Teil 001
Teil 001 PDF 
Geschrieben von: Bianca   
19.08.18 um 15:02 Uhr

 

 

Helgen

Endlich hatten sie Helgen erreicht, vor dem Stadttor stiegen sie von den Pferden und führten die Pferde in das kleine Ort, indem es zu ging wie im Taubenschlag.

Tarja hörte den Schmied, der auf seinem Amboss Metall zurecht hämmerte, Frauen trugen Körbe durch die Gegend, Kinder spielten in den Straßen fangen.

„Oh wir sind offenbar passend zum Markttag angekommen, sonst ist hier eigentlich recht wenig los“, sagte Felen

„Was ist ein Markttag?“, fragte Tarja

„Naja du siehst ja, hier oben wächst nicht so viel, daher kommen die Bewohner aus Falkenring, Flusswald und Rifton hier her um mit den Menschen hier zu handeln, ich hoffe wir bekommen noch ein Zimmer in der Taverne“, sagte Felen

„Dann schau du nach dem Zimmer und ich schaue mich hier etwas um, vielleicht kann ich ja, das ein oder andere gebrauchen“, sagte Tarja

Sie schlenderte durch die Gasse und schaute mal hier und mal da, man konnte Waffen, Nahrung, Kleider, Rüstungen und Alchemiebedarf kaufen.

An dem Stand mit dem Alchemiebedarf blieb sie stehen und sie betrachte die vielen bunten Flaschen in verschiedenen Größen und der Preis lag hoch, die Zutaten waren billig, aber was nutzten ihr die Zutaten, wenn sie ihre Werkzeuge dafür nicht hatte. Also ging zu weiter zu einem Stand, wo allerlei Gebäck, Brote und Kuchen verkauft wurde. Sie schnupperte die Gerüche waren zu verführerisch und ihr Magen meldete sich, aber sie fühlte sich erschlagen von der Auswahl.

„Nimm eins der Cremetörtchen“, hörte sie Felen sagen „Die sind lecker, wenn du mich suchst, ich kaufe Zutaten am Alchemiestand“

Also kaufte Tarja ein Cremetörtchen und biss hinein, ihre Geschmacksnerven schienen zu explodieren, noch nie hatte sie so etwas Leckeres gegessen, es war cremig, süß, klebrig und war jede Sünde wert.

Dann ging sie zurück zu dem Alchemiestand, wo Felen eifrig Zutaten kaufte und mit den Ogerzähnen handelte, Felen handelte den besten Preis für sich heraus und musste so nur noch recht wenige Goldstücke an die Händlerin zahlen.

„Und wie stellst du jetzt Tränke her? Hast du deine Sachen dabei?“, fragte Tarja

„I Wo, jede kleine Taverne hat einen Alchemiestisch, wo man Tränke herstellen kann, komm ich zeige es dir, Vilod will dich auch gern kennenlernen“

Tarja folgte Felen zu der Taverne und er öffnete die Tür und ließ Tarja den Vortritt.

„Oh ist das aber gemütlich“, quietschte sie vor Freude und ließ sich an dem großen Feuerbecken in der Mitte nieder, nicht dass es ihr kalt gewesen wäre, aber das Feuer knisterte so schön vor sich hin.

„Vilod, komm doch mal, ich möchte dir mein Mädchen vorstellen“, rief Felen durch die Taverne

„Ja sofort, warte ich bring uns etwas zu trinken mit“, rief Vilod zurück.

Vilod stellte ein Tablett auf den Tisch, ging auf Tarja zu und begrüßte sie mit einem Handschlag.

Er setzte sich und fragte “ „Aber jetzt sagt doch mal was treibt euch in die alte Heimat?“

„Ach in Bruma wurde die Luft für die Gilde zu dünn, die Thalmor haben uns überprüft und die Synode hat uns überwacht, bis wir aufgegeben haben, einige haben sich der Synode angeschlossen und die die nicht wollten, haben die Gilde verlassen, ich bin auf dem Weg nach Winterfeste zur Akademie“

„Tarja bist du auch in der Magiergilde gewesen?“, fragte Vilod

„Ich war es 10 Zyklen lang und dann bin ich zur Kriegergilde und ich bin auf dem Weg nach Rifton, dort lebt die Familie von dem Mann den ich liebe“, antwortete Tarja ihm

