wach? Warum hast du mich nicht geweckt?“
Sie drehte sich rum und schaute Marcus noch in die verschlafenen Augen, er hatte nur eine leichte Leinenhose angezogen.
„Na du hast so schön geschlafen, ich wollte dich nicht wecken, ich hab uns schon Frühstück bestellt. Du glaubst nicht was mir passiert ist“, sagte sie zu ihm
„Was war den los?“, fragte Marcus
„Na als ich runter kam, stand der Sohn des Wirtes hinter der Theke und er war sehr selbstbewusst und dachte er hätte Erfolg bei mir“ Sie spürte wie sich Marcus anspannte und er fragte“ Und hat er?“
Tarja lächelte ihn an und sagte „Iwo, ich habe ihm gesagt das ich meine Männer gern älter habe und danach sagte er nichts mehr“
„Deine Männer?“, fragte Marcus
„Naja mein Mann ist doch älter“, lachte sie
„Musst du mir immer mein Alter unter die Nase reiben?“, fragte Marcus leicht eingeschnappt
„Ja, das muss ich, weil du mir wert und teuer bist und ich dich genauso richtig und gut finde. Was soll ich mich so einem jungen Kerl? Der wäre doch heillos mit mir überfordert, ich brauche doch eine strenge Hand“, sie kicherte
„Du meinst wohl eine starke Hand“
„Ja, die auch“, lachte sie
„Du bist unmöglich“, sagte er und zog sie an sich
Etwas später klopfte es an die Tür und eine Stimme sagte“ Das Frühstück ist fertig“
Tarja löste sich von Marcus und holte das Frühstück, sie stellte das Tablett auf das Bett und grinste
„Willst du im Bett frühstücken?“, fragte Marcus
„Oh ja, das hab ich noch nie gemacht, komm her“
Marcus schüttelte lachend den Kopf“ Ich will aber heute Nacht kein Genörgel hören, das du auf einem Krümel liegst“
„Wir frühstücken ja auch auf deiner Bettseite“, lachte sie
„Ich glaub ich stopf dir mal dein freches Mundwerk mit einem Brot“, lachte Marcus
Sie setzen sich gemütlich auf das Bett und tranken Apfeltee, Tarja griff nach einem runden dicken Nahrungsmittel und fragte“ Was ist das?“
„Das ist ein Brötchen, schau“, Marcus nahm ein Messer, schnitt es auf, strich Butter drauf und legte eine Käsescheibe darauf und reichte es Tarja
„Dankeschön“, sagte sie und biss in die Köstlichkeit „Mhhhhhh lecker“, sagte sie schmatzend
„Der Tee schmeckt gut. Apfeltee kannte ich auch noch nicht“, sagte Marcus
Danach griff sie nach einem Ei und schaute es sich an „Die kann man auch essen?“
Marcus schaute sie fragend an“ Hast du noch nie ein Ei gegessen?“
„Nein noch nie, schmecken die denn?“
„Mir schon, aber ich mag sie so wie sie meine Mutter macht“, sagte Marcus
Tarja klopfte gegen das Ei
„Du musst es schälen“, sagte Marcus
„Wie denn?“
Er nahm das Ei und schlug es leicht auf das Nachttischschränkchen, die Schale sprang auf, er reicht es ihr „Nun kannst du es schälen“
Tarja schälte das Ei und biss hinein „Und wie schmeckt es?“, fragte Marcus
„Seltsam, etwas glibberig, aber es schmeckt für das erste Mal nicht schlecht“, sagte Tarja
„Gehen wir dann nachdem Frühstück zu den Händlern?“, fragte Marcus
„Aber natürlich, darauf freue ich mich schon“, sagte Tarja

Zuletzt aktualisiert am 25.05.16 um 13:18 Uhr