„Häh? Das versteh ich nicht. Den Mann den du liebst kommt aus Rifton?“

„Ja, er ist dort aufgewachsen und hat Himmelsrand aber im Alter von 18 Jahren verlassen und ist nach Choroll zur Kriegergilde und dort habe ich ihn kennengelernt, er ist noch in Cyrodiil und auf dem Weg hierher“, sagte sie

„Und da sucht ihr euch ausgerechnet Himmelsrand aus? Aber die Gegend um Rifton hat viel schönes, du wirst die Gegend mögen.“, sagte Vilod

„Ich denke ich werde es überall mögen, wo Marcus auch ist, er fehlt mir“, sagte Tarja leise

„Naja ein paar Tage wirst du noch ohne ihn auskommen“, sagte Felen

„Es ist schön, dich mal wieder zusehen Felen, aber der Zeitpunkt ist schlecht, überall im Land brodelt es. Wir Nord haben es schwer unter dem Weissgoldkonkordat, die Thalmor schänden jeden Schrein von Talos in der Wildnis, kaiserliche Soldaten haben überall Lager, Himmelsrand ist im Moment sehr angeschlagen.“

„Gibt es einen sicheren Weg?“, fragte Felen

„Nach Winterfeste? Das ist für dich doch kein Problem, als Dunmer wirst du nicht behelligt, ausser vielleicht in Windhelm“, sagte Vilod

„Und mit welchen Problemen muss ich rechnen, wenn ich nach Rifton möchte“, fragte Tarja

„Durch die Schlucht? Erstmal mit keinen Problemen, erst wenn der Wald wieder anfängt, dann bekommst du es mit der Tierwelt zu tun, wilde wie auch zahme, Wölfe, Bären und vielleicht Frostbissspinnen, Rifton hat sich den Sturmmäntel angeschlossen, daher gibt es auch keine Bedrohung durch Kaiserliche und Thalmor“, sagte Vilod

„Und wem untersteht Helgen?“, fragte Tarja

„Wir gehören zum Fürstentum Falkenring und somit unterstehen wir leider dem Kaiserreich“, sagte Vilod

„Unterhaltet ihr euch noch ein wenig, ich muss noch ein paar Tränke herstellen.“, sagte Felen

Und während Vilod mit einer Geduld der Götter alle von Tarja´s Fragen beantwortete, stellte Felen ihr noch ein paar Flaschen von dem guten Gift her.

Später als Tarja im Bett lag, fragte Felen“ Vilod hast du noch deine gut ausgestattete Bücherei?

Ich benötige das Buch verbesserter Schutz und Ebenherzhaut“

„Warte bis ich abgeschlossen habe, dann gehen wir mal runter in den Keller und schauen mal“

Es war weit nach Mitternacht, als Vilod und Felen, den Keller der Taverne betraten, Vilod hatte die Bücher schön sortiert, so das Felen die Bücher, nach kurzer Zeit fand.

„Was kriegst du dafür?“, fragte Felen

„Na du bist doch ein Freund und was nehme ich von Freunden?“, fragte Vilod

„Ja, das weiss ich noch, aber du wirst die Bücher für immer verlieren“, sagte Felen

„Ja, aber das ist doch Sinn und Zweck dieser Bücher und mir ist es lieber du nimmst sie, als jemand anderes“, sagte Vilod

„Du kannst Tarja ja hier runterlassen, sie wollte noch etwas hierbleiben, nur falls ihr mal langweilig sein sollte“, sagte Felen und nahm die beiden Bücher.

„Brauchst du sonst noch etwas?“, fragte Vilod

„Ja vielleicht etwas schlaf“, lachte Felen

Tarja war nach dem Abendessen auf das gemietete Zimmer gegangen und begann wieder ihre Erlebnisse aufzuschreiben, sie fand Helgen ist ein schönes Fleckchen in dem man schön Leben könne, morgen würde sie die Umgebung etwas erkunden.

Sie gähnte und rieb sich die Augen, es wurde Zeit ins Bett zugehen und so zog sie sich um

und legte sich in das Bett.

Windhelm zur selben Zeit, nachdem Vorfall in Einsamkeit

„Ein starkes Zeichen, habt ihr gesetzt, mein Jarl. Aber nun steht ihr auf der Feindesliste ganz oben“, sagte Galmar

„Dieses Zeichen musste gesetzt werden, Himmelsrand blutet schon zu lange unter den Kaiserlichen und den Thalmor. Was nutzt uns ein schwacher Grosskönig, der sich noch nicht mal den uralten Traditionen der Nord entgegensetzen kann, er würde den Thalmor und dem Kaiser Himmelsrand auf einer Goldplatte servieren, nein Galmar, ich musste es tun und mein Name steht eh schon seit dem Markarthvorfall ganz oben auf der Liste.“, sagte Ulfric

„Aber können wir diesen Krieg auch gewinnen?“, fragte Galmar

„Meine Truppen sind bereit und ich habe viele fähige Kämpfer, die mir und was noch wichtiger ist, Himmelsrand den Rücken freikämpfen werden“, sagte Ulfric

„Seit sich rum gesprochen hat was in Einsamkeit passiert ist, bekommen wir das Stadttor eingerannt, von Leuten die sich unserer Sachen anschließen wollen und Gerüchten zu Folge, wollen sich Rothwardonen unserer Sache anschließen. Aber sollen wir sie aufnehmen?“

„Rothwardonen sind gute Kämpfer und wir können jeden Mann und Frau brauchen und wie ich hörte, macht das Kaiserreich dasselbe, wer sich uns anschließen will, soll das tun. Hammerfell wurde vom Kaiserreich einfach fallengelassen und Verbündete kann man immer gebrauchen“

„Leider habe ich auch schlechte Nachrichten, vorhin war ein Bote da und offenbar wurde Dunkelwasserkreuzung von den Kaiserlichen eingenommen, die Leute wurden unter Arrest gestellt und die Mine geschlossen“, sagte Galmar

Voller Zorn schlug Ulfric auf den Tisch“ Wir brauchen das Erz aus der Mine, ich muss das überprüfen. Bitte stellt einige Sturmmantel ab, die mich begleiten und außerdem einen Trupp der unser Lager im Fürstentum Falkenring bezieht. Wir müssen handeln, Dunkelwasserkreuzung liegt in unserem Territorium und ich lasse mir das nicht von den Kaiserlichen abnehmen, ich werde es zurückholen“

„Ist das so ratsam? Ihr wollte die sicheren Mauern von Windhelm verlassen und in die Schlacht ziehen?“, fragte Galmar

„Mein Freund, ich bin kein Freund vom Herumsitzen und warten auf das was vielleicht passiert, ich habe schon immer gekämpft, wenn ich es musste und ich werde aktiv für Himmelsrand kämpfen, draußen auf dem Feld zwischen meinen Sturmmänteln, ich trage keine Schlachten auf dem Thron aus und meine Sturmmäntel sollen wissen, das ihr Jarl für sie da ist“

Galmar seufzte und er wusste das er nun nichts mehr sagen musste, wenn Ulfric sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann würde er auch handeln. Also machte er sich auf den Weg und holte den Kommandanten der Sturmmäntel, Ralof von Flusswald, aus der Kaserne.

„Ralof, der Jarl möchte euch sehen“

„Ralof beendete das Training und folgte Galmar in den Palast.

Galmar brauchte ihn in das kleine Besprechungszimmer und nahm dann ein Essen zu sich, bevor er sich an die Arbeit machen wollte

„Mein Jarl, ihr wolltet mich sehen“, sagte Ralof

„Ja, mein Freund setzt euch“ und Ulfric erklärte ihm was er vorhatte

„Bei allem Respekt, mein Jarl, ich habe das von Dunkelwasser auch gehört, aber es könnte auch eine Falle von den Kaiserlichen sein“, sagte Ralof, als Ulfric geendet hatte

„Es könnte natürlich sein, aber ich will sicher sein. steht ihr mir bei Seite, Ralof?“

„Natürlich Ulfric, ich folge euch, das wisst ihr“, sagte Ralof

„Sehr schön mein Freund, dann lasst uns die Route zusammenstellen.“, sagte Ulfric

„Dunkelwasserkreuzung also, groß es ist ja nicht, ich denke mit 5 Sturmmänteln inklusive uns beiden, das reicht. Wir können auf der Straße bleiben oder Querfeld ein reiten, das spart uns ein Tag, mehr als ein paar Wölfe oder Bären läuft uns da nicht über den Weg“, erklärte Ralof

„Die Riesen nicht zu vergessen“, sagte Ulfric

„Ach die lassen uns in Frieden, es sei denn Ihr wollt euch mit ihnen messen“, lachte Ralof

„Ich schätze mal da brauch ich mehr als ein Thu'um, der fällt nicht so leicht wie Torygg“, sagte Ulfric schulterzuckend

„Gut dann würde ich sagen, wir machen uns morgen auf den Weg“, sagte Ralof

„Ja, ich werde dann noch mit Galmar reden, weil er soll das besprochene Lager im Fürstentum Falkenring fertig machen, wir werden uns dann alle dort treffen, das Lager liegt nah an Helgen und von da aus ist es auch nicht weit nach Falkenring, wenn wir Festung Neugrad erstmal eingenommen haben, bleibt Siddgeir nichts anders übrig als aufzugeben“, sagte Ulfric

„So soll es sein, mein Jarl“, sagte Ralof und macht sich auf den Weg zurück in die Kaserne.

Helgen

„Du willst schon wieder weg? fragte Tarja

„Ja, ich habe noch einen weiten Weg bis Winterfeste, aber du bist hier gut aufgehoben und Vilod kann bestimmt etwas Hilfe gebrauchen, natürlich nur wenn du helfen willst“, sagte Felen

„Ja das kann ich gerne machen, aber ich muss doch nichts dafür tun, oder?“, fragte Tarja und ihre Augen verfinsterten sich

„Was sollst du denn dafür tun? Ich verstehe die Frage nicht!“, sagte Felen

„Na Männer verlangen doch Dinge von Frauen“, sagte sie

„Ach das! Wie kommst du auf die Idee?“, fragte Felen

„Keine Ahnung, ich wollte nur sicher gehen“, sagte Tarja

„Begleitest du mich noch ein Stück?“, fragte Felen

„Ja, aber natürlich Vater“, sagte Tarja und biss in ihr Brot.

Nachdem Frühstück belud Felen das Packpferd und sattelte sein Pferd, Tarja sattelte währenddessen Maya. Dann führten sie die Pferde zur Stadt heraus und setzten sich in den Sattel.

„Ich möchte dir noch etwas zeigen, bevor sich unsere Wege trennen“, sagte Felen

Er ritt langsam vorneweg und Tarja ritt hinter ihm her.

Der Weg schlängelte sich Talwärts, etwas später stoppte Felen die Pferde und sagte“ Da schau“

Sein Finger zeigte auf ein Bauwerk auf einem Hügel“ Das ist das alte Ödsturzhügelgrab, man weiß nie was sich in so alten Hügelgräbern herumtreibt, aber das wollte ich dir nicht zeigen, komm weiter.“

Einige Wegbiegungen später sagte Felen“ Wir sind da“ Er stieg von dem Pferd und Tarja tat es ihm gleich. Er blieb vor drei Steinen stehen und sagte“ Das sind die Wächtersteine, es gibt 13 Stück in ganz Himmelsrand, sie können deine Fähigkeiten steigern, schau sie dir an“

Tarja ging zu den Steinen und schaute sie an, sie sah Figuren darauf, ein Dieb, ein Magier und ein Krieger. „Und jetzt?“, sie schaute Felen ratlos an

„Berühr den Stein der dir zusagt, aber du kannst nur einmal am Tag den Stein berühren und jedes Mal, wenn du einen berührst, verlierst du die Fähigkeiten von dem anderen Stein“, sagte Felen

Tarja berührte den Kriegerstein, das Bild begann zu leuchten, es sah aus wie ein Sternbild und eine Lichtsäule stieg in den Himmel, Tarja schaute ihr hinterher.

„Jetzt hast du solange gesteigerte Kampffähigkeiten, bis du einen neuen Stein berührst“, sagte Felen

„Danke das du mir so etwas schönes gezeigt hast“, sagte Tarja und umarmte ihren Vater zum letzten Mal.

„Aber gern doch, mein Kind. Ich mach mich jetzt mal auf die Reise, aber hier habe ich noch etwas für dich“, er zog einen silbernen Ring aus der Tasche und reichte ihn ihr.

Sie nahm den Ring und steckte ihn an ihren rechten Ringfinger und ein warmes Gefühl durchströmte ihren Körper, sie erschrak.

„Keine Angst, dieser Ring, erhält deine Gesundheit und steigert deine Magie“

„Dankeschön für das schöne Geschenk, Vater und pass auf dich auf“, sagte Tarja

„Pass du auch auf dich auf, wenn etwas ist, du weißt wo du mich findest, wenn du irgendwann mal ein Zuhause hast, dann schreib mir, damit ich weiß, wie ich dich erreichen kann und grüsse Marcus von mir“

„Ja Vater das werde ich tun“, sagte sie

Felen stieg wieder auf sein Pferd und ritt davon. Tarja blieb noch etwas an den Wächtersteinen und schaute auf den grossen See, vor ihr, es war so friedlich hier, sie hörte die Vögel singen und das röhren der Hirsche, dann richtete sie ihren Blick wieder zu dem alten Nordgrab und fragte sich, wer in der Lage war so ein grosses Grab zu errichten und wer wohl darin lag.

Als sie genug von der Einsamkeit hatte, ritt sie zurück nach Helgen.

„Da bist du ja wieder“, begrüsste Vilod sie freundlich „Geht es dir gut?“

Tarja lächelte ihn an“ Ja, es geht mir gut, Vater hat mir die Wächtersteine gezeigt und dann ist er weitergezogen.“

„Sag mal, hast du Lust mich morgen nach Flusswald zu begleiten? Ich muss ein wenig im Flusswaldhandelskontor einkaufen, wir wären einen Tag unterwegs mit meiner Kutsche“

„Aber natürlich begleite ich dich, irgendwie muss ich mich ja erkenntlich zeigen, dass du mich hier umsonst wohnen lässt“, sagte Tarja

„Ach und wenn dir langweilig ist, bat mich Felen, dir etwas zu zeigen. Folgst du mir bitte?“, fragte Vilod

Tarja nickte, Vilod nahm zwei Laternen, eine gab er Tarja und öffnete die Tür zum Lagerraum, schob einen Teppich zur Seite, bückte sich und öffnete eine Luke im Boden, zusammen stiegen sie eine Treppe runter in den Keller.

Unten angekommen, sah Tarja lauter Regale mit Büchern.

„Felen meinte du solltest diese Bücher zuerst lesen“, sagte Vilod

„Warum diese? Was ist an ihnen besonders?“, fragte Tarja

„Nimm eins, dann wirst du es wissen“, lächelte Vilod geheimnisvoll

Tarja zog eins aus dem Regal, sie erkannte das Zeichen für Zerstörung auf dem Einband, sie schlug das Buch auf und genau bei diesem Vorgang zerfiel das Buch zu Staub und sie fühlte, den Zauber in ihr, sie zuckte zusammen und starrte auf den Staub in ihren Händen und dann schaute sie Vilod an“ Entschuldigung, ich habe es kaputt gemacht“

Vilod lachte“ Nein das hast du nicht, die Bücher die einen Zauber lehren, zerstören sich, wenn man es öffnet.“

Tarja atmete erleichtert auf, dann fragte sie „Und die anderen Bücher?“

„Die Bücher im Nachbarregal sind Fähigkeitenbücher. Meist sind es kleine Geschichten aus ganz Tamriel und wenn man den Inhalt des Buches verstanden und aufmerksam gelesen hat, dann spürt man seine Fähigkeiten wachsen, sogar wenn man noch gar keine Erfahrung auf einem Gebiet hat, die Bücher im Regal gegenüber sind Bücher gegen Langeweile“, sagte Vilod

„Da ich ja nicht weiss, wie lange ich hierbleiben werde, würde ich erstmal bei den Zauberbüchern bleiben“, sagte Tarja

„Ja das ist schon okay“, sagte Vilod „Wenn du mich suchst, ich bin oben, im Schankraum“

Tarja nickte“ Danke das du mir diesen Schatz anvertraust“

„Na Hauptsache er ist mal für irgendjemand nützlich“, sagte Vilod und stieg die Treppe wieder nach oben.

Zauberbuch um Zauberbuch wanderte in Tarja´s Hände, selbst die Zauber der Schulen, die sie nie interessierten, lernte sie. Noch nie hatte sie so schnell so viele Zauber erlernt, wie hier in Vilod´s Keller.

Aber das ganze Wissen, was sie in sich aufgenommen zerrte an ihrer Energie und sie sackte zusammen und schlief ein.

„Du, Gunnar, ich hole schnell etwas aus dem Lagerraum, ich bin gleich wieder da“, sagte Vilod und der alte Mann nickte nur und richtete sein Augenmerk wieder auf seinen Met.

Es waren einige Stunden vergangen, als Vilod Tarja allein gelassen hatte, jetzt machte er sich Sorgen und stieg die Treppe runter.

Er fand sie schlafend neben dem Regal und er sah, dass sie sämtliche Zauberbücher gelernt hatte, kein Wunder das sie nun schlief.

Er öffnete einen Schrank und zog ein Fell heraus und deckte die schlafende Tarja damit zu, dann begab er sich wieder nach oben.

Zuletzt aktualisiert am 22.08.21 um 20:54 Uhr